Blick über den Zaun: Kunst­kirch­weih Tröstau erst 2021

Kunstkirchweih Tröstau. Foto: Clemens Bloedorn
Kunstkirchweih Tröstau. Foto: Clemens Bloedorn

In Zei­ten von Coro­na ist vie­les anders. So traf sich der Kul­tur- und Kunst­ver­ein Tröstau zur letz­ten Sit­zung online. Im Video­chat stand nach inten­si­ver Aus­ein­an­der­set­zung mit den aktu­el­len Gege­ben­hei­ten und reif­li­cher Über­le­gung fest, dass eine gewohnt gute und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Kunst­kirch­weih 2020 unter die­sen Umstän­den nicht wird statt­fin­den kön­nen.

Es ist kei­ne ver­nünf­ti­ge Pla­nung mög­lich. Aku­te, per­sön­li­che Abspra­chen kön­nen nicht getrof­fen wer­den, eine Bege­hung der Loka­tio­nen ist eben­falls nicht drin. All die­se Punk­te und noch eini­ges mehr bewo­gen die Mit­glie­der dann zum Ent­schluss, die­ses Jahr eine Pau­se ein­zu­le­gen.

Natür­lich dürf­ten die „Kul­tur­ler“ aus Tröstau selbst die Ent­täusch­te­sten sein. Erster Vor­sit­zen­der Wolf­gang Her­mann jedoch will die Kunst­kirch­weih nur ver­scho­ben, nicht aus der Welt wis­sen. „Wenn die Beschrän­kun­gen es zulas­sen, haben wir die Mög­lich­keit, ein klei­nes For­mat am Kirch­weih­wo­chen­en­de auf die Bei­ne zu stel­len.“ Auf­grund einer gerin­ge­ren Vor­be­rei­tung sehe Her­mann dies als Mög­lich­keit an. „Es könn­ten auch nur ein oder zwei Sta­tio­nen bestehen, die ohne Künst­ler, aber mit Wer­ken bespielt wer­den“ spinnt Her­mann den Gedan­ken wei­ter. Doch all­zu kon­kret möch­te er sich noch nicht fest­le­gen. Die kom­men­den Wochen spie­len da eine gewich­ti­ge Rol­le.

Dani­el Fischer