Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 22.04.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Brief­ka­sten auf­ge­ris­sen

BAM­BERG. In der Zeit zwi­schen Sams­tag, 18.04.2020 und Diens­tag, 21.04.2020 ris­sen Unbe­kann­te die Klap­pe eines Brief­ka­stens in der Haupt­wach­stra­ße auf. Ob aus dem Brief­ka­sten des Fri­seur­la­dens etwas ent­wen­det wur­de, ist unklar. Der Sach­scha­den beläuft sich auf 30 Euro.

Die Poli­zei Bam­berg sucht Zeu­gen, die in den genann­ten Zeit­räu­men etwas beob­ach­ten konn­ten. Die­se wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0951÷9129−210 zu mel­den.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. Ein auf dem Park­platz eines Super­mark­tes in der Hall­stadter Stra­ße, abge­stell­ter sil­ber­ner Renault wur­de am Sams­tag, 18.04.2020, gegen 11:00 Uhr von einem Unbe­kann­ten vor­ne rechts ange­fah­ren. Ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern, ent­fern­te sich der Unfall­ver­ur­sa­cher. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Die Poli­zei Bam­berg sucht Zeu­gen, die zum genann­ten Zeit­raum etwas beob­ach­ten konn­ten. Die­se wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0951÷9129−210 zu mel­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Fahr­rad­rei­fen von Rad ent­wen­det

SCHEß­LITZ. In der Zeit vom 16. bis 21. April ent­wen­de­ten unbe­kann­te Täter von einem in der Bam­ber­ger Stra­ße ver­sperrt abge­stell­ten weiß/​grünen Moun­tain­bike der Mar­ke Cube die bei­den Rei­fen sowie das Schloss. Der Ent­wen­dungs­scha­den beläuft sich auf ca. 200 Euro. Wer kann Anga­ben über den Ver­bleib der Fahr­rad­tei­le bzw. zum Dieb machen? Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Land­kreis­po­li­zei, Tel. 0951÷9129−310, ent­ge­gen.

Beim Aus­stei­gen Rad­fah­re­rin über­se­hen

HALL­STADT. Beim Öff­nen der Fah­rer­tü­re über­sah am Diens­tag­nach­mit­tag in der Lands­knecht­stra­ße eine 43-jäh­ri­ge Toyo­ta-Fah­re­rin eine vor­bei­fah­ren­de 27-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin. Die Rad­fah­re­rin konn­te nicht mehr aus­wei­chen, stieß gegen die Fah­rer­tü­re und stürz­te auf die Fahr­bahn. Dabei zog sich die Rad­le­rin leich­te Ver­let­zun­gen zu. Am Pkw und am Fahr­rad ent­stand kein Scha­den.

Aschen­re­ste lösten Feu­er aus

Roß­dorf a.F. Die Bewoh­ne­rin eines Anwe­sens in der Dorf­stra­ße ent­sorg­te Mitt­woch­mor­gen die Aschen­re­ste in einem Reste­müll­beu­tel und stell­te die­sen vor die Ter­ras­sen­tür. Der Beu­tel geriet in Brand und das Feu­er brei­te­te sich auf die Woh­nung aus. Beim Ver­such zu Löschen ver­letz­ten sich zwei Bewoh­ner leicht. Die frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren Roß­dorf a.F., Strul­len­dorf, Lee­sten, Geisfeld, Werns­dorf, Lit­zen­dorf, Mel­ken­dorf, But­ten­heim und Hirschaid waren im Ein­satz und konn­ten den Brand schnell löschen. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg

Unter Dro­gen auf „fri­sier­ten“ Mofa­rol­ler

Bam­berg. Wegen sei­ner recht flot­ten Fahr­wei­se fiel am Diens­tag­nach­mit­tag ein 23jähriger Fah­rer eines Mofa­rol­lers einer Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei auf. Das Zwei­rad erreich­te, bei erlaub­ten 25 km/​h, eine Geschwin­dig­keit von fast 50 km/​h. Der Zwei­rad­pi­lot gab bei der Kon­trol­le zu, tech­ni­sche Ver­än­de­run­gen an sei­nem Gefährt vor­ge­nom­men zu haben. Der Mofa­rol­ler wur­de zur tech­ni­schen Begut­ach­tung sicher­ge­stellt. Zudem ver­lief ein durch­ge­führ­ter Dro­gen­test posi­tiv. Eine Blut­ent­nah­me wur­de durch­ge­führt. Eine Anzei­ge wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis sowie Buß­geld, Punk­te und Fahr­ver­bot fol­gen.

Mofa ordent­lich „fri­siert“

Schlüs­sel­feld. Weil er mit sei­nem Mofa am Diens­tag­mor­gen dop­pelt so schnell, wie die erlaub­ten 25 km/​h, unter­wegs war, fiel der 17jährige Fah­rer des Zwei­rads einer Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei auf. Bei der fol­gen­den Kon­trol­le räum­te er tech­ni­sche Mani­pu­la­tio­nen an sei­nem Gefährt ein. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt. Da er die nun erfor­der­li­che Fahr­erlaub­nis nicht besitzt wird er wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ange­zeigt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

FORCH­HEIM. Am Diens­tag­abend ging bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim die Mit­tei­lung ein, dass sich hin­ter einem Ein­kaufs­markt im Forch­hei­mer Süden meh­re­re Jugend­li­che nicht an die Rege­lun­gen zum Infek­ti­ons­schutz bzgl. des Coro­na-Viruses hal­ten wür­den.

Die ein­tref­fen­de Strei­fe einer Bam­ber­ger Ein­satz­ein­heit konn­te vor Ort einen 16-Jäh­ri­gen aus Nürn­berg und einen Gleich­alt­ri­gen aus Forch­heim fest­stel­len.

Der Nürn­ber­ger Jugend­li­che ging sofort belei­di­gend, aggres­siv und pro­vo­zie­rend auf die Poli­zei­be­am­ten zu. Als sei­ne Per­so­na­li­en fest­ge­stellt wer­den soll­ten, ver­such­te er erfolg­los zu flüch­ten und lei­ste­te danach hef­ti­gen Wider­stand. Schließ­lich löste er dann auch noch einen Ret­tungs­dien­st­ein­satz aus, indem er eine Ohn­macht vor­täusch­te. Den her­bei­ge­eil­ten Sani­tä­tern gegen­über gab er dann aber an, dass er ledig­lich „eine Run­de schla­fen“ wol­le.

Auch im Haft­raum der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim kam der in Gewahr­sam Genom­me­ne nicht zur Ruhe. Er bedroh­te und belei­dig­te die Beam­ten und ran­da­lier­te der­art hef­tig, dass er schließ­lich in eine psych­ia­tri­sche Fach­kli­nik ein­ge­wie­sen wer­den muss­te.

Erst im Janu­ar war der jugend­li­che Straf­tä­ter in Nürn­berg auf­ge­fal­len. Er hat­te damals ein ver­bo­te­nes Ein­hand­mes­ser mit­ge­führt und war gewalt­tä­tig gegen die ihn kon­trol­lie­ren­den Poli­zei­be­am­ten vor­ge­gan­gen.

Gegen ihn wird nun ein wei­te­res Straf­ver­fah­ren wegen tät­li­chen Angriffs und Wider­stands gegen Poli­zei­be­am­te sowie ver­such­ter Kör­per­ver­let­zung, Bedro­hung und Belei­di­gung geführt. Außer­dem wird er wohl die Kosten für den von ihm mut­wil­lig ver­an­lass­ten Ret­tungs­dien­st­ein­satz tra­gen müs­sen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten

Eber­mann­stadt. Im Zeit­raum vom Sams­tag bis Diens­tag wur­de in der Alt­wei­her­stra­ße/­Karl-Her­tel-Weg ver­mut­lich von einem Zulie­fer-Lkw eine Gara­gen­wand ange­fah­ren und beschä­digt. Dabei ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von 1000 Euro. Eine Scha­dens­re­gu­lie­rung wur­de nicht vor­ge­nom­men. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Unfall­flucht auf­ge­nom­men und bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se.

Son­sti­ges

Eber­mann­stadt. Am Frei­tag­nach­mit­tag kurz vor 14 Uhr betank­te ein bis­her unbe­kann­ter Motor­rad­fah­rer sein Kraft­rad und ver­ließ das Tank­stel­len­ge­län­de ohne sei­ne Tank­schuld in Höhe von 12 Euro zu beglei­chen. Am Fahr­zeug war das ent­stem­pel­te Kenn­zei­chen FO-XI 72 ange­bracht. Bei dem älte­ren schwar­zen Motor­rad könn­te es sich um eine Suzu­ki han­deln. Der Fah­rer war ca. 185 cm groß, um die 50 Jah­re alt, hat­te eine nor­ma­le Figur und trug einen Drei­ta­ge­bart. Er hat­te lücken­haf­te Zäh­ne und trug einen schwar­zen Helm. Der Mann sprach frän­kisch. Das ent­stem­pel­te Kenn­zei­chen fiel bereits im letz­ten Jahr im Raum Igen­s­dorf bei einer Straf­tat auf. Die Ermitt­lun­gen wegen eines Tank­be­trugs wur­den auf­ge­nom­men und die Poli­zei Eber­mann­stadt, Tel.-Nr. 0919473880, bit­tet um Hin­wei­se zur Klä­rung der Straf­tat.

Wem ist das schwar­ze Motor­rad mit dem ent­stem­pel­ten Kenn­zei­chen auf­ge­fal­len bzw. wer kann Anga­ben zum der­zei­ti­gen Stand­ort des Fahr­zeugs machen?