Ober­frän­ki­sche Poli­zei ist hin­sicht­lich der gel­ten­den Aus­gangs­be­schrän­kung wäh­rend des Oster­wo­chen­en­des zufrie­den

OBER­FRAN­KEN. Das Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken zieht eine posi­ti­ve Bilanz aus den Fei­er­ta­gen. Wäh­rend des lan­gen Oster­wo­chen­en­des hielt sich der Groß­teil der Bevöl­ke­rung an die gel­ten­de Aus­gangs­be­schrän­kung zur Ein­däm­mung des Coro­na­vi­rus.

Zwi­schen Kar­frei­tag, 6 Uhr, und Oster­mon­tag, 6 Uhr, führ­ten die Poli­zi­sten in Ober­fran­ken rund 9.000 Kon­trol­len im Zusam­men­hang mit der all­ge­mei­nen Ver­ord­nung zum Infek­ti­ons­schutz­ge­setz durch. Dabei stell­ten die Beam­ten etwa 800 Ver­stö­ße gegen die Aus­gangs­be­schrän­kung fest.

So ver­lei­te­te das schö­ne Wet­ter am Oster­sonn­tag eini­ge Motor­rad­fah­rer dazu gegen die aktu­el­le Beschrän­kung zu ver­sto­ßen. Die Poli­zei Peg­nitz zeig­te 15 Krad­fah­rer an, die eine „Spa­zier­fahrt” mach­ten. Her­aus­ra­gend war auch die Auf­lö­sung einer Coro­na-Geburts­tags­par­ty am frü­hen Sonn­tag­mor­gen in Bay­reuth, bei der ein Rich­ter den Gewahr­sam des Gast­ge­bers bis zum 19. April 2020 ver­län­ger­te.

Erfreu­li­cher­wei­se blie­ben in den Aus­flugs­re­gio­nen wie z.B. der Frän­ki­schen Schweiz, dem Fich­tel­ge­bir­ge oder dem Fran­ken­wald die Besu­cher­strö­me aus. Die zustän­di­gen Dienst­stel­len stell­ten fest, dass die Nah­erho­lungs­ge­bie­te in der Mehr­zahl von der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung besucht wor­den waren. Auch den Ver­kehr auf den Stra­ßen beschrie­ben die Poli­zi­sten als ruhig.