Belieb­tes Forch­hei­mer Stra­ßen­fe­sti­val “Zir­kArt” wird um ein Jahr ver­scho­ben

Das belieb­te Forch­hei­mer Stra­ßen­fe­sti­val wird wird um ein Jahr ver­scho­ben / Foto: Jür­gen Klie­ber

Zir­kArt Festi­val wird um ein Jahr ver­scho­ben

Das Jun­ge Thea­ter Forch­heim als Ver­an­stal­ter des Zir­kArt Festi­vals kün­digt an die Ver­an­stal­tung nicht wie geplant im Sep­tem­ber durch­füh­ren zu kön­nen. Zwar gebe es hier­für kei­ne behörd­li­che Anord­nung, die momen­ta­ne Lage erlau­be aber nicht die not­wen­di­gen Vor­be­rei­tun­gen zu tref­fen:

„Zir­kArt lebt von der Inter­na­tio­na­li­tät. Wir möch­ten unter ande­rem Künst­ler­grup­pen aus Ita­li­en, Groß­bri­tan­ni­en, Spa­ni­en und Frank­reich in Forch­heim begrü­ßen. Der­zeit ist es aber schlicht nicht mög­lich Ver­trä­ge mit inter­na­tio­na­len Grup­pen zu schlie­ßen“, so Lorenz Deutsch, künst­le­ri­scher Lei­ter des Festi­vals. Auch hin­sicht­lich des neu­en Festi­val­ge­län­des im Stadt­park gestal­ten sich die Vor­be­rei­tun­gen unter der Coro­na-Kri­se der­zeit schwie­ri­ger als üblich. Wir hof­fen natür­lich dar­auf, dass sich die Situa­ti­on schon deut­lich frü­her wie­der ent­spannt, doch sei jetzt der Zeit­punkt in die hei­ße Pha­se hin­sicht­lich Orga­ni­sa­ti­on und Öffent­lich­keits­ar­beit ein­zu­stei­gen, was der­zeit aber nicht vor­stell­bar sei.

„Es ist unglaub­lich scha­de, die­se Ver­an­stal­tung, auf die wir uns seit 2018 freu­ten jetzt abzu­sa­gen. Das Line-Up und das Kon­zept zur Bespie­lung des Stadt­parks lie­ßen ein her­vor­ra­gen­des Festi­val erwar­ten“, so Ulrich Raab, Vor­sit­zen­der des Ver­eins. „Für uns als Ver­ein ist es zudem wich­tig, dass wir durch eine Absa­ge nicht in eine finan­zi­el­le Schief­la­ge gera­ten. Müss­ten wir das Festi­val kurz­fri­stig absa­gen wür­de das den Ver­ein in der jet­zi­gen Situa­ti­on exi­sten­zi­ell bedro­hen“, erläu­tert der Co-Vor­sit­zen­de Robert Hüb­sch­mann. Bei der jetzt lang­fri­stig beschlos­se­nen Ver­schie­bung sei dies nicht der Fall. „Nach der Absa­ge des Knei­pen­fetzt in die­sem Früh­jahr müs­sen wir noch vor­sich­ti­ger wirt­schaf­ten um über das Jahr zu kom­men“, ergänzt Raab. Dabei lie­ge die Absa­ge nicht an zu gerin­ger finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung sei­tens der Stadt, im Gegen­teil betont Lorenz Deutsch die sehr koope­ra­ti­ve Zusam­men­ar­beit sowie die För­der­be­reit­schaft der Stadt Forch­heim.

Die Ent­schei­dung, das Festi­val auf 10. bis 12. Sep­tem­ber 2021 zu ver­schie­ben, erfolg­te in der Vor­stand­schaft, nach­dem ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en durch­ge­spielt wur­den. Die Ent­schei­dung, das Festi­val jetzt zu ver­schie­ben, war dem­nach der ein­zig gang­ba­re Weg.