Forch­hei­mer OB-Kan­di­dat Udo Schön­fel­der kün­digt Sofort­pro­gramm an

Als Ober­bür­ger­mei­ster will Udo Schön­fe­der in der Coro­na-Kri­se Forch­heims Men­schen und Unter­neh­men mit sei­nem Fünf-Punk­te Sofort-Pro­gramm unter­stüt­zen:

  1. Bes­se­re Erreich­bar­keit der Stadt­ver­wal­tung in Kri­sen­zei­ten
    Auf­grund zahl­rei­cher Kon­tak­te hil­fe­su­chen­der Men­schen (Pri­vat­per­so­nen, Unter­neh­mer…), die sich an ihn und ande­re hil­fe­su­chend oder gar ver­zwei­felt gewen­det haben, weil die­se inner­halb der Stadt­ver­wal­tung auch nach wie­der­hol­ten Ver­su­chen nie­man­den erreich­ten, will Schön­fel­der neben der Erreich­bar­keit per E‑Mail vor allem die tele­fo­ni­sche Erreich­bar­keit deut­lich erhö­hen. Hier­für sol­len als Not­fall-Call­cen­ter unter der Woche zehn Tele­fon­num­mern von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr erreich­bar sein, am Wochen­en­de eine gerin­ge­re Zahl. Gera­de in Kri­sen­zei­ten muss die tele­fo­ni­sche Erreich­bar­keit einer Kern-Ver­wal­tung durch Erhö­hung der Kapa­zi­tä­ten auf­ge­stockt und nicht redu­ziert wer­den! Die erwei­ter­ten Erreich­bar­kei­ten sind über den Stadt­an­zei­ger, der Pres­se und der Home­page der Stadt in deut­li­cher Form zu kom­mu­ni­zie­ren.
  2. Unter­stüt­zung der Bevöl­ke­rung in medi­zi­ni­scher Hin­sicht
    Die Kom­pe­tenz für den Kata­stro­phen­schutz liegt unstrit­tig beim Land­kreis. Sei­tens der Stadt sol­len in medi­zi­ni­scher Hin­sicht sämt­li­che erfor­der­li­chen flan­kie­ren­de Maß­nah­men umge­setzt wer­den: Finan­zi­el­ler Schutz­schirm für das Kli­ni­kum Forch­heim – Frän­ki­sche Schweiz, Unter­stüt­zung bei der Fin­dung ggf. erfor­der­li­cher Räum­lich­kei­ten für ein Behelfs-Kran­ken­haus. Hier wur­de bereits der Antrag gestellt, auf den deren Eigen­tü­mer ein­zu­wir­ken, damit der Abriss der Jahn-Kul­tur­hal­le b.a.w. aus­ge­setzt wird.
  3. Hil­fe für betrof­fe­ne Unter­neh­men und deren Arbeits­plät­zen in wirt­schaft­li­cher Hin­sicht
    In finan­zi­el­ler Hin­sicht sol­len sämt­li­che betrof­fe­ne Unter­neh­men Forch­heims unbü­ro­kra­tisch und effek­tiv unter­stütz wer­den. Es geht ins­be­son­de­re dar­um, die Liqui­di­tät der Unter­neh­men auf­recht­zu­er­hal­ten, dies mit dem Ziel, sämt­li­chen betrof­fe­nen Unter­neh­men zu hel­fen, damit mög­lichst vie­le Arbeits- und Aus­bil­dungs­plät­ze erhal­ten wer­den. Hier wur­de bereits der Antrag gestellt, antrags­los und ohne Ver­zin­sung Gewer­be­steu­er­zah­lun­gen für zunächst drei Mona­te aus­zu­setz­ten. Dar­über hin­aus wird ange­strebt, zusam­men mit den Forch­hei­mer Kre­dit­in­sti­tu­ten kurz­fri­stig eine Lösung zu ent­wickeln, damit die Zah­lung von Til­gungs­ra­ten aus­ge­setzt wer­den.
  4. Unter­stüt­zung alter­na­ti­ver Ver­mark­tungs­for­men betrof­fe­ner Unter­neh­men
    In bemer­kens­wer­ter Form wur­den sei­tens betrof­fe­ner Unter­neh­mer kurz­fri­stig Maß­nah­men ent­wickelt. Die Stadt Forch­heim soll­te hier­bei unter­stüt­zend tätig sein, damit soweit als mög­lich Bestel­lun­gen und Zah­lungs­strö­me inner­halb loka­ler Berei­che statt­fin­den und nicht „die gro­ßen Inter­net­händ­ler“ am Ende die Pro­fi­teu­re sind. So wur­de sei­tens des Han­dels ein Gut­schein­sy­stem (www​.zusam​men​hal​ten​fo​.de) ent­wickelt. Dane­ben erfolg­te die Umstel­lung vie­ler Gastro­no­men auf Bestel­lun­gen „to-go“. Hier ist die Stadt gefor­dert, über geeig­ne­te digi­ta­le oder ana­lo­ge Infor­ma­ti­ons­ar­ten mög­lichst vie­len Bür­ge­rin­nen und Bür­gern die Fin­dung die­ser Ange­bo­te zu erleich­tern.
  5. Unter­stüt­zung der frei­wil­li­gen Selbst­hil­fe zugun­sten betrof­fe­ner Men­schen
    Sei­tens enga­gier­ter Bürger*innen und Unter­neh­men wur­den bereits in bemer­kens­wer­ter Wei­se Syste­me ent­wickelt, um Betrof­fe­ne bzw. Bedürf­ti­ge zu hel­fen. Hier geht es ins­be­son­de­re um die Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln oder auch um ande­re Erle­di­gun­gen des täg­li­chen Bedarfs. Die hier gezeig­te Soli­da­ri­tät ist groß­ar­tig, so Schön­fel­der. Dass es sol­che Lösun­gen gibt, ist aller­dings zahl­rei­chen Betrof­fe­nen nicht bekannt. Hier ist die Stadt gefor­dert, durch Kom­mu­ni­ka­ti­on in geeig­ne­ter Wei­se sicher­zu­stel­len, dass die Ver­net­zung zwi­schen Hilfs­be­dürf­ti­gen und poten­zi­el­len Hel­fern unter­stützt wird. Dar­über hin­aus kann es auch gelin­gen, wei­te­re hilfs­be­rei­te Pri­vat­per­so­nen, gesell­schaft­li­che Grup­pie­run­gen oder öffent­li­che bzw. kirch­li­che Ein­rich­tun­gen als Unter­stüt­zer zu gewin­nen. Zu einem geeig­ne­ten Zeit­punkt bzw. nach Been­di­gung der Kri­se soll den frei­wil­li­gen Hel­fern der offi­zi­el­le Dank sei­tens der Stadt Forch­heim aus­ge­spro­chen wer­den.