Freie Wäh­ler Herolds­bach-Thurn set­zen auf 3 plus

Die Frei­en Wäh­ler Herolds­bach-Thurn haben ihre Listen­kan­di­da­ten nomi­niert. / Foto: pri­vat

Inge Piroth, die Vor­sit­zen­de der Frei­en Wäh­ler Herolds­bach-Thurn, blick­te bei der Nomi­nie­rungs­ver­samm­lung für die Gemein­de­rats­wah­len am 15. März 2020 mit Stolz auf das Ergeb­nis: 20 Kan­di­da­ten­plät­ze konn­ten besetzt wer­den, dar­un­ter fünf Frau­en. Und, die Frei­en Wäh­ler haben sich ehr­gei­zi­ge Zie­le gesetzt: „Bei der dies­jäh­ri­gen Kom­mu­nal­wahl möch­ten wir die Zahl der bis­he­ri­gen drei Man­dats­trä­ger zumin­dest ver­tei­di­gen, bes­ser natür­lich stei­gern”, ver­kün­de­te die Vor­sit­zen­de bei der Auf­stel­lungs­ver­samm­lung.

Bei der Ver­an­stal­tung hat­ten auch die Kan­di­da­ten die Mög­lich­keit, sich selbst und ihre Zie­le vor­zu­stel­len. Dabei wur­de deut­lich: Vie­le haben sich den Umwelt- und Natur­schutz sowie sozia­le Pro­jek­te auf die Fah­nen geschrie­ben. Dies waren auch für Peter Münch, Bür­ger­mei­ster­kan­di­dat der Frei­en Wäh­ler­ge­mein­schaft Oes­dorf und Frei­en Wäh­ler Herolds­bach-Thurn ganz zen­tra­le The­men. Zudem wol­le er sich dem The­ma Mobi­li­tät und Kli­ma wid­men. Des­halb will er anpacken und den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr stär­ken ergänz­te er.

Inge Piroth mein­te: „Im pfle­ge­ri­schen Sek­tor sehe sie, dass vie­le Leu­te über­for­dert sind und Unter­stüt­zung benö­tig­ten. Für alle Kan­di­da­ten ste­hen die Gemein­de und ihre Bür­ger im Mit­tel­punkt. Man wol­le sich für eine umwelt­freund­li­che Gemein­de- und Land­ent­wick­lung ein­set­zen. Für die Kin­der wün­sche man sich vor Ort gute Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten. Dar­über hin­aus wur­de bezahl­ba­rer Wohn­raum als zen­tra­les Anlie­gen genannt. „Der Mensch soll­te im Vor­der­grund ste­hen” mein­te Klaus Pon­ner. Auch das Ehren­amt habe für ihn einen hohen Stel­len­wert. Eini­ge hat­ten ganz ande­re Schwer­punk­te und for­der­ten eine ande­re Bau­po­li­tik, in der die Kul­tur­land­schaft genau­so wich­tig sei wie der Lebens­raum für Insek­ten.

Eben­so steht das Mit­ein­an­der der Genera­tio­nen an erster Stel­le. Ein wei­te­res zen­tra­les Anlie­gen war die Siche­rung der Trink­was­ser­ver­sor­gung, För­de­rung von Zister­nen und die Fami­li­en­för­de­rung. Mit die­sen Kan­di­da­ten, bei einem Durch­schnitts­al­ter von 45 Jah­ren, und einem brei­ten Kom­pe­tenz­spek­trum sieht die Vor­sit­zen­de Inge Piroth die Frei­en Wäh­ler für die anste­hen­de Kom­mu­nal­wahl gut gerü­stet. Beson­ders freue sie sich über den hohen Anteil an Frau­en unter den ersten zehn Bewer­bern. „Frau­en haben ande­re Sicht­wei­sen und lösen Pro­ble­me anders. Mehr Frau­en wür­den auch dem Herolds­ba­cher Gemein­de­rat gut­tun” sag­te Piroth. Anschlie­ßend führ­te Alt-Bür­ger­mei­ster Richard Gügel als Wahl­lei­ter die Wahl durch. Der Wahl­vor­schlag wur­de von der Ver­samm­lung ein­stim­mig ange­nom­men.

Zur Gemein­de­rats­wahl tre­ten an: 1. Inge Piroth, 2. Klaus Pon­ner, 3. Micha­el Hüm­mer, 4. Flo­ri­an Böhm, 5. Jörg Sei­del, 6. Jas­min Kraus, 7. Domi­nik Gügel, 8. Ines Weiss, 9. Nadi­ne Heil­mann, 10. Tho­mas Mau­ser, 11. Karl-Johann Marchl, 12. Domi­nik Hüm­mer, 13. Hans Neu­bau­er, 14. Ste­fan Schlei­cher, 15. Ger­hard Piroth, 16. Bern­hard Böhm, 17. Mario Batz, 18. Flo­ri­an Bütt­ner, 19. Edwin Batz, 20. Andrea Weiss.