Good-God-Instal­la­ti­on in Bam­berg ver­län­gert

„Good God“ bleibt bis Februar 2020. Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Dominik Schreiner
„Good God“ bleibt bis Februar 2020. Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Dominik Schreiner

Neon-Instal­la­ti­on zwi­schen Bam­ber­ger Dom­tür­men leuch­tet noch bis Mariä Licht­mess

Schon von Wei­tem ist sie zu sehen und leuch­tet in der Nacht: die zehn Meter brei­te Licht-Skulp­tur des Ber­li­ner Künst­lers Via Lewan­dow­s­ky „Good God“. In luf­ti­ger Höhe zwi­schen den Tür­men über dem Ost­chor des Bam­ber­ger Doms ange­bracht, strahlt sie seit dem Som­mer vom Dom­berg in die Stadt. Ursprüng­lich soll­te sie mit dem Ende der „Fun­ke Gottes“-Ausstellung abge­baut wer­den – nun wird die Licht-Instal­la­ti­on auf Beschluss des Dom­ka­pi­tels auch noch in der dunk­len Jah­res­zeit bis Mariä Licht­mess am 2. Febru­ar, dem frü­he­ren Ende der Weih­nachts­zeit, die Bam­ber­ger Näch­te erhel­len und den Namen Got­tes in die Stadt hin­aus­strah­len.

Die durch eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne mit­fi­nan­zier­te Licht­in­stal­la­ti­on war Teil des Aus­stel­lungs­pro­jek­tes „Der Fun­ke Got­tes – Schatz + Wun­der­kam­mern im Bam­ber­ger Diö­ze­san­mu­se­um“, in der Kunst­wer­ke der klas­si­schen und zeit­ge­nös­si­schen Moder­ne mit histo­ri­schen Expo­na­ten des Muse­ums zu unge­wöhn­li­chen, viel­fach zum Nach­den­ken anre­gen­den Gegen­über­stel­lun­gen zusam­men­ge­führt wor­den sind.

Die Aus­stel­lung fand bun­des­wei­tes Inter­es­se, und neben Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens haben ihr auch zahl­rei­che Künst­le­rin­nen und Künst­ler einen Besuch abge­stat­tet. Sie ist am 10. Novem­ber mit 8200 Besu­che­rin­nen und Besu­chern erfolg­reich zu Ende gegan­gen.