Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sches Deka­nat Bam­berg lud zum Poe­try Slam

Enora le Corre, die Gewinnerin des Heimat-PoetrySlams, in Aktion. Foto: Diakonisches Werk Bamberg/Forchheim

Eno­ra le Cor­re, die Gewin­ne­rin des Hei­mat-Poe­tryS­lams, in Akti­on. Foto: Dia­ko­ni­sches Werk Bamberg/​Forchheim

„Hei­mat ist dort, wo Mama wohnt”

Wie ist das mit der Hei­mat? In Zei­ten von Hei­mat­mi­ni­ste­ri­um und Flucht aus der Hei­mat ist das kei­ne ein­fa­che Fra­ge. Auch und gera­de für Stu­die­ren­de, die aus ihrem „Zuhau­se” in die gro­ße wei­te Welt gehen. Des­we­gen luden die evan­ge­li­sche Stu­die­ren­den­ge­mein­de (esg) Bam­berg und der Ver­ein zur För­de­rung der jüdi­schen Geschich­te und Kul­tur Bam­berg am 8. Dezem­ber 2019 zu einem Poe­tryS­lam rund um das The­ma „Hei­mat” ein.

Ein vol­les Haus mit rund 100 Zuhö­rern im „Frei­raum” in der Kapu­zi­ner­stra­sse und die Mode­ra­ti­on der ver­sier­ten Poe­tryS­lam­me­rin Maron Fuchs stell­ten den Rah­men für das Event. Deren Stars waren aber die acht Poe­ten und Poe­tin­nen aus Nah und Fern, die in unter­schied­lich­ster Wei­se über Hei­mat spra­chen. Sie zeig­ten, dass es kei­ne ein­fa­chen Ant­wor­ten auf die Fra­ge nach der Hei­mat gibt – teils nach­denk­lich, teils fröh­lich und immer ernst­haft. Gewon­nen hat den Hei­mat-Slam schließ­lich Eno­ra le Cor­re vor The­re­sa Kurzeder.

Poe­try­Prea­cherS­lam im Januar

Wer noch nie auf einem Poe­tryS­lam war, kann das Anfang kom­men­den Jah­res nach­ho­len und zwar in einem ganz beson­de­ren Rah­men: Am 12. Janu­ar 2020 ver­an­stal­tet die evan­ge­li­sche Stu­die­ren­den­ge­mein­de Bam­berg einen Poe­try­Prea­cherS­lam in der Bam­ber­ger Erlö­ser­kir­che. Dort tre­ten Pfar­re­rin­nen, Pfar­rer und Poe­tin­nen, Poe­ten mit- und gegen­ein­an­der an und reden über Gott und die Welt. Los geht es um 19 Uhr. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich eingeladen.