Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 09.12.2019

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Unfall im Begeg­nungs­ver­kehr – Ver­ur­sa­cher flüch­tet

Wie­sent­tal. Sonn­tag­früh, gegen 06.15 Uhr, fuhr ein zunächst unbe­kann­ter Fah­rer eines Opel-Cor­sa von Ober­fel­len­dorf in Rich­tung Streit­berg. In einer Rechts­kur­ve kam er auf die Gegen­fahr­bahn und prall­te dort gegen den ent­ge­gen­kom­men­den Opel-Astra eines 25-Jäh­ri­gen. Obwohl der Ver­ur­sa­cher einen erheb­li­chen Scha­den ange­rich­tet hat­te und auch sein Fahr­zeug mas­siv beschä­digt war, ent­fern­te er sich uner­laubt von der Unfall­stel­le. Auf­grund der vor­ge­fun­de­nen Fahr­zeug­tei­le und des abge­le­se­nen Kenn­zei­chens konn­te der 37-jäh­ri­ge Ver­ur­sa­cher aus dem Gemein­de­ge­biet Göß­wein­stein schnell ermit­telt wer­den. Der ent­stan­de­ne Scha­den liegt bei etwa 11000 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Hoch­wer­ti­ges E‑Bike gestoh­len

BAM­BERG. Am Bir­ken­gra­ben wur­de zwi­schen Sams­tag­abend, 22.30 Uhr, und Mon­tag­mit­tag, 12.00 Uhr, ein an einem Gar­ten­zaun ver­sperrt abge­stell­tes E‑Bike der Mar­ke Hai­bike, Far­be weiß/​schwarz, im Wert von 2700 Euro gestoh­len.

Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 ent­ge­gen.

Unbe­kann­ter schlägt Fen­ster­schei­be ein

BAM­BERG. Sach­scha­den von etwa 400 Euro rich­te­te ein Unbe­kann­ter zwi­schen Sams­tag­abend, 23.30 Uhr, und Sonn­tag­mit­tag, 13.30 Uhr, an einer Fen­ster­schei­be in der Nürn­ber­ger Stra­ße an. Hier wur­de eine Schei­be im Erd­ge­schoss eines Wohn­an­we­sens ein­ge­schla­gen.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. Im Stadt­teil Bug, in der Adal­bert­stra­ße, wur­de zwi­schen Sams­tag­mit­tag, 12.00 Uhr, und Sonn­tag­früh, 09.30 Uhr, ein schwar­zer Sko­da Okta­via am vor­de­ren lin­ken Rad­lauf von einem Unbe­kann­ten ange­fah­ren. Der ange­rich­te­te Sach­scha­den wird von der Poli­zei auf etwa 800 Euro bezif­fert, wes­halb Täter­hin­wei­se unter Tel.: 0951/9129–210 erbe­ten wer­den.

BAM­BERG. Im Park­haus in der Schüt­zen­stra­ße wur­de im Lau­fe des Sams­tags zwi­schen 15.30 Uhr und 17.00 Uhr ein schwar­zer Sko­da Okta­via am Heck ange­fah­ren. Der unbe­kann­te Unfall­ver­ur­sa­cher rich­te­te an dem Pkw Sach­scha­den von etwa 500 Euro an und mach­te sich anschlie­ßend aus dem Staub.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Auf gepark­ten Pkw geprallt

RECKEN­DORF. Mit dem Ret­tungs­dienst muss­te am Sonn­tag­abend ein 87-jäh­ri­ger Mann ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den, nach­dem er einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht hat­te. In der Bahn­hof­stra­ße über­sah der Seni­or gegen 17.30 Uhr einen am rech­ten Fahr­bahn­rand ord­nungs­ge­mäß gepark­ten Pkw und prall­te in das Heck des Autos. Hier­bei zog sich der Mann Kopf­ver­let­zun­gen zu. Am nicht mehr fahr­be­rei­ten Pkw, Ford Focus, ent­stand ein Scha­den von ca. 3.000 Euro.

Auto­fah­rer hat­te kei­nen Füh­rer­schein

STRUL­LEN­DORF. In eine in der Bam­ber­ger Stra­ße durch­ge­führ­te Ver­kehrs­kon­trol­le geriet am Sonn­tag­abend ein Auto­fah­rer. Bei der Über­prü­fung konn­te der Fahr­zeug­füh­rer kei­nen Füh­rer­schein vor­zei­gen. Bei wei­te­ren Recher­chen der Poli­zei­be­am­ten stell­te sich dann her­aus, dass der 30-Jäh­ri­ge über­haupt nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis ist. Die Wei­ter­fahrt wur­de ihm dar­auf­hin sofort unter­sagt. Zudem muss er sich wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ver­ant­wor­ten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt

Betäu­bungs­mit­tel auf­ge­fun­den

Bay­reuth – Am Sonn­tag­nach­mit­tag wur­de einem 36-jäh­ri­gen Ira­ner sein ver­däch­ti­ges Ver­hal­ten zum Ver­häng­nis. Gegen 16 Uhr war der Mann zu Fuß im Stadt­ge­biet unter­wegs. Als der 36-jäh­ri­ge einen vor­bei­fah­ren­den Strei­fen­wa­gen erblick­te, ver­such­te er sich noch zu ver­stecken, indem er sich hin­ter einem gepark­ten Fahr­zeug weg­duck­te. Für die Poli­zei­be­am­ten war sofort klar, dass hier etwas faul ist. Sie unter­zo­gen den Mann des­halb einer Per­so­nen­kon­trol­le und schau­ten sich hin­ter dem gepark­ten Fahr­zeug etwas genau­er um. Schnell war der Grund für das ver­däch­ti­ge Ver­hal­ten des 36-jäh­ri­gen gefun­den: er ver­steck­te etwas Mari­hua­na unter dem Fahr­zeug, als er die Poli­zei sah. Gegen den Ira­ner wird nun wegen des uner­laub­ten Besit­zes von Betäu­bungs­mit­teln ermit­telt.

Fen­ster­schei­be ein­ge­wor­fen

Bay­reuth – In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag kam es in der Fuß­gän­ger­zo­ne zu einer Sach­be­schä­di­gung an einem Mehr­fa­mi­li­en­wohn­haus. Ein 22-jäh­ri­ger Stu­dent teil­te am Sonn­tag bei der Poli­zei mit, dass die Fen­ster­schei­be sei­ner Woh­nung in der Maxi­mi­li­an­stra­ße ein­ge­wor­fen wor­den sei. Vor Ort stell­te sich her­aus, dass sich die beschä­dig­te Fen­ster­schei­be im 2. Ober­ge­schoß befin­det. Da in der Woh­nung des Stu­den­ten Reste einer Wein­fla­sche auf­ge­fun­den wer­den konn­ten liegt der Ver­dacht nahe, dass ein unbe­kann­ter Täter von der Fuß­gän­ger­zo­ne aus eine Wein­fla­sche in das Fen­ster gewor­fen hat und die­se dabei beschä­digt wor­den ist. Mög­li­cher­wei­se wur­de die Tat von Pas­san­ten beob­ach­tet. Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt, Tel: 0921/506‑2130, in Ver­bin­dung zu set­zen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Rei­fen­ste­cher auf fri­scher Tat fest­ge­nom­men

Kulm­bach. Seit meh­re­ren Mona­ten beschäf­tig­te ein unbe­kann­ter Rei­fen­ste­cher die Ermitt­ler der Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach. Im gesam­ten Stadt­ge­biet Kulm­bachs waren zahl­rei­che Fahr­zeug­hal­ter durch einen bis­lang Unbe­kann­ten geschä­digt gewor­den, nach­dem die­ser an ihren Fahr­zeu­gen bis zu 4 Rei­fen „platt“ gemacht hat­te. Nach umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen konn­ten jetzt in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag zwei 33 und 34-jäh­ri­ge Män­ner auf fri­scher Tat fest­ge­nom­men wer­den.

Kurz nach Mit­ter­nacht schnapp­te in Kulm­bach schließ­lich die Fal­le zu. Ein Lock­fahr­zeug der Poli­zei war durch Ein­satz­kräf­te der OED Bay­reuth in einer Stra­ße in der „Sied­lung“ abge­stellt und durch zivi­le Kräf­te obser­viert wor­den. An der Ört­lich­keit waren im Lau­fe der Serie bereits mehr­fach Fahr­zeu­ge beschä­digt wor­den. Ein bereits zuvor ins Visier der Ermitt­ler gera­te­ner Tat­ver­däch­ti­ger erschien kurz nach der Gei­ster­stun­de mit sei­nem Fahr­zeug an der Ört­lich­keit. Obwohl er unter größ­ten Vor­sichts­maß­nah­men am abge­stell­ten Fahr­zeug alle Rei­fen zer­sto­chen hat­te, konn­te er von den ein­ge­setz­ten Kräf­ten noch auf dem Weg zu sei­nem Fahr­zeug wider­stands­los fest­ge­nom­men wer­den. Der auf dem Bei­fah­rer­sitz zurück­ge­blie­be­ne Freund des Haupt­tä­ters konn­te eben­falls fest­ge­nom­men wer­den. Er hat­te wäh­rend der Tat Schmie­re „geses­sen“. Das Tat­werk­zeug und wei­te­re Mes­ser und Werk­zeu­ge konn­ten sicher­ge­stellt wer­den. Der Haupt­be­schul­dig­te räumt die aktu­el­le Tat ein und gab als Grund per­sön­li­che Moti­ve an. Der 34-Jäh­ri­ge muss sich jetzt nicht nur wegen meh­re­rer Sach­be­schä­di­gungs­de­lik­te straf­recht­lich ver­ant­wor­ten. Er wird wohl auch den durch ihn ver­ur­sach­ten Scha­den in Höhe von ca. 12.500 Euro beglei­chen müs­sen.