Fri­days For Future demon­strie­ren auch in Lit­zen­dorf

Frei­tag um 13:45 Uhr vor der Gemein­de­bü­che­rei in Lit­zen­dorf

Nor­ma­ler­wei­se ist es hier, außer der nach Hau­se kom­men­den Schü­le­rIn­nen, ruhig. Doch am Tag des Niko­lau­ses ist es anders. Rund 70 Men­schen ste­hen vor der Biblio­thek und pro­te­stie­ren im Zuge der Fri­days For Future Bewe­gung für eine kon­se­quen­te Kli­ma­po­li­tik auf Bundes‑, Lan­des- und vor allem Kom­mu­na­ler Ebe­ne. Nicht nur Schü­le­rIn­nen waren da, son­dern auch vie­le Eltern, die sich um die Zukunft ihrer Kin­der sor­gen. Inter­es­sant war auch, dass nur drei Stu­die­ren­de und eine Schü­le­rin aus Bam­berg da waren. Alle ande­ren Men­schen kamen direkt aus Lit­zen­dorf. Simon Schön (18, Schü­ler) stellt in sei­ner Rede klar: „Wer die aktu­el­le Poli­tik för­dert und auf ein ´Wei­ter so‘ beruht, der möch­te die Welt bren­nen sehen!” Tim-Luca Rosen­hei­mer (20, Stu­dent) for­dert die Leu­te dazu auf, nicht auf­zu­ge­ben, son­dern wei­ter für Kli­ma­schutz zu kämp­fen: „Wir gehen seit fast einem Jahr für eine kon­se­quen­te Kli­ma­po­litk auf die Stra­ße und bis­her hat sich fak­tisch nichts getan, außer dass die Men­schen über Kli­ma­schutz reden. Des­halb müs­sen wir solan­ge wei­ter­ma­chen, bis sich tat­säch­lich was ändert, auch wenn es manch­mal schwer fällt!”