Spiel­be­richt HEI­TEC VOL­LEYS Elt­mann – Ber­lin Recy­cling Vol­ley in der Bro­se-Are­na Bamberg

Das Wun­der ging vor­bei: Ber­lin siegt 3:0 gegen Eltmann

In Satz 1 macht HEI­TEC VOL­LEYS Mit­tel­blocker Luuc van der Ent das 1:1 über die Mit­te, doch Ber­lin kon­tert zurück. Dann ein Miss­ver­ständ­nis bei den Gästen, gefolgt von einem Ber­li­ner Angriff über die Posi­ti­on 2 und eine weg­ge­spritz­te Annah­me der HEI­TEC VOL­LEYS, 1:5 aus Elt­man­ner Sicht und Aus­zeit durch Mar­co Donat. Und Elt­mann erkämpft sich gleich die näch­sten Bäl­le zum 2:5 und zum 3:6. Doch das Gast­ge­ber-Team ist noch ner­vös, Klei­nig­kei­ten gegen Ber­lin darf sich kei­ner erlauben.

Van der Ent zum 4:9 und Ant­o­ny zum 5:9, Ber­lin ver­gibt den Angriff zum 6:9, lang­sam kom­men die Main­fran­ken in Fahrt, die Hal­le fei­ert auf jeden Fall jeden Punkt der Haus­her­ren in der Bro­se Are­na. Bei 7:11 geht der Punkt wie­der über die Mit­te durch van der Ent. Doch Ber­lin spielt kon­se­quent sein Spiel und lässt den Elt­man­nern kaum Chan­cen, 9:16, tech­ni­sche Auszeit.
Glei­ches Bild danach und Donat nimmt sei­ne 2.Auszeit bei 10:19. Und Richard Pee­mül­ler nimmt sich die Ansa­ge zu Her­zen, 10:19. Bei 12:20 trifft Ensing von Ber­lin die Anten­ne, 13:20.

14:22, nur zu sel­ten blitzt der Spiel­witz bei den Elt­man­nern auf, doch dann packt sich Jur­ko­vics den Angrei­fer per Einer­block, das kann Pro­kop­c­zuk auch, 16:22.

16:24 und Pee­mül­ler wehrt den ersten Satz­ball ab, doch den fol­gen­den Angriff setzt Richard Pee­mül­ler ins Aus, 16:25 und erster Satz an Berlin.

Erster Kampf­ball für die HEI­TEC VOL­LEYS durch feh­ler­haf­ten Über­griff von Ber­lin und Pee­mül­ler legt zum 2:1 nach. Doch Ber­lin dreht den Spiel­stand zum 2:4 für die Haupt­stadt und Donat nimmt eine Aus­zeit. Ber­lin ver­schlägt die fol­gen­den zwei von drei Auf­schlä­gen, aber die BR Vol­leys machen mehr Druck im Angriff, es steht 4:7. Pro­kop­c­zuk legt per Fin­te zum 5:7 für die Elt­man­ner nach, das näch­ste Ral­lye schei­tert an der haus­ho­hen Block­wand der Gäste, 5:8 und Auszeit.

Brauchte einen Moment, dann zündete Richard Peemüller auf Diagonal und punktete. © Foto Daniel Löb für HEITEC VOLLEYS

Brauch­te einen Moment, dann zün­de­te Richard Pee­mül­ler auf Dia­go­nal und punk­te­te. © Foto Dani­el Löb für HEI­TEC VOLLEYS

Pee­mül­ler mit einem Ham­mer zum 6:8 und Ant­o­ny zieht zum 7:9 nach. 9:11, die 2.600 Zuschau­er haben jetzt rich­tig Spaß. Mir­cea Peta kommt für Jur­ko­vics zum Auf­schlag, doch er zieht den Ball ins Netz. Jonas Sag­stet­ter drückt einen dir­ty ball erfolg­reich in den geg­ne­ri­schen Block, 11:12. Ber­lins Block im Aus 12;13, und Sag­stet­ter macht ein Ass auf die lan­ge Linie, Aus­gleich. Danach ein wei­te­rer Punkt von Elt­mann, Ber­lin gleich aus zum 14:14. Der Ball zum 14:15 für Ber­lin im Aus, doch die Fran­ken machen den näch­sten Punkt zum 15:15. Ein schö­nes Zuspiel von Pierre Pujol ver­wan­delt Jen­dryk von Ber­lin zum 15:16, Auszeit.

Wie­der Aus­gleich, was ein Satz, bei­de Teams spie­len auf Augen­hö­he, Pee­mül­ler zum 17:17. Bei 17:18 schickt Ber­lins Coach Enard Ben Patch ins Spiel, doch Elt­mann holt das 18:18. Dann betritt Gran­kin den Court, für Kes­sel kommt Moritz Rau­ber bei Ber­lin, für Sag­stet­ter kommt Tomas Halan­da bei den Fran­ken. Van der Ent macht das 20:20 und Sag­stet­ter kommt zurück zum näch­sten Auf­schlag. Van der Ent blockt Jen­dryk zum 21:20 und Enard nimmt eine Aus­zeit. Die nutzt Ber­lin zum Aus­gleich und zur Aus­wech­se­lung von Pujol und Rau­ber. 23:22 durch Aus von Ber­lin, dann der erste Fran­ken-Satz­ball durch Pee­mül­ler bei 24:22, doch Ber­lin gibt nicht auf, 24:23.

Zwei­ter Satz­ball für die Gast­ge­ber, doch der geht knapp im Aus und Donat lässt sei­ne Spie­ler noch­mals in der Aus­zeit durch­schnau­fen. Ber­lin behält die Ner­ven, 24:25, aber die HEI­TEC VOL­LEYS glei­chen aus. Ber­lin über die Mit­te zum 25:26 und Pee­mül­ler ver­bag­gert die Annah­me und Enards Team macht den Sack zum 25:27 zu.

Ber­lin star­tet mit 0:3, doch die Elt­man­ner kämp­fen sich zum 4:5 dran. Pujol fin­tet, van der Ent macht das 5:6 und Ant­o­ny geht Außen zum 6:7, das Ber­li­ner Team ist abge­klär­ter und geht mit 6:8 in die erste tech­ni­sche Auszeit.
Aus­gleich durch Block von Jur­ko­vics zum 8:8, dann 9:11. Pee­mül­ler ver­schlägt im Angriff, Georg Klein von Ber­lin aber im Netz, 10:11. 11:14, Elt­mann kämpft gegen die bären­stark blocken­den Ber­li­ner. Cadu zum 12:14. Das lan­ge Ral­lye bei 14:15 ver­wan­delt Pee­mül­ler, Ant­o­ny danach zum Aus­gleich und dann ein Block der Elt­man­ner zum 16:15, Füh­rung der Gast­ge­ber und die Are­na tobt. Näch­ster Kampf­ball und Jur­ko­vics blockt die Ber­li­ner run­ter, 17:15 Aus­zeit bei Ber­lin. Aus­gleich 17:17 und wie­der bei 18:18. Wahn­sinnkämp­fe, mit etwas mehr Glück für die Gäste. Doch Elt­mann immer wie­der heiß auf den Aus­gleich, so wie beim 19:19. Peta mit einem bru­ta­len Ham­mer, die Annah­me kommt aus Ber­lin zurück und Ant­o­ny ver­wan­delt aus dem Hin­ter­feld zum 20:20. 21:20 dann für Elt­mann, bei 21:21 kommt Patch wie­der ins Spiel zurück. 22:21 durch Pee­mül­ler, wie­der kommt Gran­kin zum Ein­satz und Ber­lin macht das 22:22. Rei­chert für Kes­sel und Donat nimmt gleich die Aus­zeit. Elt­mann macht das 23:22, der näch­ste Auf­schlag ins Aus, 23:24. Dann ein ver­stell­tes Fran­ken-Zuspiel, Ber­lin gna­den­los zum 23:24 und danach ein trocke­ner Ber­li­ner Block zum Match­ball, 23:25 und 3:0 für Berlin.

Die Sil­ber MVP-Medail­le ver­gibt Ber­lins Trai­ner Céd­ric Enard an HEI­TEC VOL­LEYS-Spie­ler #17 Car­los Ant­o­ny. HEI­TEC VOL­LEYS Head­coach Mar­co Donat wählt #18 Pierre Pujol zum GOLD MVP-Spie­ler der Ber­lin Recy­cling Volleys.

State­ments von HEI­TEC VOL­LEYS Head­coach Mar­co Donat und Ber­lins Head­coach Céd­ric Enard:

Céd­ric Enard: „Ich habe so ein Spiel befürch­tet und die Mann­schaft heu­te Mor­gen beim Abschluss gewarnt, dass sie wie­der mehr Druck im Spiel auf­bau­en müs­sen. Wenn ich es auf die Spit­ze trei­ben müss­te, dann wür­de ich sagen, dass wir etwas zu ent­spannt sind. Wenn der Erste gegen den Letz­ten spielt, hast du als Spie­ler die Ten­denz, es zu leicht zu neh­men. Die Are­na ist toll und die Stim­mung war sehr gut, aber wir sind heu­te die Gejag­ten gewesen.

Das Elt­man­ner Team ist eine gute Mann­schaft, im ersten Satz haben wir sie gut unter Druck genom­men. Im zwei­ten und drit­ten Satz haben wir aber zu wenig aggres­siv gespielt. Elt­mann hat sei­ne Chan­cen genutzt und sehr gut gespielt. Daher haben wir uns noch ganz gut aus der Affä­re gezo­gen, denn das Spiel war knapp und kann auf ein­mal schnell kip­pen. Wir haben zwar 3:0 auf dem Papier gewon­nen, aber auf dem Feld uns rich­tig anstren­gen müs­sen, um zu gewinnen.“

Mar­co Donat: „Wir haben sehr, sehr gut gespielt. Mit Irfan Ham­za­gic, unse­rem Top­an­grei­fer haben wir es am Anfang pro­biert. Aber er hat leich­te Mus­kel­pro­ble­me und da zum schmerz­frei­en Spie­len hat es nicht gereicht, daher woll­ten wir kein Risi­ko eingehen.

Dafür ist dann Richard Pee­mül­ler gekom­men. Er hat sei­ne 1–2 Momen­te gebraucht und dann gezün­det. Wirk­lich Kom­pli­ment an ihn, wie er das heu­te gemacht hat. Jonas Sag­stet­ter ist heu­te sehr gut ins Spiel gekom­men, hat top die Annah­me gehal­ten und war im Angriff auch variabel.

Wir haben uns ins Spiel rein­ge­kämpft, den einen oder ande­ren Feh­ler weni­ger und wir gewin­nen den Satz.
Uns fehl­te die Effek­ti­vi­tät, wir haben die Chan­ce, den Sack zuzu­ma­chen. Dann ist der Ball mal knapp drau­ßen statt drin­nen und Ber­lins Abge­klärt­heit, die müs­sen wir uns über die Sai­son aneignen.“

Start­auf­stel­lung Ber­lin: P. Pujol, J. Hatch, J. Jen­dryk II, K. Ensing, C. Kes­sel, G. Klein, A. Kow­al­ski (L)

Start­auf­stel­lung Elt­mann: C. Ant­o­ny, M. Jur­ko­vics, I. Ham­za­gic, J. Sag­stet­ter, L. van der Ent, R. Pro­kop­c­zuk, S. Watan­a­be (L)