Bei Kon­trol­le in Grä­fen­berg grö­ße­re Men­ge Amphet­amin und Mari­hua­na sicher­ge­stellt

GRÄ­FEN­BERG, LKR. FORCH­HEIM. Unter­su­chungs­haft war die Fol­ge einer Kon­trol­le von Beam­ten der Poli­zei Eber­mann­stadt am spä­ten Mitt­woch­abend in Grä­fen­berg. Neben den Fest­stel­lun­gen, dass der Auto­fah­rer unter Dro­gen­ein­fluss stand und nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis war, ent­deck­ten die Poli­zi­sten auch noch eine grö­ße­re Men­ge Amphet­amin und Mari­hua­na. Nach Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg, sitzt der Tat­ver­däch­ti­ge nun auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg in Unter­su­chungs­haft.

Der VW Polo geriet gegen 21.45 Uhr in der Kas­ber­ger Stra­ße in den Fokus der Eber­mann­stadter Beam­ten. Dabei fiel den Poli­zi­sten sogleich auf, dass der 37-jäh­ri­ge Fah­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Der Mann räum­te schließ­lich ein, am Vor­tag Cry­s­tal kon­su­miert zu haben. Eine Blut­ent­nah­me im Kran­ken­haus war die Fol­ge. Wei­te­re Ermitt­lun­gen brach­ten zudem ans Licht, dass der Mann seit dem Jahr 2004 nicht mehr im Besitz einer Fahr­erlaub­nis war.

Unmit­tel­bar vor der Kon­trol­le hat­te der Tat­ver­däch­ti­ge noch ver­geb­lich ver­sucht, unbe­merkt eine Pla­stik­tü­te unter sei­nem Wagen zu ver­stecken. Dar­in ent­deck­ten die Beam­ten, in Kunst­stoff ver­packt, über 105 Gramm Amphet­amin sowie rund 115 Gramm Mari­hua­na. In dem Auto fan­den sie über­dies eine Dose mit Tablet­ten eines noch nicht genau bekann­ten Stof­fes, sowie eine Ampul­le mit einer gerin­gen Men­ge mut­maß­li­chen Cry­s­tals. Sämt­li­ches Rausch­gift wur­de beschlag­nahmt. Bei der anschlie­ßen­den Woh­nungs­durch­su­chung stell­ten die Beam­ten noch diver­se Rausch­gif­tu­ten­si­li­en sicher. Anschlie­ßend über­ga­ben die Eber­mann­stadter Poli­zei­be­am­ten den Tat­ver­däch­ti­gen für wei­te­re Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg.

Am Don­ners­tag­nach­mit­tag erging auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg Haft­be­fehl gegen den 37-Jäh­ri­gen. Anschlie­ßend brach­ten ihn Beam­te in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt.