Streit in Bam­berg eska­liert – ein Kon­tra­hent in Haft

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bam­berg

BAM­BERG. In der Nacht zum Don­ners­tag eska­lier­te ein Streit zwi­schen zwei Män­nern in einer sozia­len Ein­rich­tung im Stadt­teil Gereuth. Weil er sei­nen Kon­tra­hen­ten am Hals pack­te und mas­siv fast bis zur Bewusst­lo­sig­keit würg­te, bean­trag­te die Staats­an­walt­schaft Bam­berg Haft­be­fehl gegen einen der bei­den.

Gegen 1.45 Uhr gerie­ten der 67-Jäh­ri­ge und sein 54 Jah­re alter Zim­mer­ge­nos­se in Streit. Die Situa­ti­on zwi­schen den alko­ho­li­sier­ten Män­nern schau­kel­te sich schnell hoch. Es kam zu einem Geran­gel, in des­sen Ver­lauf der älte­re Bewoh­ner den jün­ge­ren mehr­fach würg­te und ihn mit dem Tod bedroh­te. Die­ser konn­te sich befrei­en und wähl­te selbst den Not­ruf.

Die Beam­ten der zustän­di­gen Poli­zei­in­spek­ti­on nah­men den 67-jäh­ri­gen vor­läu­fig fest. Nach wei­te­ren Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg erging am Frei­tag auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlags. Der Mann befin­det sich nun in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt.