MdB Sil­ke Lau­nert begrüßt Inve­sti­tio­nen für Bat­te­rie­for­schung an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth

Silke Launert. Fotograf: Tobias Koch

Sil­ke Lau­nert. Foto­graf: Tobi­as Koch

Aus­drück­lich begrüßt hat die Bay­reu­ther Bun­des­tags­ab­ge­ord­net Dr. Sil­ke Lau­nert (CSU) die Ankün­di­gung des Baye­ri­schen Mini­ster­prä­si­den­ten Mar­kus Söder, das Zen­trum für Bat­te­rie­for­schung an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth zu stär­ken. Unab­hän­gig vom neu­en Bat­te­rie­for­schungs­zen­trum in Mün­ster will der Frei­staat selbst in ein Baye­ri­sches Bat­te­rienetz­werk aus Bay­Batt in Bay­reuth, der TU Mün­chen und Fraun­ho­fer in Augs­burg und Würz­burg inve­stie­ren. Ziel soll die Ent­wick­lung einer neu­en Genera­ti­on von kli­ma­freund­li­chen und lei­stungs­fä­hi­ge­ren Bat­te­rien für die Elek­tro­mo­bi­li­tät sein, kün­dig­te Söder bei sei­ner Regie­rungs­er­klä­rung vor dem Land­tag in Mün­chen an.

Lau­nert hat­te seit Mona­ten ein kla­res Bekennt­nis zum Zen­trum für Bat­te­rie­for­schung an der Uni­ver­si­tät gefor­dert. Aus­gangs­punkt war eine Ver­an­stal­tung der Bay­reu­ther CSU zum The­ma Bat­te­rie­tech­nik und E‑Mobilität. Zuletzt hat­te die Abge­ord­ne­te in einem Schrei­ben an Söder appel­liert, die bis­he­ri­gen Plä­ne zur Stand­ort­ent­schei­dung für Bay­reuth bei der Schaf­fung eines „Bat­te­rienetz­werks Süd­deutsch­land“ nicht rück­gän­gig zu machen, son­dern im Gegen­teil, den Stand­ort aus­zu­bau­en.

Zuvor hat­te sich Lau­nert immer wie­der für eine bes­se­re finan­zi­el­le Aus­stat­tung des For­schungs­zen­trums für Bat­te­rie­tech­nik in Bay­reuth ein­ge­setzt. „Eine hohe finan­zi­el­le Aus­stat­tung ist unab­ding­bar, um eine effek­ti­ve For­schung im Bereich der Bat­te­rie­tech­nik über­haupt zu ermög­li­chen“, unter­stütz­te Lau­nert die For­de­rung von Prof. Dr. Josef Breu vom Lehr­stuhl für Anor­ga­ni­sche Che­mie I an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth, einem aus­ge­wie­se­nen Exper­ten für Bat­te­rie­tech­nik.

Genau das sei mit der jet­zi­gen Regie­rungs­er­klä­rung gesche­hen, freut sich Lau­nert, die auch Mit­glied des Par­tei­vor­stan­des ist. Die For­schung im Bereich der Ener­gie­spei­che­rung sei ihrer Mei­nung nach enorm wich­tig für die sinn­vol­le Umset­zung der Ener­gie­wen­de. Erneu­er­ba­re Ener­gien wie etwa die Wind­kraft oder die Solar­ener­gie kön­nen nicht genau dann ange­zapft wer­den, wenn man sie benö­tigt. Um die­se Schwan­kun­gen in der Ener­gie­pro­duk­ti­on aus­zu­glei­chen, sei­en Ener­gie­spei­cher wie Bat­te­rien ein sinn­vol­ler Bei­trag zur Lösung.

Lau­nert bezeich­ne­te das For­schungs­zen­trum an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth als Leucht­turm­pro­jekt für die Regi­on Ober­fran­ken. Die Hoch­schu­le bie­te mit den Schnitt­stel­len von Mate­ri­al­wis­sen­schaft, Elek­tro­che­mie, Inge­nieur­wis­sen­schaft, Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie und Öko­no­mie die besten Vor­aus­set­zun­gen, um effek­ti­ve Lösun­gen in der Bat­te­rie­spei­cher­tech­nik zu erfor­schen.

Söder hat­te in sei­ner Regie­rungs­er­klä­rung ein Zwei-Mil­li­ar­den-Pro­gramm für Inno­va­tio­nen ange­kün­digt. Dazu gehört der mas­si­ve Aus­bau von For­schung und Inno­va­ti­on mit deut­lich mehr Geld als ursprüng­lich geplant. Neben der Bat­te­rie­for­schung geht es unter ande­rem um ein in ganz Bay­ern ver­brei­te­tes Netz­werk zu künst­li­cher Intel­li­genz, die Sanie­rung etli­cher Hoch­schu­len, mehr Quan­ten-Tech­no­lo­gie, das Anwer­ben inter­na­tio­na­ler Spit­zen­wis­sen­schaft­ler, mehr For­schung zu alter­na­ti­ven Antrie­ben und mehr Exzel­lenz-Uni­ver­si­tä­ten.