bay­ern­ha­fen Bam­berg emp­fing Klein und Groß, Jung und Alt zum Hafenfest

Kai­ser­wet­ter – und die Bam­ber­ger tan­ken im Hafen auf

Was für ein Tag im bay­ern­ha­fen Bam­berg! Bestes Spät­som­mer­wet­ter am ersten Sonn­tag nach dem Schul­be­ginn, und der bay­ern­ha­fen Bam­berg lud zum Hafen­fest. Das lie­ßen sich tau­sen­de Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger nicht zwei­mal sagen und ver­wan­del­ten den Hafen in eine Flanier‑, Staun- und Erleb­nis­mei­le. afen HAfen Wie schon 2012 zum 50jährigen Hafen­ju­bi­lä­um gab’s auch dies­mal viel zu sehen, aus­zu­pro­bie­ren und zu genie­ßen. Hafen in all sei­ner Viel­falt eben!

So herrsch­te mor­gens vom Start weg Hoch­be­trieb im histo­ri­schen Dampf­zug und auf dem Aus­flugs­schiff – bei­de zeig­ten ihren Pas­sa­gie­ren per Hafen­rund­fahrt, was den bay­ern­ha­fen Bam­berg zur Güter­dreh­schei­be für ganz Ober­fran­ken macht. Fas­zi­na­ti­on pur ver­mit­tel­te auch die gro­ße Tech­nik­schau mit Schwer­ge­wich­ten wie E‑Lok, Rad­la­der und nagel­neu­em Con­tai­ner­stap­ler. Und im Aus­sichts­korb des Schmid­bau­er-Auto­krans auf 75 Meter Höhe war schnell klar: Nur Flie­gen ist schöner!

Applaus gab’s für die Frau­en und Män­ner der Was­ser­ret­tung, die im Hafen­becken live eine Was­ser­ret­tung vor­führ­ten – inklu­si­ve Tau­chern, Boot, Seil­win­den und Co. Auf dem zen­tra­len Fest­platz war ein „Bou­le­vard der Logi­stik“ auf­ge­baut, und hier stand der Dia­log im Zen­trum: Unter­neh­men aus unter­schied­lich­sten Berei­chen der Logi­stik stell­ten hier ihre Aus­bil­dungs- und Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten vor und was die Logi­stik zu einer beson­ders span­nen­den Bran­che macht.

Zum Tag der offe­nen Tür luden 15 Unter­neh­men aus dem Hafen auf ihr Gelän­de – und begei­ster­ten die vie­len tau­send Besu­che­rin­nen und Besu­cher; sie erfuh­ren, wie natio­nal und welt­weit täti­ge Logi­stik­dienst­lei­ster und Spe­di­tio­nen arbei­ten, was Getrei­de, Flug­zeug­bau, Com­pu­ter­spie­le und Streu­salz mit Hafen zu tun haben und war­um Hand­werk und Bau­in­du­strie genau­so auf den Hafen set­zen wie Han­dels­un­ter­neh­men und Dienst­lei­ster. Vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher waren zu Fuß oder mit dem Rad unter­wegs, scho­ben Kin­der­wä­gen, hat­ten sich anhand des Pro­gramms ihre eige­ne Hafen­fest-Rou­te zusam­men­ge­stellt; genau­so vie­le ent­schie­den vor Ort spon­tan: „Gehen wir auch da und da … noch­mal hin.“

Die Kin­der staun­ten, spiel­ten, expe­ri­men­tier­ten und hat­ten Riesenspaß

Das bay­ern­ha­fen Team um Nie­der­las­sungs­lei­te­rin Michae­la Wöhrl hat­te für die jun­gen Besu­che­rin­nen und Besu­cher ein bun­tes Pro­gramm zum Mit­ma­chen vor­be­rei­tet – und das wur­de mit Begei­ste­rung ange­nom­men. So hat­ten die Klei­nen bei der Kinder+Sport Bas­ket­ball Aca­de­my von Bro­se Bam­berg vor allem den Korb im Blick, tauch­ten ein in die Spaß&Spielwelt der gool­kids, mach­ten wit­zig-krea­ti­ve Erin­ne­rungs­fo­tos, hüpf­ten, fetz­ten, balan­cier­ten und lie­ßen sich fan­ta­sti­sche Gesich­ter schmin­ken. Und, klar: Der Kin­der-Lok-Füh­rer­schein auf einer ech­ten Loko­mo­ti­ve unter fach­kun­di­ger Anlei­tung war natür­lich „die Show“. Wobei: Vie­le Väter gin­gen auch mit an Bord – natür­lich aus­schließ­lich des­halb, um ihren Klein­sten zur Sei­te zu stehen.

Essen, Trin­ken, Live-Musik von „The Fab­Fi­ve“ und „I Dol­ci Signo­ri“ – immer wie­der son­ni­ges Basis­la­ger für die Hafen­fest-Besu­che­rin­nen und ‑Besu­cher war der Kai hin­term Fest­platz, den das bay­ern­ha­fen Team zu einer urge­müt­li­chen Pan­ora­ma-Loca­ti­on am Was­ser „bestuhlt“ hat­te. Gestärkt ging’s dann gleich wei­ter ins näch­ste Anschau­en- und Ausprobier-Hafenerlebnis.

„Die Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger haben wie schon 2012 gezeigt, dass sie ihren Hafen mögen“, sag­te Michae­la Wöhrl, Nie­der­las­sungs­lei­te­rin des bay­ern­ha­fen Bam­berg, der zusam­men mit den Bin­nen­ha­fen-Stand­or­ten Aschaf­fen­burg, Nürn­berg, Roth, Regens­burg und Pas­sau zu bay­ern­ha­fen gehört, „da ist ganz viel Neu­gier und Inter­es­se da und immer wie­der in allen Gesprä­chen die Bereit­schaft, sich auf die Viel­falt des Hafens ein­zu­las­sen. Es ist uns ein gro­ßes Anlie­gen, Jung und Alt mit unse­ren Hafen­fe­sten zu zei­gen, wel­che Bedeu­tung der Hafen als Güter­dreh­schei­be für unse­ren Wirt­schafts­stand­ort und für unser aller Lebens­qua­li­tät hat. Mein Dank gilt allen Besu­che­rin­nen und Besu­chern, den Unter­neh­men im Hafen, die ihre Tore geöff­net haben, den Part­nern, die die­sen 15. Sep­tem­ber 2019 zu einem unver­ges­se­nen Tag gemacht haben, und allen aus mei­nem Team, die das Hafen­fest über­haupt erst mög­lich gemacht haben.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www​.bay​ern​ha​fen​.de

Von Bam­berg in die Welt und aus der gan­zen Welt nach Bamberg

Der bay­ern­ha­fen Bam­berg, der zusam­men mit den Bin­nen­ha­fen-Stand­or­ten Aschaf­fen­burg, Nürn­berg, Roth, Regens­burg und Pas­sau zu bay­ern­ha­fen gehört, ist die Güter­ver­kehrs-Dreh­schei­be für ganz Ober­fran­ken. Hier wer­den Bin­nen­schiff, Bahn und Lkw effi­zi­ent ver­knüpft. Der Hafen trägt damit wesent­lich zur Ver­sor­gung der Unter­neh­men und Bür­ger bei und bie­tet den regio­na­len Erzeug­nis­sen den Zugang zu den inter­na­tio­na­len Märk­ten. Ange­sie­delt sind im Hafen rund 70 Unter­neh­men aus den Berei­chen Logi­stik, Umschlag, Ree­de­rei, Pro­duk­ti­on, Recy­cling und Dienst­lei­stung mit rund 1.800 Arbeitsplätzen.

Die „Ket­te des Korns“ prägt den bay­ern­ha­fen Bam­berg: Sie führt vom Feld des Land­wirts über Getrei­de­er­fas­sung, Müh­len, Nah­rungs­mit­tel­in­du­strie und Bäcke­rei­en bis auf unse­ren Früh­stücks­tisch. So eig­nen sich Getrei­de, Dün­ge­mit­tel, Nah­rungs- und Fut­ter­mit­tel beson­ders gut für den Bin­nen­schiff-Trans­port. Unter­neh­men nut­zen zudem den Con­tai­ner­ter­mi­nal im bay­ern­ha­fen Bam­berg für den Export ihrer Pro­duk­te und den Import von Vor­pro­duk­ten und Kom­po­nen­ten. Zudem legen im bay­ern­ha­fen Bam­berg Fluss­kreuz­fahrt­schif­fe an.

Zu bay­ern­ha­fen gehö­ren die sechs Stand­or­te Aschaf­fen­burg, Bam­berg, Nürn­berg, Roth, Regens­burg und Pas­sau. Die Lage an wirt­schafts­geo­gra­fisch bedeu­ten­den Kno­ten­punk­ten kom­bi­niert mit einer effi­zi­en­ten Ver­knüp­fung der Ver­kehrs­we­ge Was­ser, Schie­ne und Stra­ße zeich­net die Stand­or­te aus. 2018 wur­den rund 8,8 Mio. Ton­nen Güter per Schiff und Bahn umge­schla­gen (davon 2,5 Mio. Ton­nen per Schiff und 6,3 Mio. Ton­nen per Bahn).

bay­ern­ha­fen ist ein akti­ver Mode­ra­tor für die Ent­wick­lung von Logi­stik­lö­sun­gen und Netz­wer­ken. bay­ern­ha­fen agiert als Stand­ort­ar­chi­tekt, der unter­neh­mens- und stand­ort­über­grei­fend Stra­te­gien ent­wickelt, in lei­stungs­fä­hi­ge Infra­struk­tur inve­stiert und in enger Zusam­men­ar­beit mit den Hafen­an­sied­lern neue Wert­schöp­fungs­po­ten­zia­le erschließt. Ziel ist es, die Posi­ti­on der Häfen als Logi­stik­stand­or­te und Dreh­schei­ben für den welt­wei­ten Waren­aus­tausch wei­ter zu stär­ken. Ein stra­te­gi­sches Flä­chen­ma­nage­ment gewähr­lei­stet dabei einen Bran­chen-Mix aus Trans­port, Lage­rung, Logi­stik, Dienst­lei­stung und Produktion.

800 Hekt­ar Gesamt­ha­fen­flä­che und über 400 ansäs­si­ge Unter­neh­men mit mehr als 13.000 Beschäf­tig­ten machen bay­ern­ha­fen zudem zu einem der lei­stungs­stärk­sten Logi­stik-Netz­wer­ke in Euro­pa und die bay­ern­ha­fen Stand­or­te zu bedeu­ten­den Wirt­schafts­mo­to­ren in Bay­ern. bay­ern­ha­fen selbst beschäf­tigt 210 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Betrei­ber der Stand­or­te Aschaf­fen­burg, Bam­berg, Regens­burg und Pas­sau ist die Bay­ern­ha­fen GmbH & Co. KG. Geschäfts­füh­rer ist Joa­chim Zim­mer­mann. Die Stand­or­te Nürn­berg und Roth wer­den von der Hafen Nürn­berg-Roth GmbH betrie­ben, an der die Bay­ern­ha­fen GmbH & Co. KG mit 80 Pro­zent, die Stadt Nürn­berg mit 19 Pro­zent und die Stadt Roth mit einem Pro­zent betei­ligt sind.