Dr. Sil­ke Lau­nert zur Aus­schrei­bung des Popkulturpreises

Seit 1991 ver­leiht der Ver­band für Pop­kul­tur in Bay­ern (vpby) jähr­lich den „Baye­ri­schen Pop­kul­tur­preis“, der bis 2016 als „Baye­ri­scher Rock­preis PICK UP“ bekannt war. Der Ver­band ehrt damit bei­spiel­ge­ben­des Enga­ge­ment von Ein­zel­per­so­nen oder Insti­tu­tio­nen zum Nut­zen der Rock- und Pop-Sze­nen im Frei­staat Bay­ern. Dar­auf hat die Bay­reu­ther Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert (CSU, Bay­reuth) jetzt hin­ge­wie­sen. In Fra­ge kom­men­den Initia­ti­ven aus dem Wahl­kreis kön­nen sich noch bis zum 20. Sep­tem­ber bewerben.

Nach­dem es über 20 Jah­re nur einen Preis gab, ist der Ver­band auch dank der Unter­stüt­zung von Mün­chen Ticket GmbH, aktu­ell in der Lage, den Preis in vier Kate­go­rien mit je einem Preis­geld von 2000 Euro zu ver­lei­hen. und zwar in den Kate­go­rien Nach­hal­tig­keit, Inklu­si­on, Club-Rau­te und Festival-Raute.

Nach­hal­tig­keit steht dabei für bei­spiel­ge­ben­des, in der Regel jah­re­lan­ges Enga­ge­ment für die baye­ri­sche Rock- und Pop­sze­ne, Inklu­si­on für den Ein­satz von Popu­lar­mu­sik als Trans­port­me­di­um in der inte­gra­ti­ven Arbeit mit Benach­tei­lig­ten oder an Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, wie Schu­len. Die Club-Rau­te wird für den her­aus­ra­gend­sten Club mit Live­mu­sik in Stadt/​Land ver­ge­ben, die Festi­val-Rau­te für her­aus­ra­gen­de Festi­val­kon­zep­te und deren Umset­zung in Bayern.

Der „Baye­ri­sche Pop­kul­tur­preis“ stellt her­aus, was Ein­zel­ne bereits zuwe­ge brin­gen oder was für ande­re mach­bar sein kann. Dazu zähl­te in der Ver­gan­gen­heit das Enga­ge­ment von Zei­tungs­ver­la­gen für eige­ne Band­för­der­pro­jek­te (SZ Stadt-Land-Rock­fe­sti­val oder die „Rock­büh­ne“ der Nürn­ber­ger Nach­rich­ten) eben­so wie kom­mu­na­les Enga­ge­ment (das Übungs­raum­zen­trum „Tabak­fa­brik“ der Stadt Pas­sau bezie­hungs­wei­se das Schul­mu­sik­för­der­pro­jekt „Unse­re Show“ der Stadt Augs­burg. Auch pri­vat­wirt­schaft­li­ches Enga­ge­ment gehör­te regel­mä­ßig zu den bei­spiel­ge­ben­den Preisträgern.

Sogar poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen wur­den schon gewür­digt. So zum Bei­spiel die Ent­schei­dung des Bezirks Unter­fran­ken für die Ein­rich­tung einer Voll­zeit­stel­le eines Popu­lar­mu­sik­be­auf­trag­ten. Ähn­lich preis­wür­dig auch die Aus­zeich­nung für die Stadt Aschaf­fen­burg wegen der Schaf­fung einer Halb­tags­stel­le in einem kom­mu­na­len Musik­bü­ro zur Szeneförderung.

Und final gehör­ten auch nam­haf­te Künst­ler zu den Geehr­ten, die sich für den Auf­bau von Nach­wuchs­künst­ler per­sön­lich und glaub­wür­dig ein­ge­setzt haben: Die Grup­pe „Schand­maul“ für ihr Pro­jekt „New­co­mermu­sic“ und Peter Maf­fay, ohne des­sen Unter­stüt­zung es die bun­des­wei­te Akti­on „Rock ‘n‘ Future“ mit rund 600 Bands bei 151 Festi­vals in 140 Städ­ten nicht gege­ben hätte.

Vor­schlä­ge für jede Kate­go­rie müs­sen getrennt mit einer aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bung und/​oder bei­geleg­ten Kon­zep­ten, Zei­tungs­be­rich­ten etc. an den Ver­band für Pop­kul­tur in Bay­ern, Am Schloss­hof 1 in 93087 Alteg­lofs­heim oder per Mail an info@​popkultur.​bayern ein­ge­reicht wer­den. Wei­te­re Infos und Form­blät­ter für die Nomi­nie­rung gibt es auch unter www​.pop​kul​tur​.bay​ern​.de.