Mit­fahr­bän­ke für den Land­kreis Bam­berg

Auf­takt am 2. Mai 2019 um 15:00 Uhr in Hei­li­gen­stadt i. Ofr.

Die loka­le Mobi­li­tät im Land­kreis Bam­berg wird der­zeit in vie­len Gemein­den um das eben­so ein­fa­che wie kosten­gün­sti­ge Ange­bot der Mit­fahr­bän­ke ergänzt. Mit der Betei­li­gung an der Kon­zep­ti­on sowie Finan­zie­rung loka­ler Net­ze an Mit­fahr­bän­ken deckt der Land­kreis Bam­berg gemeind­li­che Ver­kehrs­be­dürf­nis­se ab, die mit dem ÖPNV-Netz nicht wirt­schaft­lich rea­li­sier­bar sind.

Das Inter­es­se war groß, als das Land­rats­amt Bam­berg im Juli 2018 alle Land­kreis-Gemein­den ange­fragt hat­te, ob Inter­es­se bestün­de, das Kon­zept der Mit­fahr­bän­ke auf den Land­kreis Bam­berg aus­zu­wei­ten. Im Herbst 2018 haben Umwelt- und Kreis­aus­schuss beschlos­sen, die 12 inter­es­sier­ten Gemein­den mit je einem Set an Mit­fahr­bän­ken aus­zu­stat­ten. Ein Set besteht aus 2 Bän­ken und 2 Masten zur Anzei­ge des jeweils gewünsch­ten Fahrt­ziels. Die Kosten in Höhe von rund 2000 Euro über­nimmt der Land­kreis. An den Stand­or­ten besteht künf­tig die Mög­lich­keit, durch freund­li­che Auto­fah­rer mit­ge­nom­men zu wer­den. Ziel­ort aus­wäh­len, auf der Bank Platz neh­men, war­ten und mit­ge­nom­men wer­den.

Den Anfang macht die Gemein­de Hei­li­gen­stadt in Ober­fran­ken. Fol­gen wer­den zeit­nah jeweils Bän­ke in und um Frens­dorf, Hirschaid, Königs­feld, Lis­berg, Scheß­litz, Schlüs­sel­feld, Sta­del­ho­fen, Ste­gau­rach, Wat­ten­dorf und Zap­fen­dorf.

Ins­ge­samt stel­len die Gemein­den der­zeit etwa 40 Bän­ke im Land­kreis auf. Das Ziel, mit der För­de­rung des Land­krei­ses einen Anschub zu geben wur­de voll erreicht, da vie­le Gemein­den mehr als die bei­den vom Land­kreis geför­der­ten Bän­ke bestellt haben.

Zur Grund­idee der Mit­fahr­bän­ke gehört es, die Ver­kehrs­er­schlie­ßung von bis­her nicht oder schlecht erschlos­se­nen Orts­tei­len zum Gemein­de­haupt­ort oder nahe­ge­le­ge­nen ande­ren Orts­tei­len her­zu­stel­len. Men­schen ohne Auto sol­len auch an ent­le­ge­nen Stel­len die Mög­lich­keit haben, zu einem Lebens­mit­tel­markt, zur Kir­che oder zum Arzt gelan­gen. Die Mit­fahr­ten kön­nen zudem den sozia­len und kom­mu­ni­ka­ti­ven Aspekt im Ort för­dern – es hat sich als Vor­teil her­aus­ge­stellt, wenn sich Fahrt­an­bie­ter und Mit­fah­rer ken­nen. Ein nicht zu unter­schät­zen­der Erfolgs­fak­tor.