Kar­sams­tag am „Kiosk Kun­ni“ in Bam­berg: Test­fah­ren mit den E‑Scootern

Am Kar­sams­tag, 20. April, bie­ten die Stadt­wer­ke inter­es­sier­ten Kun­den eine wei­te­re Gele­gen­heit, die E‑Scooter zu testen: Von 10 bis 18 Uhr ist am „Kiosk Kun­ni“ am Ade­naue­ru­fer des Rhein-Main-Donau Kanals das Test­fah­ren mit den elek­trisch betrie­be­nen Tret­rol­lern mög­lich.

Einen Monat nach dem Start des Test­be­triebs von 15 E‑Scootern auf Bam­bergs Stra­ßen ist die Nach­fra­ge nach den Tret­rol­lern unge­bro­chen. Beim Test­fah­ren am Kar­sams­tag, 20. April, kön­nen Bam­ber­ger die E‑Scooter zwi­schen 10 bis 18 Uhr kosten­los aus­lei­hen. Das Test­fah­ren ist auf Basis einer Son­der­ge­neh­mi­gung mög­lich, die in Bam­berg den Betrieb von 15 Fahr­zeu­gen noch vor bun­des­wei­ten Zulas­sung der neu­en Rol­ler erlaubt. Vor­aus­set­zung ist, dass die Teil­neh­mer min­de­stens 18 Jah­re alt sind und einen Pkw-Füh­rer­schein besit­zen (Klas­se B bzw. 3). Auch eine Helm­pflicht ist vor­ge­schrie­ben. Wer am Sams­tag kei­nen eige­nen Fahr­rad­helm mit­bringt, kann sich kosten­los einen Helm aus­lei­hen.

Die Bam­ber­ger Test­fah­rer dür­fen mit den Bird-E-Scoo­tern auf Rad­we­gen, Rad­fahr­strei­fen und Fahr­rad­stra­ßen fah­ren. Sind sol­che nicht vor­han­den, darf auf Fahr­bah­nen oder in ver­kehrs­be­ru­hig­ten Berei­chen gefah­ren wer­den. Das Fah­ren auf dem Fuß­weg ist nicht erlaubt.

Mit dem Test­be­trieb der E‑Scooter wol­len die Stadt­wer­ke Bam­berg Erfah­run­gen sam­meln, ob ein kom­bi­nier­tes Ange­bot aus ÖPNV und Elek­tro­t­ret­rol­lern die Bür­ger dazu bewegt, auf Fahr­ten mit dem eige­nen Auto zu ver­zich­ten. Die offi­zi­el­le Zulas­sung von E‑Scootern für den bun­des­wei­ten Stra­ßen­ver­kehr wird für Som­mer erwar­tet. Ist die­ser Feld­test erfolg­reich, soll das Pro­jekt in die Pilot­pha­se über­ge­hen. Dann sol­len in der Dom­stadt zunächst 100 Fahr­zeu­ge über die kosten­lo­se Bird-App aus­ge­lie­hen wer­den kön­nen. In der App wer­den die näch­sten E‑Scooter ange­zeigt, der Bird-Nut­zer kann das Fahr­zeug über sein Smart­pho­ne ent­sper­ren und zum gewünsch­ten Ziel fah­ren. Nach Been­di­gung der Fahrt muss das Fahr­zeug an einem siche­ren Ort behin­de­rungs­frei abge­stellt wer­den.

In die­ser Pilot­pha­se wird ein Start­preis von einem Euro sowie 15 Cent pro Minu­te fäl­lig, die Kosten wer­den über die App abge­rech­net.

Damit wird Bam­berg die erste Stadt in Deutsch­land sein, in der Scoo­ter als neue Form der Mobi­li­tät eta­bliert wer­den.

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