Rota­ry Club Forch­heim spen­det 10.000 Euro aus Kalen­der­ak­ti­on “Weih­nachts­freu­de 2018”

Spen­den­topf mit ins­ge­samt 10.000 Euro kommt dem Kin­der­schutz­bund, Mit­tags­tisch und End-Polio-Now zugu­te

Der Erlös aus der dies­jäh­ri­gen Kalen­der­ak­ti­on „Weih­nachts­freu­de 2018“ ging die­ses Mal an den Deut­schen Kin­der­schutz­bund – Kreis­ver­band Forch­heim e.V., die Akti­on „Mit­tags­tisch“ der Chri­stus­kir­che Forch­heim sowie an das welt­wei­te Rota­ry-Pro­jekt „End-Polio-Now“, wel­ches sich zum Ziel gesetzt hat durch Imp­fun­gen die Über­tra­gungs­ket­te für der Polio­vi­rus als Aus­lö­ser der Kin­der­läh­mung zu unter­bre­chen (https://​rota​ry​.de/​e​n​d​p​o​l​i​o​n​ow/).

Der dies­jäh­ri­ge Rota­ry-Prä­si­dent Micha­el Waas­ner über­reich­te einen Spen­den­topf im Wert von 4.000 Euro an Pfar­rer Chri­sti­an Musch­ler für den Mit­tags­tisch der Chri­stus­kir­che und einen Scheck in Höhe von 4.000 Euro an Lisa Hüm­mer, Vor­sit­zen­de des Kin­der­schutz­bun­des. Der Kin­der­schutz­bund wird das Geld für die Prä­ven­ti­ons­ar­beit an den Schu­len im Land­kreis ver­wen­den. So bie­tet der Ver­ein an Grund­schu­len ein inter­ak­ti­ves Thea­ter zur Gewalt­prä­ven­ti­on. An wei­ter­füh­ren­den Schu­len steht die Auf­klä­rung über Mob­bing, Sucht­ver­hal­ten bei Inter­net­me­di­en­nut­zung, Alko­hol- und Dro­gen-Kon­sum auf dem Pro­gramm. Ein wei­te­rer Kurs ist in Vor­be­rei­tung, der auf den rich­ti­gen, respekt­vol­len Umgang mit­ein­an­der ein­geht.

Der nicht kon­fes­sio­nell gebun­de­ne Mit­tags­tisch der Chri­stus­kir­che besteht bereits seit 14 Jah­ren. Jeweils am Diens­tag und am Don­ners­tag ab 12 Uhr haben vor­wie­gend Senio­rin­nen und Senio­ren die Gele­gen­heit eine Mahl­zeit, die von Köchin Gabrie­le Win­kel­haus zusam­men mit einem ehren­amt­li­chen Hel­fer­team zube­rei­tet wird, in gesel­li­ger Run­de ein­zu­neh­men. Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Das Menü wird mit 4 Euro berech­net, was aber nicht die anfal­len­den Kosten deckt. Hier soll die Spen­de, wie auch im ver­gan­ge­nen Jahr, hel­fen das Defi­zit aus­zu­glei­chen.

Irma Tur­ba­nisch (89 Jah­re) besucht seit acht Jah­ren den Mit­tags­tisch. Sie sagt: „Ich bin allei­ne. Hier kom­me ich unter Leu­te und kann mich unter­hal­ten.“ Die Wit­we lebt schon seit 62 Jah­ren in der Büg­stra­ße und gemein­sam mit ihrer Tisch­nach­ba­rin, der ver­wit­we­ten Katha­ri­na Laug­ner (80 Jah­re), freut sie sich über die abwechs­lungs­rei­chen Spei­sen.