„Zeit für Neue Musik“ in Haus Wahn­fried in Bay­reuth

Bereits zum drit­ten Mal wird das Bay­reu­ther Festi­val „Zeit für Neue Musik“ in Haus Wahn­fried zu Gast sein. Und auch in die­sem Jahr tre­ten hoch­ka­rä­ti­ge Inter­pre­ten auf, die ein schil­lern­des Pro­gramm mit Wer­ken aus dem 20. und 21. Jahr­hun­dert zusam­men­ge­stellt haben.

Der in Kopen­ha­gen leben­de Cel­list Tobis van der Pals sowie der in Bay­reuth gebo­re­ne und aktu­ell an der Würz­bur­ger Musik­hoch­schu­le leh­ren­de Pia­nist Rudolf Ram­ming eröff­nen das Festi­val mit einem Werk des jüngst ver­stor­be­nen Hel­mut Bie­ler, wel­ches die­ser für das Wag­ner-Jubi­lä­ums­jahr 2013 kom­po­nier­te. Eine Urauf­füh­rung für Cel­lo solo mit dem Titel „Tri­stan und Isol­de“ steu­ert der Bay­reu­ther Kom­po­nist Micha­el Star­ke bei. Mit Ser­gej Pro­ko­fi­eff und Leo­pold van der Pals ste­hen sozu­sa­gen zwei Ahnen der Neu­en Musik auf dem Pro­gramm, die bei­de in Russ­land auf­ge­wach­sen sind und wesent­li­che Impul­se für ihre Arbeit von dem Werk Richard Wag­ners erhiel­ten. Von Pro­ko­fi­eff erklingt dabei des­sen berühm­te Sona­te Opus 119. Der Festi­val­lei­ter Dr. Wolf­ram Graf wird durch das Pro­gramm füh­ren und span­nen­de musik­hi­sto­ri­sche Aspek­te zu den gespiel­ten Wer­ken ergän­zen.

Kon­zert mit Wag­ner-Bezug in der Rei­he „Zeit für Neue Musik“ in Wahn­fried