Bam­ber­ger Grü­ne wol­len Orts­ter­min am Rothof

Bau­se­nat soll vor Ort Plä­ne für Was­ser­be­häl­ter beur­tei­len und Bürger*innen anhören

„Das ist eine sen­si­ble Ange­le­gen­heit, die pla­ne­risch und gestal­te­risch gut durch­dacht sein will“, mei­nen Ralf Dischin­ger und Petra Fried­rich von der GAL-Stadt­rats­frak­ti­on zu dem geplan­ten Bau eines Was­ser­hoch­be­häl­ters am Rothof.

Sie bean­tra­gen des­halb einen Orts­ter­min des Bau­se­nats vor des­sen Beschluss­fas­sung über den Bau­an­trag der Stadt­wer­ke. Um den zu erwar­ten­den Bau­kör­per vor­stell­bar zu machen, wol­len die bei­den Grü­nen-Bau­se­nats­mit­glie­der, dass Grund­riss und Umfang mit Bän­dern und Lat­ten abge­steckt wer­den. Zu dem Orts­ter­min soll die Stadt auch Vertreter*innen des Ver­eins „Bewahrt die Berg­stadt“ ein­la­den, wel­che die ursprüng­li­chen Plä­ne mas­siv kri­ti­siert und in die Öffent­lich­keit gebracht hatten.

„Genaue Infor­ma­tio­nen und Lage­plä­ne lie­gen auch dem Stadt­rat bis­lang nicht vor“, erklärt Ralf Dischin­ger, „und sind jetzt drin­gend nötig. Die bis­he­ri­gen Foto­mon­ta­gen und Com­pu­ter­ani­ma­tio­nen sind über­haupt nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Nie­mand kann sich vor­stel­len, wie der Behäl­ter in der Land­schaft steht.“ Des­halb sei die GAL-Frak­ti­on für die Wach­sam­keit der enga­gier­ten Bürger*innen dank­bar. „Ich bin aber auch zuver­sicht­lich, dass die Stadt­wer­ke als Bau­herr des Hoch­be­häl­ters eine gute und mach­ba­re Lösung für ein zurück­ge­nom­me­nes Bau­werk in gesun­dem Abstand zur Rot­hof-Lin­de vor­le­gen werden.“

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