Wenn der Mond in den Erd­schat­ten tritt: Mond­fin­ster­nis erle­ben auf der Stern­war­te Feuerstein

Mondfinsternis (Archivbilder Thomas Michna / Sternwarte Feuerstein e.V.)
Mondfinsternis (Foto: Thomas Michna)

Die Tota­le Mond­fin­ster­nis am frü­hen Mor­gen des 21.01.2019 ist eines der wich­ti­gen astro­no­mi­schen Ereig­nis­se die­ses Jah­res. Lei­der ist vom Deutsch­land aus nur der Beginn der Abdun­ke­lung, das Maxi­mum und die Auf­hel­lung bis kurz vor dem Ende der Mond­fin­ster­nis zu beob­ach­ten, da der Mond am Ende der Fin­ster­nis durch die Däm­me­rung schwer beob­acht­bar ist bzw. unter­geht. Ein bes­se­rer Stand­ort wäre in die­ser Hin­sicht ein wei­ter im Westen lie­gen­der Beob­ach­tungs­ort z.B. Irland oder die ame­ri­ka­ni­sche Ostküste.

Den­noch kann auch in Fran­ken die Tota­li­täts­pha­se bei kla­rem Him­mel ohne Hilfs­mit­tel ver­folgt wer­den. Um 3:36Uhr beginnt der Mond in den Erd­schat­ten zu wan­dern. Um etwa 4:10 Uhr kann man dann die Ver­dun­ke­lung immer bes­ser erken­nen. Die eigent­li­che Fin­ster­nis reicht von 5:41 Uhr bis 6:43 Uhr. Das Sicht­bar­kei­ten­de erwar­tet man etwa zum Son­nen­auf­gang kurz nach 8 Uhr, obwohl die Fin­ster­nis für uns unbe­ob­acht­bar erst um 8:48 Uhr endet.

Anfahrt bis zum Flug­platz Feu­er­stein, Flug­platz 1, 91320 Eber­mann­stadt. Bit­te unbe­dingt dort am Park­platz par­ken und die letz­ten 500m zu Fuss zur Stern­war­te gehen. Die Zufahrt zur Stern­war­te ist für KFZ gesperrt. Aus­nah­me geh­be­hin­der­te Per­so­nen mit Behinderten-Ausweis.

(Taschen-)lampen braucht man nicht. Sie blen­den eher als dass man damit nachts bes­ser sieht.

Bit­te wegen des Wet­ters unbe­dingt vor­her am Sonn­tag zwi­schen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr anru­fen. Nur bei kla­rem Him­mel ist die Stern­war­te geöffnet:
Dr. Frank Fleisch­mann / 0174 2436032

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