Micha­el Altin­ger bei “Kul­tur unterm Dach” in Kulmbach

Micha­el Altin­gers “Hell“ – sur­re­al komisch und gran­di­os gespielt!

Michael Altinger. Foto: Martina Bogdan

Micha­el Altin­ger. Foto: Mar­ti­na Bogdan

Am 2. März um 20 Uhr prä­sen­tiert Micha­el Altin­ger sein aktu­el­les Kaba­rett­pro­gramm bei Kul­tur unterm Dach. „Das Hel­le, das sind immer die ande­ren“, das hat schon Jean Paul Sart­re gesagt oder war es Franz Becken­bau­er? Gemeint ist jeden­falls unser drin­gen­der Wunsch, zu einer Licht­ge­stalt zu werden.

Also zumin­dest irgend­wie doch noch mehr aus sich zu machen, als man bis heu­te ist. Ein solch umfas­sen­des The­ma sprengt natür­lich den gewohn­ten Rah­men. Nie­mals reicht dafür nur ein ein­zi­ges Kabarett-Programm.

Mit „Hell“ ist der BR-Schlacht­hof-Gast­ge­ber im Okto­ber 2016 mit sei­ner ersten Kaba­rett-Tri­lo­gie gestar­tet. Es geht um den Auf­stieg aus der Mono­to­nie der Vor­stadt. Raus aus der immer glei­chen Abfol­ge von Arbeit, Alko­hol, ver­pass­tem Sport und ehe­ähn­li­chen End­zeit­geg­nern. Man könn­te sich doch noch etwas Blei­ben­des für die Ewig­keit ver­schaf­fen, etwas, das über die Dau­er der eige­nen Exi­stenz hinausreicht.

„Und dazu brau­chen wir eine neue Visi­on! Wir wis­sen nicht, was Jesus getan hät­te. Aber der muss­te sich in unse­rem Alter auch kei­ne Gedan­ken mehr machen“, so der gebür­ti­ge Lands­hu­ter. Altin­ger ist dage­gen mit Ende vier­zig noch so jung, wie man noch zu kei­ner Zeit mit Ende vier­zig war. „Da geht also noch was! Na dann, wor­auf war­ten wir? Wir sind noch immer sexy und brauch­bar! Also lasst uns alle zu Leit­tie­ren wer­den und eine neue Reli­gi­on stif­ten“, sagt Altin­ger in sei­nem Programm.

Dazu wird Altin­ger erst ein­mal Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Und zwar für sich. Allein damit stellt er sich schon einer Her­aus­for­de­rung, der heut­zu­ta­ge nur die wenig­sten gewach­sen sind.

Zusam­men mit sei­ner Ein-Mann-Band, Mar­tin Juli­us Faber, führt er in sei­ner Kaba­rett-Tri­lo­gie ins Hel­le. Ob das der Him­mel sein wird oder die lodern­de Höl­len­glut, das wird sich im Lauf der kom­men­den Jah­re zei­gen, wenn Mit­te 2019 „Halb­licht“ folgt, der zwei­te Teil, auf­ge­führt in aus­ge­wähl­ten Opern­häu­sern des deutsch­spra­chi­gen Raums. „Fin­ster“, der drit­te Teil, been­det dann 2022 als Dau­er­gast­spiel für zwei Jah­re im Cae­sars Palace, Las Vegas die Tri­lo­gie. Das ist der Plan. Und er ist gut. Also, „Bon voya­ge“ … um noch ein­mal mit Jean Paul Sart­re zu sprechen.

Kul­tur unterm Dach prä­sen­tiert Micha­el Altin­ger am 2. März 2019 in den Muse­en im Kulm­ba­cher Mönchs­hof. Beginn ist um 20:00 Uhr, Ein­lass ist ab 19:00 Uhr. Der Ein­tritt kostet im VVK 22,00 EUR und an der Abend­kas­se 24,00 EUR. Kar­ten gibt es an der Muse­ums­kas­se in den Muse­en im Kulm­ba­cher Mönchs­hof und in der Geschäfts­stel­le der Baye­ri­schen Rund­schau, Kressenstein.

INFO

  • Wochen­tag: Samstag
  • Datum: 02.03.2019
  • Beginn: 20:00 Uhr
  • Dau­er: ca. 2 Stunden
  • Ort: Kul­tur unterm Dach, Hofer Str. 20, Kulmbach
  • Kosten/​Pers.:
    • VVK: 22,00 €
    • AK: 24,00 €

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