Ita­lie­ni­sches Film­ver­gnü­gen im Bay­reu­ther RW21

Ein­mal im Monat bie­tet die Volks­hoch­schu­le Bay­reuth die Mög­lich­keit, ita­lie­ni­sche Fil­me zu sehen, die auch für Anfän­ge­rin­nen und Anfän­ger der ita­lie­ni­schen Spra­che geeig­net sind. Am Frei­tag, 25. Janu­ar, um 18 Uhr, steht die Tra­gi­ko­mö­die „Si può fare – Wir schaf­fen das schon“ mit deut­schen Unter­ti­teln auf dem Pro­gramm. Ver­bind­li­che Anmel­dun­gen sind bis Diens­tag, 22. Janu­ar, bei der Volks­hoch­schu­le, Tele­fon 0921 50703840, Mail volkshochschule@​stadt.​bayreuth.​de, mög­lich.

Als 1978 mit dem Gesetz 180 alle psych­ia­tri­schen Anstal­ten Ita­li­ens geschlos­sen wur­den, stand die Poli­tik vor einem Dilem­ma: Wohin mit den ehe­ma­li­gen Pati­en­ten? Die frü­he­ren Insas­sen wur­den an gemein­de­ei­ge­ne Gesund­heits­zen­tren über­wie­sen, die sich nach den Bedürf­nis­sen der Kran­ken rich­te­ten, statt in erster Linie die Gesell­schaft vor ihren schwar­zen Scha­fen zu schüt­zen. Auch heu­te, trotz aller Umbrü­che der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te, ist Gesetz 180 noch in Kraft. Mit sei­ner Tra­gi­ko­mö­die „Wir schaf­fen das schon“ zeich­net Regis­seur Giu­lio Man­fre­do­nia in bestechend leicht­her­zi­ger Manier die Geschich­te die­ses welt­weit ein­ma­li­gen Pro­jek­tes und der damit zusam­men­hän­gen­den Schick­sa­le nach. An den Kino­kas­sen Ita­li­ens wur­de der Film bereits 2008 zum Erfolg und galt als aus­sichts­rei­cher Kan­di­dat für eine Oscar-Kan­di­da­tur als bester nicht-eng­lisch­spra­chi­ger Film.

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