Lili­an Loke liest an der Uni­ver­si­tät Bam­berg aus „Auster und Klinge“

Symbolbild Bildung

Kunst in unmo­ra­li­schen Zeiten

Lilian Loke ist mit ihrem zweiten Roman „Auster und Klinge“ an der Universität Bamberg zu Gast.  Quelle: Christoph Mukherjee

Lili­an Loke ist mit ihrem zwei­ten Roman „Auster und Klin­ge“ an der Uni­ver­si­tät Bam­berg zu Gast.
Quel­le: Chri­stoph Mukherjee

Drei Jah­re nach ihrem Debüt „Gold in den Stra­ßen“ ist die Münch­ner Autorin Lili­an Loke mit ihrem zwei­ten und jüng­sten Roman „Auster und Klin­ge“ am Frei­tag, 18. Janu­ar 2019, für eine öffent­li­che Lesung an der Uni­ver­si­tät Bam­berg zu Gast. Die Geschich­te zwei­er Män­ner, deren Lebens­we­ge sich kreu­zen, han­delt von Aus­ge­beu­te­ten und Aus­beu­tern, von Moral und Gesell­schaft, von Geld und Kapi­ta­lis­mus, von Kunst und Poli­tik. Die Lesung beginnt bei frei­em Ein­tritt um 20 Uhr im Raum 01.05, An der Uni­ver­si­tät 7, Bam­berg.

Die fol­gen­rei­che Begeg­nung zwi­schen den Prot­ago­ni­sten Vic­tor und Georg steht im Zen­trum der Erzäh­lung. Ihre Lebens­si­tua­ti­on könn­te unter­schied­li­cher nicht sein und den­noch ver­bin­det sie etwas: Bei­de füh­ren ein Dop­pel­le­ben. Georg ist einer­seits Künst­ler, will schockie­ren und wach­rüt­teln, ande­rer­seits ist er Erbe eines mil­li­ar­den­schwe­ren Schlacht­kon­zerns. Sei­nen Erb­teil rührt er nicht an, er ver­ach­tet Schlacht- wie Kunst­be­trieb glei­cher­ma­ßen. Vic­tor war bis zu sei­ner Inhaf­tie­rung nicht nur Hotel­fach­mann, son­dern auch ein äußerst erfolg­rei­cher Ein­bre­cher. Um Frau und Kind nach die­sem Ver­trau­ens­bruch wie­der zurück­zu­ge­win­nen, träumt er davon, ein Restau­rant zu eröff­nen. Als Vic­tor zufäl­lig bei Georg unter­kommt, tref­fen die bei­den eine Abma­chung. Vic­tor lehrt Georg, wie man pro­fes­sio­nell ein­bricht. Im Gegen­zug stellt Georg ihm das Start­ka­pi­tal für sein Restau­rant zur Ver­fü­gung. Der Plan scheint auf­zu­ge­hen, bis Georg all­mäh­lich die Kon­trol­le über sei­ne Aktio­nen verliert.

Lili­an Loke stu­dier­te Neue­re deut­sche Lite­ra­tur, Eng­li­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Kunst­ge­schich­te an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät. 2011 erhielt sie ein Schreib­werk­statt-Sti­pen­di­um der Jür­gen Pon­to-Stif­tung, wur­de auf dem Lite­ra­tur­fe­sti­val „Wort­spie­le“ aus­ge­zeich­net und bekam das Lite­ra­tur­sti­pen­di­um der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen. Im Jahr dar­auf folg­te ein Sti­pen­di­um der Autoren­werk­statt des Lite­ra­ri­schen Col­lo­qui­ums Ber­lin. Die Ver­an­stal­tung ist Teil der Rei­he „Lite­ra­tur in der Uni­ver­si­tät“ und eines Work­shops der Baye­ri­schen Aka­de­mie des Schrei­bens, den die Autorin gemein­sam mit Han­nes Ulb­rich, Lek­tor im Piper-Ver­lag und Mode­ra­tor der Lesung, leitet.

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