Forch­hei­mer Grü­ne zu Kom­mu­nal­wahl 2020

Die Forch­hei­mer Grü­ne Liste (FGL) hat ihren Rah­men­fahr­plan für die Vor­be­rei­tung der Kom­mu­nal­wahl 2020 abge­steckt. Kla­res Ziel ist dabei, zur gestal­ten­den Kraft im Stadt­rat zu werden.

„Es geht uns dar­um, Mehr­hei­ten so zu ver­än­dern, dass wir Grü­ne aus Kri­tik end­lich auch kom­mu­nal­po­li­ti­schen Taten fol­gen las­sen kön­nen“, erklärt Emme­rich Huber, der Spre­cher des Grü­nen-Orts­ver­bands. Denn die jet­zi­ge Zusam­men­set­zung des Stadt­rats „gibt nicht mehr wie­der, was vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Forch­heims von der Stadt­po­li­tik erwar­ten“. Eine nach­hal­ti­ge, öko­lo­gi­sche und sozia­le Stadt­ent­wick­lung, kom­mu­na­ler Kli­ma- und Arten­schutz und die Siche­rung der Lebens­qua­li­tät in allen Stadt­tei­len sei­en mehr denn je gewünscht, betont auch Annet­te Prech­tel, Vor­sit­zen­de der grü­nen Stadt­rats­frak­ti­on. „Dies wird es aber nur geben, wenn wir aus der Kom­mu­nal­wahl mit einem noch stär­ke­ren Ergeb­nis her­vor­ge­hen. Die letz­ten Land­tags­wah­len haben gezeigt, dass ein Ergeb­nis mög­lich ist, bei dem Grü­ne nicht mehr nur Oppo­si­ti­on sind, son­dern die Stadt­po­li­tik end­lich mit­ge­stal­ten können.“

Ihre Stadt­rats­li­ste will die FGL im Herbst auf­stel­len. Bis dahin wol­len Huber, Prech­tel und ihre Mit­strei­te­rIn­nen vie­le Gesprä­che mit enga­gier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern füh­ren: „Wir wol­len wis­sen, wer bereit ist, unse­re Vor­stel­lun­gen von einer öko­lo­gisch und sozi­al ver­ant­wort­li­chen Kom­mu­ne zu unter­stüt­zen“, so Huber. „Dabei sind wir offen für Men­schen, die sich bis­her durch die Forch­hei­mer Kom­mu­nal­po­li­tik nicht reprä­sen­tiert gefühlt haben und unse­re Wer­te tei­len.“ Par­al­lel sei aber wei­ter­hin die Sach­ar­beit im Stadt­rat wich­tig, die nicht durch einen Dau­er­wahl­kampf über­la­gert wer­den dür­fe. „Des­halb set­zen wir auf fun­dier­te, kon­struk­ti­ve Gre­mi­en­ar­beit, wie es sich die mei­sten Forch­hei­me­rin­nen und Forch­hei­mer wünschen.“

Dem­entspre­chend tref­fen die Forch­hei­mer Grü­nen auch noch kei­ne Aus­sa­ge zu einer even­tu­el­len OB-Kan­di­da­tur. „So eine Kan­di­da­tur machen wir sicher nicht aus Jux und Tol­le­rei oder aus tak­ti­schen Grün­den, um im Wahl­kampf bes­ser gehört zu wer­den“, erklärt Emme­rich Huber. Und auch die für eine Kan­di­da­tur gehan­del­te Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Annet­te Prech­tel macht klar, „dass das nur infra­ge kommt, wenn wir wirk­lich eine brei­te Unter­stüt­zung in der Gesell­schaft für eine OB-Kan­di­da­tur wahrnehmen“.

Bis vor der Som­mer­pau­se will die FGL die­se Fra­ge klä­ren. Nach den Som­mer­fe­ri­en sol­len dann die Stadt­rats­li­ste in einer Mit­glie­der­ver­samm­lung auf­ge­stellt und gege­be­nen­falls eine Kan­di­da­tin oder ein Kan­di­dat für den OB-Posten nomi­niert werden.

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