Polizeibericht Fränkische Schweiz vom 01.01.2019

Polizeiinspektion Ebermannstadt

Die Polizeiinspektion Ebermannstadt meldet Fehlanzeige. Der Jahreswechsel verlief friedlich, ohne besondere Vorkommnisse.

Polizeiinspektion Forchheim

Diebstähle

Heroldsbach/Thurn. Im Zeitraum von Sonntag, 11.00 Uhr, bis Montag, 10:30 Uhr, wurde in den Musikverein in der Schloßstraße eingebrochen. Obwohl im Gebäude mehrere Schränke durchwühlt und Gegenstände verstellt wurden, wurde augenscheinlich nichts entwendet. Durch den Einbruch entstand allerdings ein Sachschaden im dreistelligen Bereich. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten sich mit der Polizei Forchheim in Verbindung zu setzen.

Sonstiges

Forchheim. Am Paradeplatz kam es in der Neujahrsnacht, gegen 0.45 Uhr, zu einer Schlägerei mit mehreren beteiligten Personen. Insgesamt rückten fünf Streifen der Polizei Forchheim und ein Diensthundeführer aus, um die Situation zu beruhigen. Vor Ort konnten die Personalien von insgesamt 10, ausnahmslos syrischen und einer afghanischen Personen festgestellt werden. Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen den Flüchtlingen war, dass ein 20jähriger Syrer die 16jährige Tochter eines 46jährigen Landsmannes „angegrapscht“ haben soll. Vier Personen wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Anzeigen wegen wechselseitigen, gefährlichen Körperverletzungen wurden aufgenommen. Dieselbe Personengruppe um den 20jährigen sorgte kurze Zeit später nochmals für einen Folgeeinsatz in der Nürnberger Straße, nachdem der 20jährige den Vater und die Tochter an deren Wohnanwesen bedrohte.

Forchheim. Vermutlich durch einen Feuerwerkskörper geriet in der Silvesternacht eine Mülltonne in der Schlachthofstraße in Brand. Die Feuerwehr Forchheim war mit 10 Mann im Einsatz und konnte den Brand löschen. Die Mülltonne wurde durch das Feuer komplett zerstört. Parkende Fahrzeuge, die in unmittelbarer Nähe der Tonne standen, wurden glücklicher Weise nicht beschädigt.

Heroldsbach. Ebenfalls in der Silvesternacht wurden vier Beamte der Polizeiinspektion Forchheim von einem 32jährigen Forchheimer in der Schloßstraße mit diversen Kraftausdrücken beleidigt. Die Beamten waren kurz zuvor, wegen einer angeblichen Schlägerei, zur Einsatzörtlichkeit beordert worden. Vor Ort trafen sie auf den 32jährigen Beschuldigten, der deutlich alkoholisiert war. Der Mann beleidigte grundlos die eingesetzten Beamten und verweigerte anschließend die Feststellung seiner Identität. Aufgrund seines alkoholisierten und aggressiven Verhaltens musste der Mann die weitere Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen. Nach seiner Entlassung erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

Polizeiinspektion Bamberg-Stadt

Diebstahlsdelikte

Bamberg. Eine abgestellte Handtasche wurde in einem Tanzlokal in der Pödeldorfer Straße entwendet. Im Rahmen einer Silvesterparty ließ die Geschädigte ihre Tasche kurz unbeaufsichtigt stehen, dies wurde zum Diebstahl genutzt. Die Tasche konnte anschließend in der Toilette gefunden werden, allerdings fehlte das Bargeld und ein Handy. Der Schaden wird auf 200,- Euro geschätzt.

Sachbeschädigungen

Bamberg. Vermutlich durch Silvesterkracher wurde am Dienstag, gegen 2 Uhr, Baustellenmaterial und Sperrmüll in der Promenadestraße in Brand gesetzt. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden, es entstand allerdings Sachschaden in Höhe von 2000,- Euro.

Unfallfluchten

Bamberg. Ein weißer Skoda wurde am Montag, zwischen 10 und 11 Uhr, im Bereich der Lichtenhaidestraße angefahren. Obwohl Schaden in Höhe von 500,- Euro entstand, flüchtete der Verursacher.

Sonstiges

Bamberg. Ein 45-jähriger randalierte am Montagnachmittag in der Kleberstraße. Zunächst hinderte er einen anderen Mann am Betreten einer Wohnung weshalb es zum Streit kam. Wenig später schlug der 45-jährige zwei Fenster ein, er mußte in Gewahrsam genommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,18 Promille.

Eine 52-jährige Bambergerin biss am Montag, gegen 18.40 Uhr, in der Austraße einen Mann in den Daumen. Ein hinzugerufener Rettungssanitäter wurde noch beleidigt. Die Frau war erheblich betrunken, sie wurde ausgenüchtert.

Auf der Unteren Brücke wurde eine 20-jährige von einer Silvesterrakete getroffen. Die junge Frau feierte mit Bekannten, als aus einer Personengruppe gezielt eine Rakete in ihre Richtung geschossen wurde. Die Frau wurde leicht verletzt, eine Fahndung nach den Tätern verlief negativ.

Silvesterböller warf am Montag, um 22.40 Uhr, ein 24-jähriger von einem Balkon in der Seehofstraße. Einer der Böller, er war offenbar gezielt geworfen worden, detonierte dabei neben einem 15-jährigen Jugendlichen, der ein Knalltrauma erlitt.

Offenbar wegen ihres Alkoholkonsums geriet am Montag, gegen Mitternacht, eine 39-jährige außer Rand und Band. Die Frau hatte im Fabrikbau Silvester gefeiert, anschließend fing sie das randalieren an. Außerhalb der Wohnung griff sie zwei Personen an, die dabei leicht verletzt worden waren. Bei der Festnahme wurden bei der Täterin, die übrigens mit einem Messer bewaffnet war, Schnittverletzungen festgestellt, die ärztlich versorgt werden mußten.

Gegen 1 Uhr wurde aus einer Diskothek in der Pödeldorfer Straße noch eine gefährliche Körperverletzung angezeigt. Ein 33-jähriger schlug einem anderen Gast ein Cocktailglas auf den Kopf, anschließend mischte sich noch ein 21-jähriger Begleiter des 33-jährigen in den Streit ein. Die beiden attackierten den Geschädigten weiter, der leicht verletzt liegen blieb. Die beiden Täter flüchteten, bei der anschließenden Festnahme leistete der Jüngere noch Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Die beiden Aggressoren mußten die restliche Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Auf der Unteren Brücke griffen zwei Männer am Dienstag, gegen 02.30 Uhr, einen 23-jährigen an. Aus bisher unbekannten Grund kamen die Beteiligten in Streit, die Zwei schlugen auf den Geschädigten ein. Ein weiterer Mann mischte sich noch ein, das Ergebnis waren zwei Leichtverletzte. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Gegen 01.40 Uhr des Dienstag mußte die Polizei noch in die Hegelstraße ausrücken. Hier hatte ein 28-jähriger Bamberger eine Frau in den Bauch geboxt. Die Frau mußte ins Klinikum eingeliefert werden. Der Grund der Auseinandersetzung liegt noch im Dunkeln, die Beteiligten waren auch hier alkoholisiert.

Mit einer Schreckschusswaffe hantierte am Silvesterabend ein 31-jähriger Bamberger am Maxplatz. Da er keinen sogenannten „Kleinen Waffenschein“ besaß, wird er angezeigt. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt.

Polizeiinspektion Bamberg-Land

Dekoration fand Gefallen

SASSANFAHRT. In der Nacht zum Montag, gegen 04:00 Uhr, wurden drei männliche Personen im Garten eines Anwesens in der Heimstraße bemerkt. Zum Tatzeitpunkt konnte lediglich die Unterhaltung der Männer festgestellt werden. Am Morgen bei Tageslicht mussten die Hauseigentümer feststellen, dass ein Blumenständer und ein Leuchtobjekt vom Anwesen entwendet wurden. Hinweise auf die Täter erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. 0951/9129-310.

Witterung verhinderte Brand

BURGEBRACH, OT. TEMPELSGREUTH. Auf einem Feld bei Tempelsgreuth versuchte ein bisher unbekannter Täter einen Reisighaufen in Brand zu setzen. Aufgrund der feuchten Witterung blieben diese Versuche glücklicherweise erfolglos. Hinweise auf den Täter nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. 0951/9129-310 entgegen.

Beim Abbiegen Entgegenkommende übersehen

HIRSCHAID. Am frühen Montagabend kam es zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Luitpoldstraße/Bamberger Straße. Der Fahrer eines VW Kleinwagens wollte aus Richtung Bahnhof nach links Richtung Altendorf abbiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden Pkw einer 25jährigen Forchheimerin und stieß mit diesem zusammen. Die beiden Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 8.000,– Euro. Die beiden Autofahrer wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Nachbarschaftsstreit endete handgreiflich

OBERHAID. Silvesterknaller gaben in der Silvesternacht den Ausschlag für eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Nachbarn. Drei Männer fühlten sich durch die Böller angegriffen und schlugen daraufhin auf ihren Bekannten ein. Dieser wurde dadurch leicht verletzt.

Silvesterrakete verletzte eine Frau

BREITENGÜßBACH. In der Lichtenfelser Straße wurde an Neujahr, kurz nach Mitternacht, eine 36jährige Anwohnerin durch eine abgeschossene Silvesterrakete verletzt. Die Rakete explodierte in unmittelbarer Nähe der Frau, wodurch diese Gesichtsverletzungen sowie ein Knalltrauma erlitt. Die Rakete wurde aus einer Personengruppe in der Nachbarschaft heraus abgeschossen.

Wer Hinweise auf den Verursacher geben kann wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. 0951/9129-310 in Verbindung zu setzen.

Kleiner Böller große Wirkung

OBERHAID. An Neujahr gegen 01:00 Uhr wurde ein sogenannter Pfennigkracher von einem 26jährigen in der Bamberger Straße geworfen. Dieser fiel unglücklich in die Hosentasche eines 23jährigen Mannes und zerplatzte dort. Nachdem der 23jährige in dieser Hosentasche Leuchtspurmunition bei sich hatte, welche durch die Hitzeentwicklung explodierte, erlitt der junge Mann schwere Verletzungen am Bein und an seiner Hand. Er wurde in eine Spezialklinik gebracht.

Rollerfahrer flüchtet vor der Polizei

STRULLENDORF. Am Silvesterabend wollten Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Land einen Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Dieser versuchte der Kontrolle zu entkommen, indem er durch Wohngebiete und Hinterhöfe davonfuhr. Seine Manöver blieben jedoch erfolglos, die Beamten konnten ihn einholen. Grund zur Flucht hatte der 29jährige Strullendorfer genug. Der Roller war weder zugelassen noch versichert. Der Fahrer besitzt zudem keine entsprechende Fahrerlaubnis. Diese wurde ihm bereits vor zehn Jahren entzogen. Außerdem war der Mann sichtlich alkoholisiert, was ein Atemalkoholtest bestätigte und eine Blutentnahme nach sich zog.

Verkehrspolizeiinspektion Bamberg

Jahresabschluss mit Wildunfall

A 70, Scheßlitz, Lkr. Bamberg. Der letzte Tag des Jahres 2018 begann für einen 41 jährigen Bamberger Autofahrer nicht gut, als er mit seinem Fahrzeug auf der A 70 in Richtung Bayreuth unterwegs war. Kurz vor Scheßlitz lief ihm ein Reh vor den Pkw, das dabei frontal erfasst und getötet wurde. Der Gesamtschaden am Fahrzeug wird auf über 5000.- Euro geschätzt.

Zu oft auf das Neue Jahr angestoßen

St 2262, Bischberg, Lkr. Bamberg. Offensichtlich etwas zu oft hat eine 26 jährige Bischbergerin in der Silvesternacht auf das Neue Jahr 2019 angestoßen. Als sie mit ihrem Pkw sich auf den Heimweg machte, verfuhr sie sich erst einmal, bevor sie anschließend in starken Schlangenlinien über die A 73 und die A 70 schließlich bis auf die Staatsstraße bei Bischberg gelangte, wo sie durch eine Streife der Bamberger Autobahnpolizei angehalten werden konnte. Einen angebotenen Alkoholtest konnte die junge Frau nicht (mehr) durchführen, allerdings reichten der deutliche Alkoholgeruch und die Ausfallerscheinungen für eine Blutentnahme im Klinikum ganz klar aus. Einen großen Teil des Neuen Jahres wird sie nun wohl ohne eigenes Fahrzeug auskommen müssen.

Zu schnell am letzten Tag des Jahres

A 73, Forchheim. Offensichtlich etwas zu eilig hatte es am späten Nachmittag des letzten Tag des Jahres eine 22 jährige Autofahrerin aus Bad Staffelstein, als sie mit ihrem Pkw auf der A 73 bei Forchheim unterwegs war. Auf der regennassen und noch dazu relativ neuen Fahrbahn zwischen Forchheim-Nord und -Süd geriet sie ins Schleudern und kollidierte mit der Außenleitplanke. Mit einem Schrecken und einem Gesamtschaden von ca. 3000.- Euro kam sie doch noch glimpflich ins neue Jahr.

Zweimal nicht angepasst in den Silvesterabend

A 73, Eggolsheim, Lkr. Forchheim. Nicht mehr rechtzeitig zur Silvesterfeier dürften am Montagabend die drei Beteiligten von zwei Verkehrsunfällen auf der A 73 bei Eggolsheim gekommen sein. Zuerst fuhr ein 27 jähriger Forchheimer mit seinem Pkw auf das Fahrzeug einer 52 jährigen Frau aus Fürth auf. Deren Pkw drehte sich auf der Fahrbahn und blieb entgegen der Fahrtrichtung an der Mittelleitplanke auf der Überholspur stehen. Glücklicherweise war die Fürtherin bereits ausgestiegen, um die Unfallstelle abzusichern, als eine 77 jährige Autofahrerin aus dem Nürnberger Land ebenfalls mit nicht angepasster Geschwindigkeit in das Unfallfahrzeug und die Mittelleitplanke fuhr. Der Gesamtschaden beider Unfälle wird auf über 18.000.- Euro geschätzt, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Während einer kurzfristigen Vollsperrung kam es zu einem leichten Rückstau.

Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt

Brand zerstört Mülltonnenhäuschen

BAYREUTH – Am 01.01.2019, gegen 02:00Uhr, kam es in Bayreuth zum Brand mehrerer Mülltonnen. Vermutlich durch die glimmenden Reste von Feuerwerkskörpern hatte sich ein Schwelbrand entwickelt, der schnell aufloderte und schließlich mehrere Mülltonnen sowie den kompletten Unterstand der Müllcontainer erfasste. Die Bayreuther Feuerwehr konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden dürfte aber im fünfstelligen Bereich liegen.

Polizeiinspektion Kulmbach

Silvesternacht in Kulmbach – Polizei zieht Bilanz

KULMBACH. Ein weitgehend zufriedenstellendes Resümee zieht die Kulmbacher Polizei am Ende der Silvesternacht. Zwar mussten die Ordnungshüter mehrfach einschreiten, insbesondere größere Auseinandersetzungen und erhebliche Verletzungsfolgen blieben jedoch aus.

Bereits am Nachmittag verständigten mehrere Bürger die Polizei, weil sie sich durch das verfrühte Abbrennen von Feuerwerkskörpern gestört fühlten. In allen Fällen, in denen die Verursacher ausfindig gemacht werden konnten, zeigten sich diese jedoch einsichtig, so dass es bei Belehrungen bleiben konnte. Bis zur Mitternachtsstunde waren im Folgenden keine größeren Einsätze zu verzeichnen, zehn Minuten nach dem Gongschlag war dann aber für Polizei und Rettungsdienst Eile geboten. Ein junger Mann lag regungslos auf der Terrasse einer Privatwohnung. Wie sich heraus stellte, war er infolge eines handfesten Streits zu Boden gegangen. Er wurde mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Unterdessen mehrten sich die Beschwerden über vermeintlich illegale Feuerwerkskörper in der Oberen Stadt. Die Beamten konnten zwar bei keinem Partygänger solche auffinden, allerdings mussten insgesamt fünf junge Männer beanstandet werden, weil sie mit Schreckschusswaffen ihr Feuerwerk in der Öffentlichkeit verschossen. Die dafür notwendige waffenrechtliche Erlaubnis hatten sie nicht, weswegen ihre Pistolen beschlagnahmt und entsprechende Anzeigen gefertigt wurden. Nun müssen die Justizbehörden über die Sanktion der Verfehlung befinden.

Unterdessen gingen zwei Meldungen über Verkehrsunfälle im Stadtgebiet Kulmbach ein. Während bei einem Auffahrunfall auf der B 85 eine junge Kulmbacherin als Beifahrerin leichte Verletzungen durch den ausgelösten Airbag erlitt, war der BMW des Unfallfahrers ein Fall für den Abschleppdienst. Im Gegensatz zur Verursacherin des zweiten Verkehrsunfalles war der BMW-Fahrer jedoch vollkommen nüchtern. Diese Eigenschaft konnte eine 33-jährige Kia-Fahrerin nicht für sich verbuchen, als sie unter den Augen eines Zeugen mit mehr als zwei Promille Alkohol im Blut mit ihrem Fahrzeug gegen ein Carport stieß. Der Sachschaden fiel hierbei glimpflich aus, dennoch beschlagnahmten die hinzugerufenen Ordnungshüter an Ort und Stelle den Führerschein der Alkoholsünderin, die sich zudem einer Blutentnahme unterziehen musste. Über die Dauer des Führerscheinentzugs und die zu erwartende Strafe muss nun die Justiz entscheiden.

Bei der 33-jährigen handelte es sich erfreulicherweise um die einzige Kraftfahrerin, die sanktioniert werden musste. Zahlreiche weitere Verkehrskontrollen zeigten, dass die Mehrheit der Fahrzeugführer verantwortungsbewusst und nüchtern in den Neujahrsmorgen startete, oder aber auf die Fortbewegung mit ihrem eigenen Auto verzichteten. So auch ein 28-jähriger Kulmbacher, der gegen vier Uhr morgens seinen Heimweg zu Fuß antrat. Unglücklicherweise schlug er hierbei die falsche Richtung ein, bis er schließlich in der Melkendorfer Straße „strandete“. Da er sich mit knapp zweieinhalb Promille kaum auf den Beinen halten konnte, übernahmen die Polizisten die weitere Obhut. Die behördlichen „Fahrdienste“ dürften allerdings im Vergleich zu einem regulären Taxi deutlich kostspieliger ausfallen.