Neuer „Bereichsleiter Landwirtschaft“ an der Regierung von Oberfranken

Landwirtschaft wieder dauerhaft an den Regierungen – Kaniber führte die sieben neuen Bereichsleiter ins Amt ein

Ministerin Kaniber mit dem neuen Bereichsleiter Rainer Prischenk (M.) sowie Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz (l.). Foto: Seyfarth/StMELF

Ministerin Kaniber mit dem neuen Bereichsleiter Rainer Prischenk (M.) sowie Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz (l.). Foto: Seyfarth/StMELF

Ab sofort haben die Themen Landwirtschaft und Ernährung an den sieben Bezirksregierungen im Freistaat wieder eine eigene starke Stimme. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber führte die zwei neuen Bereichsleiterinnen und fünf neuen Bereichsleiter im Rahmen einer Feier im Ministerium offiziell in ihr Amt ein. An der Regierung von Oberfranken ist dies künftig der Leitende Landwirtschaftsdirektor Rainer Prischenk. „Mit Ihnen verleihen wir den Belangen des Agrarbereichs wieder mehr Gewicht“, sagte Kaniber in München. Vor allem bei überregional bedeutsamen Planungen und Vorhaben, die sich unmittelbar auf die Landwirtschaft auswirken – etwa im Hochwasserschutz, Wassermanagement, bei Infrastrukturmaßnahmen oder Stromleitungstrassen – gelte es, die Interessen der Landwirtschaft frühzeitig, effektiv und auf Augenhöhe mit anderen Bereichen in die Planungsprozesse einzubringen. So lassen sich der Ministerin zufolge Konflikte zeitnah erkennen, besser lösen und Verfahren beschleunigen. Die neuen Vertreter sollen zudem die 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten strategisch unterstützen und koordinieren, aber auch Ansprechpartner für die bäuerlichen Betriebe in den Regierungsbezirken sein.

Zunächst wird der Bereich Ernährung und Landwirtschaft an den Regierungen mit zwei Sachgebieten vertreten sein. Das Sachgebiet 60 befasst sich im Wesentlichen mit Fragen der Agrarstruktur und Raumordnung, wasserwirtschaftlichen Belangen und dem Grundstücksverkehrsgesetz. Im Sachgebiet 61 liegt der Schwerpunkt auf den Themen Ernährung, Gesellschaftsdialog, Erwerbskombination sowie land- und hauswirtschaftliche Berufsbildung. Damit wird der Ministerin zufolge die Organisationsstruktur der Landwirtschaftsverwaltung optimal ergänzt.

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