Senio­ren­ar­beit und Wohn­be­ra­tung im Land­kreis Bayreuth

Seniorenbeauftragte besuchten Karin Böhm

Senio­ren­be­auf­trag­te besuch­ten Karin Böhm

Die Senio­ren­be­auf­trag­ten der Städ­te, Märk­te und Gemein­den des Land­krei­ses Bay­reuth hat­ten am 27.11.2018 die Gele­gen­heit, Frau Karin Böhm ken­nen­zu­ler­nen, die seit kur­zem die neu geschaf­fe­ne Stel­le für all­ge­mei­ne Senio­ren­ar­beit und Wohn­be­ra­tung inne hat. Nach einer per­sön­li­chen Vor­stel­lung wur­den erste Ideen für eine Zusam­men­ar­beit dar­ge­legt und die Senio­ren­be­auf­trag­ten ermun­tert, eige­ne Wün­sche und Anre­gun­gen ein­zu­brin­gen, um ein gutes Mit­ein­an­der von Haupt- und Ehren­amt zu gestal­ten. Auch Kreis­rat Gün­ter Pöll­mann, ehren­amt­li­cher Senio­ren­be­auf­trag­ter des Land­krei­ses, stell­te sich als Bin­de­glied zwi­schen den Beauf­trag­ten vor Ort und der haupt­amt­li­chen Kraft im Land­rats­amt vor.

Karin Böhm, All­ge­mei­ne Senio­ren­ar­beit und Wohnberatung
Tel.: 0921 728–509, Fax: 0921 728–88-509, Mail: karin.​boehm@​lra-​bt.​bayern.​de

Zur Per­son:

  • Zuletzt knapp 9 Jah­re im Senio­ren­amt der Stadt Bay­reuth tätig, zunächst in der geron­to­psych­ia­tri­schen Bera­tungs­stel­le, dann als Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin in ande­ren Berei­chen der Altenhilfe
  • Berufs­be­glei­ten­des Stu­di­um der Sozia­len Geron­to­lo­gie an der Katho­li­schen Hoch­schu­le für Sozi­al­we­sen in Ber­lin, ein Quer­schnitt­stu­di­um an der Schnitt­stel­le von pfle­ge­risch-gesund­heits­be­zo­ge­nen und psy­cho­so­zia­len Her­aus­for­de­run­gen im geron­to­lo­gi­schen Pra­xis­feld, eige­ner Stu­di­en­schwer­punkt: Alters­ge­rech­te Quartiersentwicklung
  • Vie­le Jah­re im Aus­bil­dungs­be­ruf als Kran­ken­gym­na­stin tätig, schwer­punkt­mä­ßig mit schwer- und schwerst­be­hin­der­ten Men­schen (Neu­ro­lo­gie) im sta­tio­nä­ren und ambu­lan­ten Bereich ein­schließ­lich Hausbesuche.

All­ge­mei­ne Seniorenarbeit

Ober­stes Ziel ist die Umset­zung der Maß­nah­men des Senio­ren­po­li­ti­schen Gesamt­kon­zepts, die Koor­di­nie­rung der Seniorenarbeit:

  • Inten­si­vie­rung der Zusam­men­ar­beit mit den ehren­amt­li­chen Senio­ren­be­auf­trag­ten der Gemein­den, z. B. 
    • durch eige­ne Schu­lun­gen, Infor­ma­ti­on und Ver­mitt­lung von wei­te­ren Schulungsmöglichkeiten
    • Ver­net­zung der Senio­ren­be­auf­trag­ten mit der Chan­ce, von­ein­an­der zu ler­nen, z. B. beim Auf­bau von Nachbarschaftshilfen
    • Gemein­sa­me Ent­wick­lung neu­er Enga­ge­ment­fel­der, z. B. Nut­zung der Digi­ta­li­sie­rung im Rah­men der Quartiersentwicklung
    • fach­li­che Unter­stüt­zung bei der Kon­zep­ter­stel­lung zur Bean­tra­gung von pro­jekt­be­zo­ge­nen Fördermitteln
  • Ver­net­zung der ver­schie­de­nen Akteu­re im Bereich der Pfle­ge, der sta­tio­nä­ren und ambu­lan­ten Lei­stungs­er­brin­ger, nie­der­schwel­li­ger Betreu­ungs­an­ge­bo­te, Bera­tungs­stel­len usw.
  • Öffent­lich­keits­ar­beit, z. B. Teil­nah­me an Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, Vor­trags­tä­tig­keit, Bera­tungs­ta­ge zu senio­ren­re­le­van­ten The­men in den Gemeinden
  • Senio­ren­be­ra­tung im Land­rats­amt bzw. tele­fo­nisch, kei­ne zuge­hen­de Bera­tung in der Häuslichkeit!

Wohn­be­ra­tung, geför­dert aus Mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Fami­lie, Arbeit und Soziales

  • Bera­tung und Unter­stüt­zung zur Bar­rie­re­frei­heit und Woh­nungs­an­pas­sung durch 
    • Begut­ach­tung der Ist-Situa­ti­on vor Ort
    • Klä­rung des Bedarfs
    • Orga­ni­sa­ti­on und Koor­di­na­ti­on der Maß­nah­men falls nötig
    • Klä­rung der Finan­zie­rung­mög­lich­kei­ten in Zusam­men­ar­beit mit der Fach­stel­le für Wohn­raum­för­de­rung im Landratsamt
  • Auf­bau einer flä­chen­decken­den Wohn­be­ra­tung im Land­kreis durch Gewin­nung ehren­amt­li­cher Wohn­be­ra­ter, fach­li­che Anbin­dung durch regel­mä­ßi­ge Aus­tausch­tref­fen und Schulungen
  • Öffent­lich­keits­ar­beit, z. B. Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, Ver­an­stal­tun­gen der Ziel­grup­pen (Senio­ren, Men­schen mit Behin­de­rung), Vortragstätigkeit
  • Bera­tung zu alter­na­ti­ven Wohnformen.

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