Lich­ter­um­zug durch die Bay­reu­ther Innenstadt

Am 23. Novem­ber anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tags gegen Gewalt an Frauen

Die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Bay­reuth, Ire­ne Münch, lädt am Frei­tag, 23. Novem­ber, um 17 Uhr, zur Teil­nah­me an einem Lich­ter­um­zug durch die Innen­stadt anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tags gegen Gewalt an Frau­en ein. Die Akti­on unter dem Mot­to „Frau­en ste­hen auf“ will auf die Situa­ti­on kör­per­lich und see­lisch miss­han­del­ter Mäd­chen und Frau­en sowie auf die zuneh­men­de Zahl von weib­li­chen Todes­op­fern auf Grund von Gewalt­ak­ten auf­merk­sam machen. Mit­ver­an­stal­ter des Umzugs sind die Evan­ge­li­schen Deka­nats­frau­en­be­auf­trag­ten, das Katho­li­sche Deka­nat Bay­reuth und die Ver.di-Frauen.

Treff­punkt für alle, die sich an der Ver­an­stal­tung betei­li­gen möch­ten, ist das Foy­er des Neu­en Rat­hau­ses am Luit­pold­platz. Dort wird sich nach einer kur­zen Begrü­ßung der Teil­neh­men­den der Lich­ter­um­zug Rich­tung Innen­stadt in Bewe­gung set­zen. Der Weg führt über die Opern­stra­ße und den Stern­platz durch die Max­stra­ße zur Spi­tal­kir­che und von dort durch die Sophi­en­stra­ße zur Stadt­kir­che. Ein spä­te­rer Anschluss an den Umzug ist jeder­zeit mög­lich. Nach meh­re­ren Zwi­schen­stopps, bei denen Tex­te zum The­ma Gewalt ver­le­sen wer­den, endet der Umzug gegen 18 Uhr mit einer öku­me­ni­schen Andacht in der Stadtkirche.

Eben­falls anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tags gegen Gewalt an Frau­en hängt ab Frei­tag, 23. Novem­ber, auf dem La-Spe­zia-Platz die eigens für die­sen Gedenk­tag geschaf­fe­ne blaue Fah­ne mit der Auf­schrift „frei leben – ohne Gewalt“. Mit ihr will Terre des Femmes, eine Orga­ni­sa­ti­on, die sich seit vie­len Jah­ren für die Ver­wirk­li­chung der Men­schen­rech­te von Frau­en ein­setzt, ein sicht­ba­res Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en set­zen. In die­sem Jahr stellt Terre des Femmes im Rah­men einer beson­de­ren Kam­pa­gne den Schutz von Mäd­chen in den Fokus. Mäd­chen sind welt­weit beson­ders von Frü­he­hen, Geni­tal­ver­stüm­me­lung, Mäd­chen­han­del, Zwangs­pro­sti­tu­ti­on, Zwangs­ver­hei­ra­tung und sexua­li­sier­ter Gewalt betrof­fen. Auf­klä­rung und geziel­te Maß­nah­men zur Prä­ven­ti­on sol­len auf die Pro­ble­ma­tik der von Gewalt betrof­fe­nen Mäd­chen und jun­gen Frau­en auf­merk­sam machen.

Mitt­ler­wei­le wer­den auf der gan­zen Welt rund um den 25. Novem­ber mehr als 8000 der blau­en Fah­nen gehisst. Seit 1999 ist der 25. Novem­ber von den Ver­ein­ten Natio­nen als offi­zi­el­ler inter­na­tio­na­ler Gedenk­tag gegen Gewalt an Frau­en anerkannt.

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