30 Jah­re ober­frän­ki­sche Schach­ta­ge in Schney

20 Ober­fran­ken-Mei­ster wer­den gekürt

Die Fran­ken-Aka­de­mie Schloss Schney ist ein­mal mehr Schau­platz der ober­frän­ki­schen Schach­ta­ge – und Anzie­hungs­punkt für weit mehr als 150 Denk­sport­ler inner­halb von vier Tagen. Die Teil­neh­mer ermit­teln vom 3. bis 6. Janu­ar 2019 ins­ge­samt 20 ober­frän­ki­sche Mei­ster. Rund 50 Tage zuvor haben sich bereits 30 Schach­spie­ler einen Start­platz in den sechs Tur­nier­schach-Wett­be­wer­ben gesichert.

Es ist ein beson­de­res Jubi­lä­um: Seit mitt­ler­wei­le 30 Jah­ren fin­den die ober­frän­ki­schen Schach­ta­ge Jahr für Jahr auf Schloss Schney statt. 1989 war es der Schach­ver­ein Seu­bels­dorf, der sich mit die­sem Aus­tra­gungs­ort um die Aus­rich­tung der ober­frän­ki­schen Mei­ster­schaf­ten im Schach bewarb. Seit­dem hat sich die Fran­ken-Aka­de­mie bestens bewährt, und es gab für den Schach­be­zirk Ober­fran­ken kei­nen Grund, an einen ande­ren Ort zu wech­seln. In 30 Jah­ren haben sich auch die Schach­ta­ge zum ech­ten Event ent­wickelt: Es wer­den sage und schrei­be 20 ober­frän­ki­sche Mei­ster inner­halb von vier Tagen in Schney gekürt. Fast 200 Denk­sport­ler kom­men regel­mä­ßig zusam­men und kämp­fen um Punk­te und Platz­ie­run­gen und Tickets für die baye­ri­schen Mei­ster­schaf­ten im Tur­nier- und Blitzschach.

Tür­ki­sche Jugend­li­che zu Gast

Der gute Ruf der Schach­ta­ge ver­brei­tet sich immer wei­ter und führt dies­mal dazu, dass eine Dele­ga­ti­on von tür­ki­schen Jugend­li­chen zu Gast sein wird. Hin­ter­grund: Der Land­kreis Coburg und die Groß­stadt­kom­mu­ne Mani­sa (Tür­kei) haben im April 2016 ein Kul­tur­ab­kom­men geschlos­sen. Dazu gehört unter ande­rem ein regel­mä­ßi­ger Jugend­aus­tausch, um die Kon­tak­te und Bezie­hun­gen zu stär­ken. Die ober­frän­ki­schen Schach­ta­ge 2019 wer­den zur Platt­form für jun­ge Leu­te aus Ober­fran­ken und aus der Tür­kei, die die gemein­sa­me Lei­den­schaft für Schach tei­len. Der Schach-Orts­ver­band Mani­sa schickt rund zehn Jugend­li­che nach Schney – sie wer­den die Tur­nie­re inten­siv ver­fol­gen und am Rah­men­pro­gramm teil­neh­men. Ein­mal mehr zeigt der Schachs­port damit sei­ne völ­ker­ver­bin­den­de Wirkung.

Die tür­ki­schen Gäste und alle ande­ren Besu­cher sowie die vie­len Inter­es­sier­ten auf der Tur­nier­sei­te im Inter­net dür­fen sich auf span­nen­de Par­tien freu­en. Bei den Erwach­se­nen schickt sich André Wil­fert an, sei­nen Titel von Janu­ar 2018 zu ver­tei­di­gen. Der Hofer in Dien­sten des 1. FC Markt­leu­then – inzwi­schen Spit­zen­spie­ler der Regio­nal­li­ga-Mann­schaft – hat­te sich den ersten Platz vor Chri­sto­pher Hart­leb (SG Son­ne­berg) gesichert.

Dar­über hin­aus ermit­teln die Teil­neh­mer in Schney die Ober­fran­ken-Mei­ster der Senio­rin­nen, der Senio­ren und der Jung­se­nio­ren – und das sowohl im Tur­nier- als auch im Blitz­schach. Die Kin­der und Jugend­li­chen der Alters­klas­sen U18 bis U8 spie­len eben­falls ihre Cham­pions in bei­den Dis­zi­pli­nen aus, hin­zu kommt noch ein Blitz­mei­ster U20. Ein attrak­ti­ves Rah­men­pro­gramm run­det das Ange­bot ab.

Das ein­ge­spiel­te „Schney-Team“, das die Fäden der Orga­ni­sa­ti­on in Hän­den hält, trifft sich in die­sen Tagen zu einer Bespre­chung über Details. Teil­neh­men kön­nen alle Akti­ven des Bezirks­ver­bands Ober­fran­ken. Wer mit­spie­len möch­te, mel­det sich am besten bis 15. Dezem­ber an. Anmel­dun­gen danach kosten einen Auf­preis von fünf Euro; Kurz­ent­schlos­se­ne kön­nen sich noch bis eine Stun­de vor Tur­nier­be­ginn regi­strie­ren lassen.

Anmel­den kann man sich bequem online. Zur Gül­tig­keit gehört aber die Über­wei­sung von Start­geld und Über­nach­tungs­ko­sten. Die Web­site zu den Schach­ta­gen prä­sen­tiert sich in neu­em Design und bie­tet stän­dig aktu­el­le Infor­ma­tio­nen: http://​schney​.schach​be​zirk​-ober​fran​ken​.de

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