Par­tei DIE FRAN­KEN for­dern die Top-Level-Domain .fran­ken

Im Jahr 2014 wur­de erfolg­reich die Domain-Endung „.bay­ern“ ein­ge­führt, vor­an­ge­trie­ben vom dama­li­gen Finanz- und Hei­mat­mi­ni­ster Dr. Mar­kus Söder. Die Par­tei für Fran­ken for­dert nun den inzwi­schen zum Mini­ster­prä­si­den­ten avan­cier­ten Fran­ken Söder auf, zur Stär­kung des frän­ki­schen Wirt­schafts­raums die Ein­füh­rung der Top-Level-Domain „.fran­ken“ eben­so vor­an­zu­trei­ben und finan­zi­ell zu unter­stüt­zen.

Vor vier Jah­ren wur­de durch einen Land­tags­be­schluss die Regi­strie­rung einer Top-Level-Domain .bay­ern vor­an­ge­trie­ben. „Lei­der hat sich damals nie­mand gefun­den, der ‚.fran­ken‘ der­art unter­stützt, obwohl es die­se Regi­on hier weit­aus nöti­ger hät­te sich ein­heit­lich und selbst­be­wusst zu prä­sen­tie­ren“ so Andre­as Brandl, Lei­ter des Arbeits­krei­ses ‚Neue Medi­en‘ der Par­tei für Fran­ken. „Schließ­lich bekom­men wir am ‚Tag der Fran­ken‘ jedes Jahr gesagt, welch ‚star­kes Stück Bay­ern‘ unser Fran­ken­land ist,“ so Brandl wei­ter „dann soll­te man das doch der Welt mal zei­gen.“

Denn um eine neue TLD ein­zu­rich­ten muss eine Gebühr in Höhe von 185.000 US-Dol­lar ent­rich­tet wer­den, egal ob die­se dann zustan­de kommt oder nicht. Soll­te die Domai­nen­dung dann geneh­migt wer­den, müs­sen noch ein­mal 25.000 Dol­lar zusätz­lich gezahlt wer­den. Dann erst folgt eine “Bewer­bungs­pha­se”, in der sich mög­lichst vie­le Kun­den für die­se Domain regi­strie­ren müs­sen, damit man erken­nen kann, dass die­se Domain rele­vant ist bzw. sich rech­net. Für „.bay­ern“ hat das damals die Bay­ern Con­nect GmbH mit Unter­stüt­zung des Frei­staats gemacht.

„Eine sol­che Domain nann­te Söder sei­ner­zeit einen ‚regio­na­len Anker und einen Qua­li­täts­stem­pel für Unter­neh­men im Inter­net‘“ meint Brandl „und das ist etwas, was uns in Fran­ken noch fehlt“. Im Früh­jahr 2014 war Söder per­sön­lich nach Los Ange­les gereist, um die „Pack ma’s digital“-Initiative vor Ort anzu­trei­ben. „Wir wür­den uns wün­schen, dass er das für .fran­ken wie­der macht“ so Land­tags­kan­di­dat Brandl abschlie­ßend „aber als Namen wür­den wir etwas frän­ki­sches vor­schla­gen, wie etwa ‚Lang ma zam‘-Projekt“