Wald­be­sit­zer­ver­ei­ni­gung Frän­ki­sche Schweiz e.V.: Gefahr bei der Auf­ar­bei­tung von Sturm­holz

Sturm­tief „Fabi­en­ne“ hat Ende Sep­tem­ber in der Bam­ber­ger Regi­on eini­ge tau­send Fest­me­ter Schad­holz ver­ur­sacht. Auch in der Frän­ki­schen Schweiz sind nach abge­schlos­se­ner Bestands­auf­nah­me Wald­be­sit­zer betrof­fen.

Nicht nur Fich­ten und Kie­fern, auch Laub­bäu­me wur­den gewor­fen oder geknickt. In erster Linie soll­ten jetzt die eige­nen Wäl­der kon­trol­liert, Wege wie­der frei­ge­macht und beschä­dig­te Zäu­ne instand­ge­setzt wer­den. Wenn sich die Bäu­me inein­an­der ver­keilt und auf­ge­hängt haben, muss mit größ­ter Vor­sicht vor­ge­gan­gen wer­den. Wur­zel­tel­ler und unter Span­nung ste­hen­des Holz stel­len gro­ße Gefah­ren bei der Auf­ar­bei­tung dar. Das Holz muss nicht sofort aus dem Wald, solan­ge kei­ne Gefahr für ande­re von ihm aus­geht. Am Wur­zel­tel­ler hän­gen­de Bäu­me blei­ben zunächst frisch. Bevor näch­stes Jahr ab Ende April der Bor­ken­kä­fer wie­der zu schwär­men beginnt, soll­te das Schad­holz jedoch auf­ge­ar­bei­tet sein, da die­ses sonst als ein will­kom­me­nes und leicht zu besie­deln­des Brut­ma­te­ri­al von Buch­drucker und Kup­fer­ste­cher ange­nom­men wird.

Lei­der kann man immer wie­der beob­ach­ten, wie gan­ze Fich­ten­stäm­me im Hacker ver­schwin­den. Auch wenn sich ein­zel­ne Wür­fe oder Brü­che auf die gan­ze Flä­che ver­tei­len und eine Nut­zung als Stamm­holz sehr schwie­rig machen, so ist die Aus­hal­tung von Indu­strie- oder Brenn­holz immer noch die deut­lich gewinn­brin­gen­de­re Alter­na­ti­ve. Wald­be­sit­zer kön­nen sich von den amt­li­chen Revier­lei­tern oder Wald­be­sit­zer­ver­ei­ni­gung Frän­ki­sche Schweiz hin­sicht­lich der geeig­ne­ten Auf­ar­bei­tung bera­ten las­sen.

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