Unwet­ter for­dert ein Todes­op­fer in Ebrach

OBERFRANKEN/EBRACH, LKR. BAM­BERG. Die hef­ti­gen Sturm­bö­en lösten am Sonn­tag­abend eine Viel­zahl von Ein­sät­zen im gan­zen Regie­rungs­be­zirk aus. Auf einem Cam­ping­platz bei Ebrach starb eine Frau, nach­dem ein Baum auf sie gestürzt war.

Gegen 17 Uhr erreich­te das Sturm­tief „Fabi­en­ne“ Ober­fran­ken. Seit die­sem Zeit­punkt gin­gen rund 300 Not­ru­fe bei der Ein­satz­zen­tra­le ein.

Der gra­vie­rend­ste Vor­fall ereig­ne­te sich in Ebrach, im Land­kreis Bam­berg. Auf einem Cam­ping­platz stürz­te gegen 18.20 Uhr ein Baum um und begrub eine Spa­zier­gän­ge­rin unter sich. Die 78-Jäh­ri­ge erlitt schwer­ste Ver­let­zun­gen und ver­starb noch an der Unglücks­stel­le.

Auf einer Kreis­stra­ße im Bereich Peg­nitz fiel ein Baum auf einen vor­bei­fah­ren­den Audi und der Fah­rer ver­letz­te sich leicht. Im Stadt­ge­biet Peg­nitz muss­te die Bun­des­stra­ße B2 kom­plett gesperrt wer­den, da der Sturm das Dach einer angren­zen­den Braue­rei abdeck­te und dadurch die Fahr­bahn blockier­te.

In Pot­ten­stein beschä­dig­ten umge­stürz­te Bäu­me acht Wohn­häu­ser, wobei deren Dächer zum Teil abge­deckt wur­den.

Feu­er­weh­ren, Stra­ßen­mei­ste­rei­en und Poli­zei sind auf­grund meh­re­rer durch umge­stürz­te Bäu­me blockier­ter Stra­ßen wei­ter­hin im Dau­er­ein­satz. An ver­schie­de­nen Ört­lich­kei­ten kommt es zu Über­flu­tun­gen und voll­ge­lau­fe­nen Kel­lern.

Eine Anga­be zur Gesamt­sum­me der ent­stan­de­nen Schä­den ist sei­tens der Poli­zei nicht mög­lich.

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