Nun ist es offi­zi­ell: Stadt ist Eigen­tü­me­rin der ehe­ma­li­gen US-Offi­ziers­sied­lung in Bamberg-Ost

Das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um der Finan­zen hat den Kauf der ehe­ma­li­gen US-Offi­ziers­sied­lung durch die Stadt Bam­berg von der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BImA) offi­zi­ell genehmigt.

Die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BImA) hat dem Ober­bür­ger­mei­ster der Stadt Bam­berg Andre­as Star­ke, mit Schrei­ben vom 05. Sep­tem­ber 2018 mit­ge­teilt, dass der Ankauf der Offi­ziers­sied­lung geneh­migt wor­den ist. Vor­aus­ge­gan­gen war eine posi­ti­ve Abstim­mung im Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke dankt aus­drück­lich allen Mit­glie­dern des Deut­schen Bun­des­ta­ges, die sich für eine schnel­le Behand­lung des Kauf­ver­tra­ges ein­ge­setzt haben. Mit der Über­wei­sung des ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses an die BImA ist die Stadt nun, gemein­sam mit der Stadt­bau GmbH Bam­berg, in der Lage, die 32 Dop­pel­haus­hälf­ten sowie ein Ein­zel­haus zu sanie­ren und zu ver­mie­ten. Die Ver­mie­tung erfolgt durch die Stadt­bau GmbH Bam­berg. Star­ke: „Dies ist ein wei­te­re Bau­stein unse­rer Stra­te­gie, zusätz­li­chen Wohn­raum zu schaffen.“

Der Kauf­ver­trag zwi­schen Stadt und BImA wur­de am 11. Mai 2018 nota­ri­ell beur­kun­det. Auf­grund der Kauf­preis­hö­he muss­te der Kauf­ver­trag aber durch den Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges geneh­migt werden.

Bevor die Gebäu­de bezo­gen wer­den kön­nen, müs­sen neben der Sanie­rung der Gebäu­de selbst auch die Ver- und Ent­sor­gungs­lei­tun­gen für Strom, Gas, Was­ser, Abwas­ser etc. umge­legt wer­den. Hin­ter­grund ist, dass mit dem Ver­kauf an die Stadt Bam­berg, auch die Ver­sor­gung der Offi­ziers­sied­lung nicht mehr über das ehe­ma­li­ge US-Gelän­de erfol­gen darf, son­dern die Ver- und Ent­sor­gungs­lei­tun­gen direkt an das öffent­li­che Netz ange­schlos­sen wer­den müs­sen. Die­se so genann­te Aut­ark­stel­lung wird durch die BImA für alle ver­kauf­ten Lie­gen­schaf­ten vor­ge­ge­ben. Für einen bes­se­ren Schutz vor Ver­kehrs­lärm ist auch der Neu­bau einer Lärm­schutz­wand an der Pödel­dor­fer Stra­ße vorgesehen.

Par­al­lel zum Erwerb der Flä­che und den erfor­der­li­chen Sanie­rungs­ar­bei­ten führt die Stadt Bam­berg ein Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren für den Bereich der ehe­ma­li­gen Offi­ziers­sied­lung durch, um die künf­ti­ge zivi­le Nut­zung des Gelän­des auch recht­lich zu sichern.

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