Hei­li­gen­stadt fei­ert 850-jäh­ri­ges Bestehen

Erste urkund­li­che Erwäh­nung vor 850 Jahren

Urkunde mit der ersten Erwähnung Heiligenstadts

Urkun­de mit der ersten Erwäh­nung Heiligenstadts

Am Sams­tag, 22. Sep­tem­ber fei­ert die Markt­ge­mein­de Hei­li­gen­stadt i.OFr. ihr 850-jäh­ri­ges Bestehen mit einem Fest­akt. Dazu fin­det um 17:00 Uhr ein Fest­got­tes­dienst in der St.-Veits-Michaelskirche statt.

Obwohl der Ort selbst viel älter ist und Orts­na­men­for­scher davon aus­ge­hen, dass auf „–stadt“ enden­de Orts­na­men um zir­ka 700–800 ent­stan­den sind, gibt es eine erste urkund­li­che Erwäh­nung Hei­li­gen­stadts erst vor 850 Jah­ren. Eine auf Monat und Tag genaue Datie­rung der Urkun­de von 1168 ist aller­dings nicht möglich.

Die in goti­scher Schrift und in latei­ni­scher Spra­che ver­fass­te Urkun­de der bischöf­li­chen Kanz­lei Bam­berg wur­de vom dama­li­gen Bam­ber­ger Bischof Eber­hard II aus­ge­stellt. Die­ser bestä­tigt, dass der dama­li­ge Pfarr­herr eine Müh­le bei der Kir­che hat bau­en las­sen, um vom Ertrag die Beleuch­tung sei­ner Kir­che zu verbessern.

Bei der Müh­le han­delt es sich um einen Vor­läu­fer­bau der Müh­le in der heu­ti­gen Müh­len­gas­se, 100 Meter nord­öst­lich der Kir­che. Die Besit­zer der Müh­le ent­rich­te­ten über Jahr­hun­der­te Zin­sen und Gül­ten sowie Fron­dienst an Pfar­rei und Kirche.

Mehr über die Geschich­te Hei­li­gen­stadts kann in der Gemein­de­chro­nik, erhält­lich im Bür­ger­bü­ro des Mark­tes Hei­li­gen­stadt i.OFr., nach­ge­le­sen werden.

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