Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 01.09.2018

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Eber­mann­stadt. Am Frei­tag­nach­mit­tag kam ein 24-jäh­ri­ger Mann mit sei­nem VW-Sci­roc­co zur Poli­zei vor­ge­fah­ren. Im Gespräch mit einem Beam­ten stell­te die­ser fest, dass der jun­ge Mann unter Dro­gen­ein­fluss stand. Da der Fah­rer einen Dro­gen­test ver­wei­ger­te, wur­de im Anschluss eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum Eber­mann­stadt durch­ge­führt und die Wei­ter­fahrt unter­bun­den. Eine Anzei­ge wegen Fah­rens unter Dro­gen­ein­fluss wird erstattet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfäl­le

HEROLDS­BACH. Ein Schlan­gen­li­ni­en­fah­rer wur­de der Poli­zei Forch­heim am Frei­tag­mor­gen durch einen Ver­kehrs­teil­neh­mer mit­ge­teilt. Der 71jährige Auto­fah­rer soll dabei auf der B470 von Herolds­bach in Rich­tung Forch­heim mehr­fach auf die Gegen­spur gekom­men sein. Dabei soll er auch ein ande­res Fahr­zeug tou­chiert haben.

In Forch­heim stopp­te er wohl auf Anra­ten sei­ner Mit­fah­rer sein Fahr­zeug. Da ein medi­zi­ni­scher Grund für sei­ne Fahr­wei­se ver­mu­tet wur­de, wur­de der Ret­tungs­dienst hin­zu­ge­ru­fen, der den Fah­rer in ein nahe­ge­le­ge­nes Kran­ken­haus brach­te. Ver­kehrs­teil­neh­mer, die durch die Fahr­ma­nö­ver gefähr­det oder geschä­digt wur­den bezie­hungs­wei­se die­se beob­ach­ten konn­ten, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Forch­heim zu melden.

Dieb­stäh­le

EGGOLS­HEIM. Ein Zulie­fe­rer eines Groß­la­gers konn­te durch einen Mit­ar­bei­ter des Dieb­stahls über­führt wer­den. Der Lkw Fah­rer hat­te sich von einer Palet­te, die er eigent­lich voll­stän­dig hät­te ablie­fern sol­len, einen 12er Pack Milch genom­men und in sei­nem Füh­rer­haus ver­staut. Eine Anzei­ge wur­de erstat­tet und der Fah­rer hat nun ein Haus­ver­bot für das Lager.

SON­STI­GES

FORCH­HEIM. Am Frei­tag­abend wur­de eine Poli­zei­strei­fe auf einen Mofa­fah­rer auf­merk­sam, der in der Bam­ber­ger Stra­ße fuhr. Die Außen­spie­gel fehl­ten kom­plett und das Mofa fuhr deut­lich über 25 km/​h. Bei einer anschlie­ßen­den Kon­trol­le gab der Fah­rer reu­mü­tig zu, dass sein Fahr­zeug ca. 40 km/​h fah­ren wür­de und er dafür kei­ne Fahr­erlaub­nis hat. Die­se war ihm bereits vor län­ge­rer Zeit ent­zo­gen wor­den. Bei einem Atem­al­ko­hol­test blieb er zwar unter dem Grenz­wert, dafür reagier­te ein Dro­gen­test posi­tiv auf THC. Nach einer Blut­ent­nah­me und der Anzei­gen­auf­nah­me, konn­te der Mann sei­nen Weg zu Fuß fortsetzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Fest­ge­nom­me­ner Ein­bre­cher bespuckt Polizisten

BAM­BERG. Nach einem ver­such­ten Ein­bruch in die Erlö­ser­kir­che wird gegen 22.50 Uhr im Rah­men der Fahn­dung der Täter am Bahn­hof fest­ge­nom­men. Auf dem Weg zur Dienst­stel­le belei­digt und bedroht er die Beam­ten mas­siv. Als er aus dem Strei­fen­wa­gen geholt wer­den soll, spuckt der 53-jäh­ri­ge Mann aus dem Land­kreis Forch­heim einem Poli­zi­sten ins Gesicht. Er wird zeit­nah dem Ermitt­lungs­rich­ter vorgeführt.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. Sach­scha­den von min­de­stens 1000 Euro hat ein Unbe­kann­ter an einem schwar­zen Opel Cor­sa hin­ter­las­sen, der in der Zeit zwi­schen dem 30.08.18, 18.15 Uhr und dem 31.08.18, 10.45 Uhr in der Fritz-Eber­le-Stra­ße 6 ange­fah­ren wur­de. Ver­mut­lich beim Aus­par­ken tou­chier­te der unbe­kann­te Täter den Wagen des Geschä­dig­ten, der par­al­lel zum Stra­ßen­ver­lauf stand. Hin­wei­se bit­te unter der Ruf­num­mer 0951/9129210.

Wild­pink­ler muss­te in Gewahrsam

BAM­BERG. Gegen 03.50 Uhr wur­den neben einer Tab­le­dan­ce­bar in der Nürn­ber­ger Stra­ße zwei Tou­ri­sten ange­trof­fen, die gegen ein Fahr­rad und gegen eine Haus­mau­er pin­kel­ten. Bei der Per­so­na­li­en­auf­nah­me zeig­te sich einer der bei­den so aggres­siv gegen­über den ein­ge­setz­ten Beam­ten, dass er in Gewahr­sam genom­men wer­den muss­te. Er durf­te die Nacht in der Zel­le verbringen.

Bewusst­lo­ser BtM-Konsument

BAM­BERG. Pas­san­ten fan­den um 23.45 Uhr einen bewusst­lo­sen 30-jäh­ri­gen auf einer Trep­pe in der Kir­schäcker­stra­ße. Nach ärzt­li­cher Ver­sor­gung fand die Poli­zei eine Tüte mit 1,32 g Cry­s­tal bei ihm. Den Kon­sum räum­te er ein. Es wird Anzei­ge erstattet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Schrau­be in Reifen

DEBRING; Wegen Sach­be­schä­di­gung an einem Kraft­fahr­zeug ermit­telt die Poli­zei­in­spek­ti­on zu einem Vor­fall, der in der Ruhl­stra­ße von einem bis­her unbe­kann­ten Täter ver­ur­sacht wur­de. An dem zwi­schen Mitt­woch und Don­ners­tag vor dem Anwe­sen gepark­ten Pkw wur­de der rech­te Hin­ter­rei­fen durch eine Schrau­be beschä­digt. Der ange­rich­te­te Sach­scha­den wird mit knapp 100 Euro beziffert.

Opel-Fah­re­rin leicht verletzt

OBER­HAID; Leicht ver­letzt wur­de eine 23jährige Opel-Fah­re­rin, die am Frei­tag­vor­mit­tag in der Stra­ße Im Main­tal unter­wegs war. Eine ihr ent­ge­gen kom­men­de Audi-Fah­re­rin war zu weit nach links gera­ten, so dass es zum Zusam­men­stoß kam. Die 55jährige Unfall­ver­ur­sa­che­rin blieb unver­letzt, der Gesamtsach­scha­den beläuft sich auf ca. 7.000 Euro.

Rad­fah­rer gestürzt

HALL­STADT; Eine Kopf­platz­wun­de und diver­se Abschür­fun­gen erlitt ein 49jähriger Rad­fah­rer, der am Sams­tag­abend in der Lich­ten­fel­ser Stra­ße unter­wegs war. Im Bereich des Kreis­ver­kehrs stürz­te er und muss­te vom ver­stän­dig­ten Ret­tungs­dienst ins Kli­ni­kum gebracht wer­den. Bei der Unfall­auf­nah­me stell­te sich her­aus, dass der Rad­fah­rer unter Alko­hol­ein­wir­kung stand, ein durch­ge­führ­ter Alko­test ergab 2,46 Pro­mil­le, wes­halb eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und durch­ge­führt wur­de. Ein Sach­scha­den ent­stand nicht.

Wohn­mo­bil angefahren

ASCH­BACH; Im Zeit­raum zwi­schen Mitt­woch und Don­ners­tag wur­de in der Con­cor­de-Stra­ße ein dort abge­stell­tes Wohn­mo­bil ange­fah­ren und im Bereich der lin­ken Längs­sei­te beschä­digt. Das Fahr­zeug mit Mün­che­ner Kenn­zei­chen stand auf dem öffent­li­chen Stell­platz für Wohn­mo­bi­le neben dem dor­ti­gen Fir­men­ge­län­de. Der Sach­scha­den wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt. Hin­wei­se auf den Unfall­ver­ur­sa­cher nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land unter Tel.-Nr. 0951/9129–310 entgegen.

Schwar­zer Sko­da angefahren

GUN­DELS­HEIM; Eine Sach­scha­den in Höhe von ca. 1.000 Euro hin­ter­ließ ein bis­her unge­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer an einem schwar­zen Sko­da. Der Pkw der Geschä­dig­ten war am Frei­tag­nach­mit­tag, zwi­schen 15.15 und 16.15 Uhr in der Stra­ße Am Bür­ger­park abge­stellt und im lin­ken Heck­be­reich beschä­digt wor­den. Hin­wei­se aus den Unfall­ver­ur­sa­cher nimmt auch hier die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land unter Tel.-Nr. 0951/9129–310 entgegen.

Klein­kraft­rad-Fah­rer alkoholisiert

SAM­BACH; Mit einem Monat Fahr­ver­bot und einem Buß­geld­be­scheid in Höhe von 500 Euro muss ein 17jähriger Land­kreis­be­woh­ner rech­nen, der in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags von einer Poli­zei­strei­fe kon­trol­liert wur­de. Er war mit sei­ner Aprilia in der Orts­mit­te von Sam­bach unter­wegs. Ein durch­ge­führ­ter gerichts­ver­wert­ba­rer Atem­al­ko­hol­test ergab 0,54 Promille.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Bay­reuth. Ein 23 jäh­ri­ger Bay­reu­ther war am Sams­tag in den frü­hen Mor­gen­stun­den auf einer pri­va­ten Fei­er in der Mark­gra­fen­al­lee. Da er zu sehr dem Alko­hol zusprach und dies nicht zu ver­tra­gen schien, wur­de er von den ande­ren Gästen zum Gehen auf­ge­for­dert. Der Mann wur­de immer aggres­si­ver und man wuß­te sich nicht mehr zu hel­fen und ver­stän­dig­te die Polizei.

Gegen­über den ein­ge­setz­ten Beam­ten benahm er sich eben­falls schlecht und war nicht zu beru­hi­gen. Auf­grund sei­ner Alko­ho­li­sie­rung und sei­ner Aggres­si­vi­tät, wur­de er in Gewahr­sam genom­men und ver­brach­te die Nacht in einer Arrest­zel­le der Polizei.

Dumm gelau­fen, daß er auch noch eine gerin­ge Men­ge Dro­gen bei sich hat­te. Hier­für erwar­tet ihn nun eine Anzei­ge nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Rauch­ent­wick­lung im Y‑Haus

Bay­reuth. Am Sams­tag, um 08.40 Uhr ging die Mit­tei­lung bei der Poli­zei ein, daß im Müll­schacht das C‑Hauses im Y‑Haus star­ke Rauch­ent­wick­lung fest­ge­stellt wur­de. Der Rauch wür­de sich bereits im gan­zen Gebäu­de ver­tei­len. Was folg­te, war eine Groß­alar­mie­rung von Ret­tungs­kräf­ten. Der Aus­lö­ser der Rauch­ent­wick­lung war schnell gefun­den. Wie in der Erst­mit­tei­lung genannt, konn­te im Kel­ler ein Glut­nest am Müll­schach­ten­de durch die Feu­er­wehr fest­ge­stellt und sehr zügig gelöscht wer­den. Schwie­ri­ger gestal­te­te sich dann die Belüf­tung des 18 Stock­wer­ke hohen Gebäu­des. Um es rauch­frei zu bekom­men, muß­te Stock­werk für Stock­werk belüf­tet werden.

Glück­li­cher­wei­se, wur­de durch die Rauch­ent­wick­lung nie­mand ver­letzt. Die Bewoh­ner des Hau­ses ver­hiel­ten sich sehr ruhig und beson­nen. Auch konn­te kei­ne Beschä­di­gung am Gebäude/​Müllschacht fest­ge­stellt werden.

Über die Brand­ur­sa­che kann spe­ku­liert wer­den. Ver­mut­lich dürf­te unacht­sa­mer Umgang mit hei­ßen oder glim­men­den Abfäl­len die­sen Groß­ein­satz aus­ge­löst haben.

Schreibe einen Kommentar