Ein Toter und zwei Ver­letz­te nach Fron­tal­zu­sam­men­stoß bei Pettstadt

B505/PETTSTADT, LKR. BAM­BERG. Töd­li­che Ver­let­zun­gen erlitt ein 80-jäh­ri­ger Mann aus Mit­tel­fran­ken nach einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall am Sams­tag­nach­mit­tag auf der Bun­des­stra­ße B505 zwi­schen Pett­stadt und Pom­mers­fel­den. Zwei wei­te­re Ver­kehrs­teil­neh­mer erlit­ten mit­tel­schwe­re Ver­let­zun­gen und befin­den sich in einer Kli­nik. Es ent­stand Sach­scha­den von rund 40.000 Euro.

Nach bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen fuhr der älte­re Herr mit sei­nem Audi A2 von Bam­berg in Rich­tung Pom­mers­fel­den. Ihm ent­ge­gen, im abwech­selnd zwei­spu­ri­gen Bereich für eine Fahrt­rich­tung, kam ein VW Pas­sat aus dem Land­kreis Zwickau, in dem sich ein 45-jäh­ri­ger Mann und sei­ne 38-jäh­ri­ge Beglei­te­rin befan­den. Wäh­rend eines ord­nungs­ge­mä­ßen Über­hol­ma­nö­vers des 45-Jäh­ri­gen im zwei­spu­ri­gen Bereich, geschah gegen 15.15 Uhr der fol­gen­schwe­re Fron­tal­zu­sam­men­stoß bei­der Wagen. Ersten Zeu­gen­aus­sa­gen nach fuhr der Audi nicht von der für ihn enden­den Über­hol- auf die rech­te Fahr­spur, son­dern über­quer­te eine schraf­fier­te Flä­che und kam so auf die Über­hol­spur des VW Passat.

Die alar­mier­ten Kräf­te von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst befrei­ten die Per­so­nen aus den Fahr­zeu­gen. Zur Ber­gung des ein­ge­klemm­ten Audi­fah­rers setz­ten sie Ret­tungs­ge­rä­te ein. Wäh­rend die Insas­sen des VW Pas­sat mit­tel­schwe­re Ver­let­zun­gen erlit­ten und mit dem Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus kamen, ver­starb der 80-Jäh­ri­ge noch an der Unfallstelle.

Die Staats­an­walt­schaft Bam­berg ent­sen­de­te einen Gut­ach­ter, der die Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg bei der Unfall­auf­nah­me unter­stütz­te. Die Fahr­zeu­ge stell­ten die Beam­ten sicher.

Wäh­rend der poli­zei­li­chen Auf­nah­me und der Ber­gungs­ar­bei­ten war die Bun­des­stra­ße für rund drei­ein­halb Stun­den gesperrt. Das Tech­ni­sche Hilfs­werk sicher­te die Unfall­stel­le ab und lei­te­te den Ver­kehr um.

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