Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 24.07.2018

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Sprit ent­wen­det

Wie­sent­tal. Aus einem am Bahn­hof in Streit­berg abge­stell­ten schwar­zen Opel Meri­va ent­wen­de­ten bis­lang unbe­kann­te Täter den Tank­in­halt. Als Tat­zeit wird die Nacht zum Frei­tag ange­nom­men. Der ent­wen­de­te Die­sel hat­te einen Wert von etwa 25 Euro. Wem ist etwas Ver­däch­ti­ges auf­ge­fal­len? Hin­wei­se bit­te an die PI Eber­mann­stadt, Tel.: 09194/73880.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Forch­heim. Wie erst jetzt bekannt wur­de, hat am ver­gan­gen Frei­tag, gegen 11.00 Uhr, der Fah­rer eines Klein­trans­por­ters am Aus­gang der Haupt­post (Bügstraße/​Adenauerallee) den dor­ti­gen Geh- und Rad­weg ver­bots­wid­rig benutzt und meh­re­re Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer zur Sei­te gedrängt. Die Poli­zei in Forch­heim sucht in die­sem Zusam­men­hang Zeu­gen und Geschä­dig­te, ins­be­son­de­re eine Frau mit Kin­der­wa­gen, die vom Fah­rer des Klein­trans­por­ters zum Aus­wei­chen gezwun­gen wur­den. Hin­wei­se nimmt die Poli­zei in Forch­heim, Tel.: 09191/70900 entgegen.

Unfäl­le

FORCH­HEIM. Am Mon­tag­abend beob­ach­te­te eine 56-Jäh­ri­ge in der Bucken­ho­fe­ner Stra­ße einen 48-jäh­ri­gen Opel-Fah­rer, wie er beim Wen­den ihr Fahr­zeug beschä­dig­te. Dar­auf ange­spro­chen bat er dar­um, nicht die Poli­zei zu ver­stän­di­gen. Grund hier­für war, wie er auch gegen­über den hin­zu­ge­ru­fe­nen Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim angab, dass er zuvor Dro­gen genom­men hät­te. Er wur­de zur Blut­ent­nah­me ins Kli­ni­kum Forch­heim ver­bracht. Da er zudem nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war, wird er sich nun u. a. wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr und Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis ver­ant­wor­ten müssen.

FORCH­HEIM. Schwe­re Ver­let­zun­gen erlitt am Mon­tag­abend eine 17-jäh­ri­ge Schü­le­rin als sie aus Unacht­sam­keit mit ihrem Fahr­rad in der Hain­brun­nen­stra­ße zu weit nach rechts kam und hier­bei den Rand­stein tou­chier­te. Bei dem Sturz trug sie kei­nen Schutz­helm und ver­letz­te sich im Gesicht sowie am Hand­ge­lenk. Vom Ret­tungs­dienst wur­de sie im Anschluss ins Kli­ni­kum Forch­heim verbracht.

Unfall­fluch­ten

FORCH­HEIM. Einen Scha­den von ca. 1.000,– Euro ver­ur­sach­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter an einem wei­ßen Sko­da in der Schüt­zen­stra­ße. Der 29-Jäh­ri­ge Geschä­dig­te hat­te sein Fahr­zeug am Sonn­tag gegen 22:00 Uhr ent­lang der Stra­ße geparkt und muss­te am Mon­tag­mor­gen fest­stel­len, dass die Stoß­stan­ge links und der Kot­flü­gel vor­ne ver­kratzt wur­den. Hin­wei­se wer­den von der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim unter der Tele­fon­num­mer 09191/7090–0 erbeten.

Dieb­stäh­le

FORCH­HEIM Anna­fest. Das Sprich­wort „klei­ne Sün­den bestraft der lie­be Gott sofort“ muss­te ein aus­wär­ti­ger Anna­fest­be­su­cher schmerz­haft am eige­nen Leib erfah­ren. Der 23jährige und sein gleich­alt­ri­ger Kom­pa­gnon woll­ten auf einem Kel­ler eine Fla­sche „Hugo“ steh­len und klet­ter­ten hier­zu über den Aus­schankth­resen. Dass ihre „Schnaps­idee“ nicht unbe­ob­ach­tet blei­ben wür­de, hät­ten sich die bei­den stark betrun­ke­nen Män­ner aller­dings den­ken kön­nen. Nach­dem sie von einem Mit­ar­bei­ter ange­spro­chen wur­den, spran­gen sie über den Thresen und ver­such­ten zu flüch­ten. Auf­grund ihrer Alko­ho­li­sie­rung von nahe­zu 2 Pro­mil­le war ihr Flucht­ver­such aller­dings eben­falls schon im Vor­aus zum Schei­tern ver­ur­teilt. Der 23jährige stürz­te vom Thresen und zog sich leich­te Ver­let­zun­gen im Nasen- und Knie­be­reich zu. Die bei­den „Pro­mil­le-Die­be“ wur­den schließ­lich vom Sicher­heits­dienst bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei fest­ge­hal­ten. Der Ver­letz­te wur­de vor­sorg­lich ins Kli­ni­kum Forch­heim ver­bracht. Auf die Bei­den war­tet nun ein Straf­ver­fah­ren wegen ver­such­ten Diebstahls.

SON­STI­GES

FORCH­HEIM. Auf dem Nach­hau­se­weg vom Anna­fest, geriet Diens­tag­nacht ein Ehe­paar in der Dechant-Rea­der-Stra­ße in Streit. Im Ver­lauf des Streits schub­sten sich der 62-Jäh­ri­ge und sei­ne 65-jäh­ri­ge Ehe­frau gegen­sei­tig, wor­auf eine zufäl­lig vor­bei­fah­ren­de Strei­fe auf­merk­sam wur­de. Da sich der Mann durch die Beam­ten nicht beru­hi­gen ließ und auch ver­such­te die Beam­ten kör­per­lich anzu­ge­hen, wur­de er in Gewahr­sam genommen.

HAU­SEN. Bereits in der Zeit von Mitt­woch, 30.05.2018 bis 12.06.2018 beschä­dig­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter in der Herolds­ba­cher Stra­ße die Glas­schei­ben der Ter­ras­sen­tür. Auf­grund des Scha­dens­bil­des ist davon aus­zu­ge­hen, dass klei­ne­re Stei­ne gegen die Schei­ben gewor­fen wur­den und dadurch meh­re­re Löcher ent­stan­den. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 2.000,– Euro. Wer ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen machen konn­te, möge sich bit­te mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim, Tele­fon 09191/7090–0, in Ver­bin­dung setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Unbe­kann­ter bedient sich aus Handtasche

BAM­BERG. Aus einer Hand­ta­sche, die eine jun­ge Frau am Mon­tag­abend zwi­schen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr in einem Gebüsch am Ufer-Gelän­de unter­halb des Mar­ga­re­ten­damms ver­steckt hat­te, ent­wen­de­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter einen zwei­stel­li­gen Bar­geld­be­trag. Neben dem Geld fehl­ten aus der Tasche auch das Mobil­te­le­fon sowie ver­schie­de­ne Aus­weis­pa­pie­re der Frau. Der Gesamt­wert der ent­wen­de­ten Gegen­stän­de betrug cir­ca 500 Euro.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zu dem Dieb­stahl geben kön­nen, wer­den gebe­ten sich unter der Ruf­num­mer 0951/9129–210 mit der PI Bam­berg-Stadt in Ver­bin­dung zu setzen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

BAM­BERG. Beim Links­ab­bie­gen von der Hafen­stra­ße auf die B 26 hat ein 59-jäh­ri­ger Fah­rer eines Lkw am Mon­tag­mit­tag, gegen 12.15 Uhr, einen vor­fahrts­be­rech­tig­ten 46-jäh­ri­gen Rol­ler­fah­rer über­se­hen, der in der Fol­ge fron­tal gegen die Fah­rer­tü­re des Lkw stieß. Der Zwei­rad­fah­rer ver­letz­te sich bei der Kol­li­si­on leicht und muss­te anschlie­ßend zur Behand­lung ins Kli­ni­kum ver­bracht wer­den. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand Sach­scha­den in Höhe von cir­ca 3000 Euro.

BAM­BERG. Zu einem Ver­kehrs­un­fall, der sich am Mon­tag­nach­mit­tag, kurz vor 17.30 Uhr, im Kreu­zungs­be­reich Gön­ner­stra­ße / Hir­ten­stra­ße ereig­net hat­te, sucht die Poli­zei noch Zeu­gen. Eine 69-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin kol­li­dier­te im Kreu­zungs­be­reich mit dem Vol­vo eines 35-Jäh­ri­gen aus Bam­berg. Die Rad­fah­re­rin, die sich bei dem anschlie­ßen­den Sturz vom Fahr­rad eine Frak­tur zuzog, wur­de zur sta­tio­nä­ren Behand­lung ins Kli­ni­kum ver­bracht. Die Poli­zei sucht ins­be­son­de­re nach einem männ­li­chen Erst­hel­fer, der die Frau bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­dien­stes betreu­te. Der Mann wird gebe­ten, sich zeit­nah mit der Poli­zei Bam­berg-Stadt in Ver­bin­dung zu setzen.

Motor­rad­fah­rer hat­te zu viel getrunken

BAM­BERG. Wäh­rend einer Ver­kehrs­kon­trol­le in der Moos­stra­ße am Mon­tag­abend, kurz vor 21.00 Uhr, stell­ten Poli­zei­be­am­te beim Fah­rer eines Klein­kraft­ra­des Anzei­chen auf Alko­hol­kon­sum fest. Der 74-Jäh­ri­ge brach­te es bei einem anschlie­ßen­den Atem­al­ko­hol­test auf einen Wert von umge­rech­net 0,9 Pro­mil­le. Den Mann erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Betrun­ke­ner lan­det in Ausnüchterungszelle

BAM­BERG. Am Spät­nach­mit­tag des Mon­tags, gegen 18.30 Uhr, wur­de die Poli­zei zu einem Wohn­an­we­sen in der Stra­ße An der Webe­rei in Gaustadt geru­fen. Dort hat­te ein jun­ger Mann im Trep­pen­haus des Anwe­sens ran­da­liert und unter ande­rem Gegen­stän­de aus dem zwei­ten Stock auf den Vor­platz des Hau­ses gewor­fen. Eine unbe­tei­lig­te Pas­san­tin, die zufäl­lig an dem Anwe­sen vor­bei­kam, wur­de von dem 31-Jäh­ri­gen zudem belei­digt. Die Beam­ten nah­men den Mann, der es auf einen Atem­al­ko­hol­wert von umge­rech­net 1,8 Pro­mil­le brach­te, schließ­lich in Gewahr­sam und brach­ten ihn in einer Haft­zel­le der Poli­zei unter. Da die Rad­fah­re­rin bei Ein­tref­fen der Poli­zei nicht mehr vor Ort war, wird die­se gebe­ten sich mit der Poli­zei Bam­berg-Stadt in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Con­tai­ner auf Bau­stel­le aufgebrochen

KEM­MERN. In der Zeit von Frei­tag­nach­mit­tag bis Mon­tag­früh öff­ne­ten unbe­kann­te Täter auf einer Bau­stel­le an der Auto­bahn­brücke der A 73 an einem Con­tai­ner mit Die­sel­fass das Vor­hän­ge­schloss gewalt­sam. Außer­dem ver­such­ten die Täter die Ein­gangs­tü­re zum WC-Con­tai­ner auf­zu­he­beln. Zu einem Dieb­stahl kam es nicht. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 250 Euro. Wer hat zur frag­li­chen Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht? Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, entgegen.

Haus­fas­sa­de beschmiert

REUN­DORF. Die Haus­fas­sa­de eines Wohn­hau­ses in der Müh­len­stra­ße beschmier­ten Unbe­kann­te in der Zeit vom 13. bis 16. Juli mit einer unbe­kann­ten Flüs­sig­keit. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird auf etwa 1.000 Euro bezif­fert. Wem sind am Wohn­haus ver­däch­ti­ge Per­so­nen auf­ge­fal­len und kann Hin­wei­se auf die Täter geben? Zeu­gen­mel­dun­gen erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310.

Tür­schloss von Anwe­sen verklebt

DELLERN. Das Tür­schloss zum Haus­ein­gang eines Anwe­sens in der Deller­ner Stra­ße sowie das Schloss zur Gara­ge ver­kleb­ten bzw. ver­stopf­ten unbe­kann­te Täter am Mon­tag, zwi­schen 13 und 16 Uhr. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 500 Euro. Wer hat ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht? Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen.

Pkw mit Zug kollidiert

BAU­NACH. An einem unbe­schrank­ten Bahn­über­gang auf der Kreis­stra­ße 39 über­sah am Diens­tag­mit­tag eine 29-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin das rote Blink­licht des Andre­as­kreu­zes und über­hör­te auch das aku­sti­sche Signal. Die Fah­re­rin fuhr in den Schie­nen­be­reich ein, wur­de von einem ankom­men­den Zug erfasst und ca. 40 m mit­ge­schleift. Der Regio­nal­zug war von Bam­berg in Rich­tung Ebern unter­wegs und ver­rin­ger­te vor dem Bahn­über­gang Bau­nach die Geschwin­dig­keit. Der Lok­füh­rer mach­te sofort eine Voll­brem­sung. Im Zug befan­den sich 14 Fahr­gä­ste, die zum Glück alle unver­letzt blie­ben. Die Pkw-Fah­re­rin muss­te mit schwe­ren Ver­let­zun­gen ins Kli­ni­kum Bam­berg ein­ge­lie­fert wer­den. Der 36-jäh­ri­ge Lok-Füh­rer erlitt einen Schock. Am Pkw ent­stand Total­scha­den in Höhe von ca. 10.000 Euro und muss­te abge­schleppt wer­den. Zur Absi­che­rung der Unfall­stel­le war die frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Bau­nach vor Ort.

Beim Rück­wärts­fah­ren Pkw übersehen

HEI­LI­GEN­STADT. Beim Rück­wärts­fah­ren über­sah am Mon­tag­mit­tag in der Orts­stra­ße „Pfarr­berg“ eine 57-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin einen hin­ter ihr befind­li­chen 58-jäh­ri­gen Mer­ce­des-Fah­rer. Beim Zusam­men­stoß ent­stand an den bei­den Fahr­zeu­gen ein Gesamtsach­scha­den in Höhe von ca. 5.000 Euro.

Gepark­ten Pkw beschädigt

HALL­STADT. Die lin­ke hin­te­re Fahr­zeug­sei­te eines in der Bahn­hof­stra­ße gepark­ten grü­nen Pkw VW-Golf beschä­di­ge am Mon­tag, zwi­schen 8 und 18.28 Uhr, ein unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer. Ohne sich um den ent­stan­de­nen Sach­scha­den in Höhe von ca. 2.500 Euro zu küm­mern, ent­fern­te sich der Unfall­ver­ur­sa­cher von der Unfall­stel­le. Wer hat die Unfall­flucht beob­ach­tet? Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen.

Rad­fah­rer bei Aus­weich­man­nö­ver leicht verletzt

GRAS­MANNS­DORF. Ein 68-Jäh­ri­ger fuhr am Mon­tag, gegen 13.05 Uhr, mit sei­nem Renn­rad von Ober­harns­bach nach Gras­manns­dorf. In Gras­manns­dorf woll­te der Rad­fah­rer nach links in Rich­tung Bur­ge­brach abbie­gen. Dabei kam ein vor­fahrts­be­rech­tig­ter Pkw-Fah­rer von links ange­fah­ren. Um einen Zusam­men­stoß mit dem Pkw zu ver­mei­den, beschleu­nig­te der Rad­fah­rer, fuhr in eine Hecke und ver­letz­te sich leicht. Der Pkw, ein brau­ner VW-Tou­ran mit Bam­ber­ger Kenn­zei­chen, der Fah­rer ein ca. 30 Jah­re alter Mann mit wei­ßem T‑Shirt, hielt nach ca. 50 m kurz an. Als der Rad­fah­rer wie­der auf­stand, fuhr der Pkw-Fah­rer weiter.

Der Pkw-Fah­rer wird gebe­ten, sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Land

Fahr­stun­den ohne Führerschein

Eckersdorf/​Bei der Kon­trol­le eines 23jährigen Fahr­zeug­füh­rers aus Bay­reuth konn­te die­ser den Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land kei­nen Füh­rer­schein vor­wei­sen, da die­ser angeb­li­che zu Hau­se ver­ges­sen wur­de. Eine Über­prü­fung der Aus­sa­gen stell­te sich als Schutz­be­haup­tung dar, der Fahr­zeug­füh­rer war noch nie im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis. Als der Fah­rer mit dem Vor­wurf des „Schwarz­fah­rens“ kon­fron­tiert wur­de, gab er zu, dass er noch in der Fahr­schu­le sei und sich so auf die Prü­fung vor­be­rei­ten wol­le. Die Beam­ten unter­ban­den umge­hend die Wei­ter­fahrt und lei­te­ten straf­pro­zes­sua­le Maß­nah­men ein. In wie weit sich sein ille­ga­les Ver­hal­ten auf die Zutei­lung einer Fahr­erlaub­nis aus­wirkt, wird durch die Staats­an­walt­schaft bzw. Füh­rer­schein­stel­le geprüft.

Mit gefälsch­ten Füh­rer­schein unterwegs

Eckersdorf/​Einen wei­te­ren Fall des „Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis“ stell­ten die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land bei einer Kon­trol­le in der gest­ri­gen Nacht in Eckers­dorf fest. Eine 35jährige Fahr­zeug­füh­re­rin aus dem west­li­chen Land­kreis zeig­te ein rumä­ni­sche Fahr­erlaub­nis vor. Bereits auf den ersten Blick wur­den Fäl­schungs­merk­ma­le fest­ge­stellt. Die­se erhär­te­ten sich bei einer büro­mä­ßi­gen Über­prü­fung auf der Dienst­stel­le. Die gefälsch­te Fahr­erlaub­nis wur­de sicher­ge­stellt, die Wei­ter­fahrt unter­bun­den und eine Anzei­ge wegen Urkun­den­fäl­schung und Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth vorgelegt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Brand im Kindergarten

KULM­BACH. In einem Kulm­ba­cher Kin­der­gar­ten kam es am Diens­tag­nach­mit­tag zu einem Brand in einem Grup­pen­raum, wodurch glück­li­cher­wei­se nie­mand schwe­rer ver­letzt wur­de. Der Feu­er­wehr und der Poli­zei wur­de zunächst ein Brand im 1. OG des Kin­der­gar­tens gemel­det. Die Erzie­he­rin­nen reagier­ten offen­bar schnell und beson­nen, denn bei Ein­tref­fen der Poli­zei nur weni­ge Minu­ten spä­ter, waren alle Kin­der bereits vom Per­so­nal in den Gar­ten gebracht wor­den. Als Brand­ur­sa­che konn­te ein Geschirr­tuch auf einem Herd aus­ge­macht wer­den. Ver­mut­lich wur­de ver­ges­sen, den Herd zurück zu dre­hen und gleich­zei­tig wur­de ver­se­hent­lich ein Geschirr­tuch dar­auf abge­legt. Der Brand wur­de noch vor Ein­tref­fen der Poli­zei oder Feu­er­wehr durch Erzie­her gelöscht, so dass auch grö­ße­rer Sach­scha­den ver­hin­dert wer­den konn­te. Der Scha­den wird auf ca. 50 Euro geschätzt. Zwei Erzie­her, die den Brand ablösch­ten wur­den mit Ver­dacht einer leich­ten Rauch­ver­gif­tung durch den Ret­tungs­dienst in Augen­schein genom­men. Kin­der kamen nicht zu Scha­den. Die Feu­er­wehr Kulm­bach war mit etli­chen Per­so­nen vor Ort.

Ein Pro­sit auf den Führerscheinentzug

KULM­BACH. Eine kurio­se Sze­ne spiel­te sich am 24.07.2018 gegen 15:15 Uhr an der MC Donalds Kreu­zung in Kulm­bach ab. Eine Strei­fe der Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach woll­te von der Albert-Ruck­de­schel-Stra­ße aus nach links in die Kro­nacher Stra­ße abbie­gen und ord­ne­te sich hier­für auf die Links­ab­bie­ger­spur ein. Schräg vor dem Strei­fen­fahr­zeug befand sich ein dunk­ler Klein­wa­gen, wel­cher mit einer jün­ge­ren männ­li­chen Per­son besetzt war. Da die Ampel der Kreu­zung Rot­licht zeig­te muss­ten bei­de Fahr­zeu­ge ver­kehrs­be­dingt war­ten. Im Quer­ver­kehr kreuz­ten diver­se Fahr­zeu­ge die Kreu­zung. In einem der vor­bei­fah­ren­den Fahr­zeu­ge erkann­te der jun­ge Mann aus dem schwar­zen Klein­wa­gen wohl eine Bekannt­schaft. Was der jun­ge Mann jedoch nicht erkannt hat­te war die Strei­fe schräg hin­ter sei­nem Fahrzeug.

Kur­zer­hand streckt der Fah­rer sei­ne lin­ke Hand aus dem Fahr­zeug und pro­stet sei­ner Bekannt­schaft zu. Die Poli­zei­be­am­ten, die sich kurz­zei­tig nicht sicher waren ob sie ihren Augen trau­en konn­ten spra­chen den Mann dar­auf­hin durch das geöff­ne­te Fen­ster an. Etwas per­plex ent­geg­ne­te der Fah­rer nur Was­ser zu trin­ken. Doch alles leug­nen half nichts. Bei der dar­auf­fol­gen­den Kon­trol­le inspi­zier­ten die Beam­ten der PI Kulm­bach das „oran­ge Was­ser“ und stell­ten dabei in der Mit­tel­kon­so­le eine Fla­sche „Des­pa­ra­dos“ fest. In der Fol­ge wur­de ein Atem­al­ko­hol­test durch­ge­führt bei dem ein Wert von über 1,1 Pro­mil­le fest­ge­stellt wur­de. Der Mann wur­de dar­auf­hin ins Kli­ni­kum Kulm­bach ver­bracht. Dort wur­de eine Blut­ent­nah­me durchgeführt.

Die Poli­zei Kulm­bach weist dar­auf hin, dass sowohl der Alko­hol­kon­sum als auch das zupro­sten mit alko­ho­li­schen Geträn­ken bes­ser im Fest­zelt als im Stra­ßen­ver­kehr auf­ge­ho­ben ist. Anson­sten ist – wie in die­sem Fall – mit einer Anzei­ge auf­grund Trun­ken­heit im Ver­kehr und einem Füh­rer­schein­ent­zug zu rechnen!

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