MdB Andre­as Schwarz: Anlauf­stel­le zur Teil­ha­be­be­ra­tung in der Hei­lig­grab­stra­ße eröffnet

Der Sozi­al­dienst Katho­li­scher Frau­en e.V. (SkF) hat seit Kur­zem sein Bera­tungs­an­ge­bot in Bam­berg erwei­tert: Im Fami­li­en­stütz­punkt in der Hei­lig­grab­stra­ße 14 gibt es nun auch eine Anlauf­stel­le für Men­schen mit Behin­de­rung, die so genann­te ergän­zen­de unab­hän­gi­ge Teil­ha­be­be­ra­tung (EUTB).

Mit dem Team der EUTB (vorne v.l.) Abteilungsleiterin Nicole Fischer, Karina Bach, Lena Kraußlach und Axel Kress freuten sich (hinten v.l.) die Vorstandsmitglieder Marlene Götz und Inge Matschl, MdB Andreas Schwarz und SkF-Geschäftsführerin Brigitte Randow.

Mit dem Team der EUTB (vor­ne v.l.) Abtei­lungs­lei­te­rin Nico­le Fischer, Kari­na Bach, Lena Krauß­lach und Axel Kress freu­ten sich (hin­ten v.l.) die Vor­stands­mit­glie­der Mar­le­ne Götz und Inge Mat­schl, MdB Andre­as Schwarz und SkF-Geschäfts­füh­re­rin Bri­git­te Randow.

Ent­stan­den ist die neue Bera­tungs­stel­le nach Inkraft­tre­ten des Bun­des­teil­ha­be­ge­set­zes, das allen Men­schen mit Ein­schrän­kun­gen pro­fes­sio­nel­le Hil­fe geben will. Ins­ge­samt hat der Bund 58 Mil­lio­nen Euro für die ergän­zen­de unab­hän­gi­ge Teil­ha­be­be­ra­tung in Deutsch­land zur Ver­fü­gung gestellt. Die EUTB wird zunächst für drei Jah­re vom Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Arbeit und Sozia­les geför­dert. Die Bera­tung ist kostenlos.

„Ich fin­de es klas­se, dass auch mein Wahl­kreis von der För­de­rung des Bun­des pro­fi­tiert“, so der Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz bei der Eröff­nung der Bera­tungs­stel­le. „Inklu­si­on und Teil­ha­be rücken immer mehr ins Bewusst­sein von Poli­tik und Öffent­lich­keit. Immer­hin lebt jeder zehn­te Deut­sche mitt­ler­wei­le mit einer aner­kann­ten Schwer­be­hin­de­rung“, betont Schwarz.
SkF-Geschäfts­füh­re­rin Bri­git­te Ran­dow erin­ner­te an den Start des neu­en Bera­tungs­an­ge­bots im Febru­ar. Seit der Geneh­mi­gung waren die Räu­me für die neue Bam­ber­ger Erst­an­lauf­stel­le in kür­ze­ster Zeit bar­rie­re­frei umge­stal­tet wor­den, sodass die Bera­tungs­ar­beit schon Ende März auf­ge­nom­men wer­den konnte.

Drei Mit­ar­bei­ter küm­mern sich in der Bam­ber­ger EUTB-Stel­le um die ver­schie­den­sten Lebens­be­rei­che von Betrof­fe­nen, um Gesund­heit und Mobi­li­tät, Schu­le und Beruf genau­so wie um Kom­mu­ni­ka­ti­on oder auch das The­ma Woh­nen. „Die drei Fach­kräf­te arbei­ten nach dem Mot­to ‚Für jeden Rat­su­chen­den ein pas­sen­der Bera­ter‘. Bera­tung soll­te nicht von oben nach unten erfol­gen“, so Abtei­lungs­lei­te­rin Nico­le Fischer. „Viel­mehr sol­le der Rat­su­chen­de am Pro­zess betei­ligt sein.“

Axel Kress, Lena Krauß­lach und Kari­na Bach wol­len, wie sie den Gästen bei ihrer Vor­stel­lung mit­teil­ten, „auf Augen­hö­he“ bera­ten. Dazu gehö­re die Infor­ma­ti­on, Hil­fe beim Stel­len von Anträ­gen oder auch Unter­stüt­zung bei der Berufs­ori­en­tie­rung. Bera­ten wer­den auch die Angehörigen.

„Jeder hat auf­grund des Gleich­heits­grund­sat­zes des Grund­ge­set­zes ein Recht auf ein mög­lichst selbst­be­stimm­tes Leben. Je mehr wir davon ver­in­ner­li­chen, desto mehr pro­fi­tie­ren wir alle davon“, ist Andre­as Schwarz überzeugt.

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