Bay­reuth betei­ligt sich an der Akti­on „Stadt­ra­deln“

Vom 23. Juni bis 13. Juli: Rad­ki­lo­me­ter sam­meln und damit die Umwelt ent­la­sten – Info­stand und Sicher­heits­check für das Rad

Bay­reuth ist ab Sams­tag, 23. Juni, wie­der mit von der Par­tie bei der bun­des­wei­ten Akti­on „Stadt­ra­deln“ zur För­de­rung des Kli­ma­schut­zes und des Rad­ver­kehrs. Die Akti­on läuft bis 13. Juli. Wäh­rend die­ses Zeit­raums kön­nen alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und alle Inter­es­sier­ten, die in Bay­reuth arbei­ten, einem Ver­ein ange­hö­ren, die Uni­ver­si­tät oder eine der vie­len Schu­len in der Stadt besu­chen, bei der Kam­pa­gne des Kli­ma­bünd­nis­ses mit­ma­chen und mög­lichst vie­le Rad­ki­lo­me­ter sam­meln. Eine Online-Anmel­dung ist unter www​.stadt​ra​deln​.de/​b​a​y​r​e​uth möglich.

Beim Wett­be­werb „Stadt­ra­deln“ geht es um Spaß am und beim Fahr­rad­fah­ren, es geht aber auch dar­um, mög­lichst vie­le Men­schen für das Umstei­gen auf das Fahr­rad im All­tag zu gewin­nen und dadurch einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz zu lei­sten. Jeder kann ein Stadt­ra­deln-Team grün­den bezie­hungs­wei­se einem bei­tre­ten, um beim Wett­be­werb teil­zu­neh­men. Dabei soll­ten die Rad­le­rin­nen und Rad­ler so oft wie mög­lich das Fahr­rad pri­vat und beruf­lich nutzen.

Bei­trag zum Klimaschutz

Etwa ein Fünf­tel der kli­ma­schäd­li­chen Koh­len­di­oxid-Emis­sio­nen in Deutsch­land ent­ste­hen im Ver­kehr, sogar ein Vier­tel der CO2-Emis­sio­nen des gesam­ten Ver­kehrs ver­ur­sacht der inner­ört­li­che Ver­kehr. Wenn cir­ca 30 Pro­zent der Kurz­strecken bis sechs Kilo­me­ter in den Innen­städ­ten mit dem Fahr­rad statt mit dem Auto gefah­ren wer­den, lie­ßen sich etwa 7,5 Mil­lio­nen Ton­nen CO2 ver­mei­den. Vor die­sem Hin­ter­grund hofft die Stadt auf eine rege Teil­nah­me beim „Stadt­ra­deln“, um damit auf ein Zei­chen für mehr Kli­ma­schutz zu setzen.

Gro­ßer Info­stand des ADFC und kosten­lo­ser AGFK-Radsicherheitscheck

Der ADFC bie­tet am Sams­tag, 23. Juni, zum Start der Akti­on „Stadt­ra­deln“ ein umfang­rei­ches Ange­bot rund um das The­ma Fahr­rad an. Beim Info­stand in der Fuß­gän­ger­zo­ne Maxi­mi­li­an­stra­ße auf Höhe der Ein­mün­dung der Kanz­lei­stra­ße erhal­ten Besu­cher eine fach­kun­di­ge Bera­tung und aus­führ­li­ches Info­ma­te­ri­al. Wei­ter­hin bie­tet der ADFC eine Gebrauch­trad­bör­se und Fahr­rad-Codie­rung zur Dieb­stahl­prä­ven­ti­on an. Wer War­te­zei­ten bei der Fahr­rad-Codie­rung ver­mei­den will, kann unter der Tele­fon­num­mer 09273 8263 einen Ter­min ver­ein­ba­ren. Dar­über hin­aus kön­nen alle Inter­es­sier­ten ihr Fahr­rad kosten­los beim Akti­ons­stand der Arbeits­ge­mein­schaft fahr­rad­freund­li­cher Kom­mu­nen (AGFK) auf Sicher­heit und Funk­ti­ons­tüch­tig­keit über­prü­fen las­sen. In der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr kann jeder sein Rad durch­checken las­sen. Klei­ne­re Män­gel wer­den sofort beho­ben, die jeweils rich­ti­ge Sat­tel­hö­he ein­ge­stellt und über die neue­ste gesetz­li­che Lage bezüg­lich Fahr­rad­be­leuch­tung informiert.

Infos zur Akti­on „Stadt­ra­deln“ ste­hen auch im Inter­net unter www​.stadt​ra​deln​.de zur Ver­fü­gung, der ADFC infor­miert über sei­nen Info­stand unter https://​adfc​-bay​reuth​.de/​t​e​r​m​ine und Infos zur AGFK-Bay­ern sind unter www​.agfk​-bay​ern​.de abrufbar.

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