Tatverdächtiger nach mehreren Fällen erheblicher Sachbeschädigungen sowie weiterer Straftaten in Bamberger Kirchen festgenommen

Wie bereits berichtet, kam es zwischen Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche zu sieben Fällen gemeinschädlicher Sachbeschädigung in bzw. an fünf Kirchen im Stadtgebiet Bamberg. Es wird diesbezüglich auf die Presseerklärung der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt v. 04.05.2018 verwiesen.

Am Freitag wurde bekannt, dass der Täter im Verlauf des Freitags aus der Institutskirche am Holzmarkt zwei Kreuze im Wert von ca. 5000 Euro entwendet hatte.

Am Freitag gegen 15.00 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung über einen räuberischen Diebstahl in einem Einkaufsmarkt in der Lange Straße ein. Der Tatverdächtige hatte dabei einem Angestellten des Marktes mehrfach ins Gesicht geschlagen und anschließend die Flucht ergriffen. Seinen Rucksack mit den entwendeten Waren ließ er am Tatort zurück. Bei der Überprüfung durch die eingesetzten Polizeibeamten, konnte im Rucksack der Reisepass des Gesuchten aufgefunden werden. Bei dem Rucksack handelte es sich zudem um das gleiche Modell, wie ihn ein Tatverdächtiger, der am 21.04.2018 sowie am 03.05.2018 öffentliche Kreuze mit Jesusfigur bespuckt hatte, mit sich führte.

Zwischenzeitlich meldete sich ein Antiquitätenhändler aus dem Stadtgebiet bei der Polizei, bei dem der Täter beide Kruzifixe zum Kauf angeboten hatte.

Als der 25-jährige flüchtige Tatverdächtige aus Bamberg im Verlauf des Nachmittags dann völlig unerwartet zur Wache der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt kam, um dort seinen Rucksack sowie seinen Ausweis abzuholen, erfolgte die vorläufige Festnahme des Mannes. Im Zuge der ersten Vernehmungen räumte der Festgenommene die Straftaten schließlich ein. Die Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete die Vorführung des Beschuldigten vor den Ermittlungsrichter an. Gegen den Mann wurde Haftbefehl unter anderem wegen mehrerer Fälle der gemeinschädlichen Sachbeschädigung sowie des Diebstahls im besonders schweren Fall erlassen. Der 25-jährige Beschuldigte wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.