Angeb­li­che Bank­an­ge­stell­te wol­len Bar­geld ergau­nern

(ots) – Am Mon­tag (26.03.2018) tra­ten in min­de­stens drei Fäl­len angeb­li­che Bank­mit­ar­bei­ter im west­mit­tel­frän­ki­schen Raum auf und ver­such­ten Senio­ren um das Erspar­te zu brin­gen. Die Kri­mi­nal­po­li­zei warnt vor ent­spre­chen­den betrü­ge­ri­schen Hand­lun­gen.

Am Mon­tag­nach­mit­tag ver­schaff­te sich in den Gemein­den Gebsat­tel, Leu­ters­hau­sen und Schil­lings­fürst jeweils ein seri­ös geklei­de­ter Mann, unter dem Vor­wand, Mit­ar­bei­ter einer Bank zu sein, Zutritt zu Ein­fa­mi­li­en­häu­sern. Er gab an, drin­gend die EC-Kar­te und die dazu­ge­hö­ri­ge PIN zu benö­ti­gen. Außer­dem müs­se er die Kon­to­aus­zü­ge ein­se­hen. Grund hier­für wäre ein tech­ni­sches Pro­blem im Ver­fah­rens­be­reich der Bank.

Glück­li­cher­wei­se wur­den die EC-Kar­ten sowie die PIN in den mei­sten Fäl­len nicht aus­ge­hän­digt bzw. die Kar­te kurz danach gesperrt, sodass die Kar­te beim Abhe­be­ver­such ein­ge­zo­gen wur­de. In einem Fall kam es zu der Abhe­bung von meh­re­ren Hun­dert Euro Bar­geld durch den Unbe­kann­ten.

Der Mann wird wie folgt beschrie­ben:

Cir­ca 35 Jah­re alt, cir­ca 175 cm bis 180 cm groß, schlan­ke Sta­tur, beklei­det mit einem dunk­len Anzug und wei­ßem Hemd, sprach Hoch­deutsch und hat­te ein seriö­ses ele­gan­tes Auf­tre­ten.

Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass der oder die Täter mehr­fach auf­ge­tre­ten sind oder noch wei­ter in ent­spre­chen­der Wei­se in Erschei­nung tre­ten wer­den. Soll­ten Sie ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen die­ser Art machen, ver­stän­di­gen Sie umge­hend die Poli­zei unter dem Not­ruf 110.

Die Poli­zei gibt in die­sem Zusam­men­hang fol­gen­de Hin­wei­se:

  • Gestat­ten Sie kei­nen Ihnen unbe­kann­ten Per­so­nen Zutritt zu Ihren Wohn­räu­men
  • Bank­mit­ar­bei­ter wer­den Sie nie unan­ge­kün­digt besu­chen
  • Soll­ten Sie unan­ge­kün­dig­ten Besuch erhal­ten, fra­gen Sie tele­fo­nisch bei der ent­spre­chen­den Bank oder Behör­de nach
  • Geben Sie frem­den Per­so­nen kei­ne Aus­künf­te über Ihre finan­zi­el­len Ver­hält­nis­se
  • Hän­di­gen Sie nie­man­den Ihre Bank- oder Kre­dit­kar­te aus
  • Nen­nen Sie nie­man­den Ihre per­sön­li­che PIN
  • Kein ech­ter Bank­mit­ar­bei­ter wird Sie nach Ihrer PIN befra­gen
  • Ver­stän­di­gen Sie im Zwei­fels­fall die Poli­zei über den Not­ruf 110

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