Akkor­de­on-Orche­ster begei­stert Publi­kum in Hirschaid

Akkordeonisten der Kreismusikschule Bamberg. Foto: Katharina Nau
Akkordeonisten der Kreismusikschule Bamberg. Foto: Katharina Nau

„Hap­py Music“. Unter die­sem Mot­to haben sich 22 Akkor­deo­ni­sten der Kreis­musik­schu­le Bam­berg zu einem Kon­zert getrof­fen. Unter der Lei­tung von Eve­lyn Bor­chard musi­zier­ten sie in ver­schie­de­nen Ensem­ble-Beset­zun­gen und prä­sen­tier­ten den zahl­rei­chen Zuhö­rern die Ergeb­nis­se ihrer Pro­ben­ar­beit.

Als Auf­takt spiel­te das Akkor­de­on-Junio­ren-Ensem­ble der Kreis­musik­schu­le (Marie Witt­mann, Niklas Lerch, Jano Dörf­ler, Nele Teu­b­ner, Karl Gebert, Gar­cia Braun, Anto­nio Grad). Die Musi­ker prä­sen­tier­ten lusti­ge Stücke bei­spiels­wei­se über einen Zir­kus­clown oder auch flin­ke Hein­zel­männ­chen. Das Ensem­ble mit Schü­lern aus dem ersten und zwei­ten Unter­richts­jahr gab als Abschluss ein wit­zi­ges, impro­vi­sier­tes Stück auf schwar­zen Tasten. Eini­ge fort­ge­schrit­te­ne Akkor­de­on-Schü­ler musi­zier­ten soli­stisch, im Duo und Trio: Johan­nes Hän­chen mit dem Hit „Hul­apa­lu“. Tho­mas Sedl­meir prä­sen­tier­te sich im Duo mit der Akkor­de­on­leh­re­rin Eve­lyn Bor­chard. Das Publi­kum freu­te sich über einen fran­zö­si­schen Muset­te-Wal­zer „Bon­jour Juli­et­te“. Zusam­men mit Jakob Sedl­meir gab es den „Kri­mi­nal-Tan­go“. Lorenz und Valen­tin Gol­ler spiel­ten in der Beset­zung Akkordeon/​Cello „Father’s Eyes“, ein bear­bei­te­tes Stück der Pia­no Guys.

Das Publi­kum war von den unter­schied­lich­sten Stil­rich­tun­gen, den viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten auf dem Akkor­de­on, der Vir­tuo­si­tät und Aus­drucks­stär­ke sowie den gelun­ge­nen Inter­pre­ta­tio­nen begei­stert.

Den zwei­ten Teil des Kon­zerts gestal­te­te das Akkor­de­on-Ensem­ble der Kreis­musik­schu­le mit Tho­mas Sedl­meir, Jakob Sedl­meir, Maria Spör­lein, Jonas Hein, Mar­ko Lunz, Katha­ri­na Nau, Ida Pot­zel, Lin­nea Höhn, Bene­dikt Ochs, Paul Schuh, Dani­el Eckert, Valen­tin Gol­ler. Die Jugend­li­chen und Erwach­se­nen zwi­schen 10 und 25 Jah­ren wur­den effekt­voll unter­stützt durch die Schlag­zeu­ger Kon­rad Czech und Justus Söll­ner, bei­de Schü­ler des Schlag­zeug­leh­rers Jochen Men­nig. Auf dem Pro­gramm stand ein Ori­gi­nal­werk für Akkor­de­on-Orche­ster des Hers­brucker Kom­po­ni­sten Adolf Götz „Time for School“, das mit einem Augen­zwin­kern inter­pre­tiert wur­de.

Satz­über­schrif­ten wie „It is fun­ny to do not­hing“ lie­ßen musi­ka­li­schen Humor erwar­ten. Die zahl­rei­chen Takt­wech­sel die­ses anspruchs­vol­len Stückes mei­ster­ten die Spie­ler in rasan­tem Tem­po. Dabei inter­pre­tier­ten sie aus­drucks­voll den Satz „But what will father say?“ mit dem Ziel: „We want to tease the tea­chers“. Im Schlag­werk kamen u.a. Hupe, Pfei­fe, Peit­sche, Rat­sche, zer­plat­zen­de Luft­bal­lons und vie­le ande­re Son­der­ef­fek­te zum Ein­satz. Durch die exak­te Ein­stu­die­rung konn­te das Ensem­ble mit Prä­zi­si­on und spür­ba­rer Spiel­freu­de glän­zen. Die Lei­te­rin des Ensem­bles Eve­lyn Bor­chard dank­te am Ende allen Schü­lern und Eltern für ihren gro­ßen Ein­satz.

Hei­te­rer Abschluss des Kon­zerts war ein Stück des bekann­ten Big­band­lei­ters James Last „Hap­py Music“. Somit waren sich die Zuhö­rer nach die­sem Kon­zert einig: „Das war Hap­py Music!“

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