Nah­wär­me­ver­sor­gung: Zwei­ter Infor­ma­ti­ons­abend in der Gemein­de Adels­dorf

Nut­zung loka­ler rege­ne­ra­ti­ver Res­sour­cen

Informationsabend in der Gemeinde Adelsdorf

Infor­ma­ti­ons­abend in der Gemein­de Adels­dorf

NATUR­STROM und die Gemein­de Adels­dorf infor­mier­ten am 19. März über die Mög­lich­keit einer Nah­wär­me­ver­sor­gung auf Basis Erneu­er­ba­rer Ener­gien. Die anste­hen­de Kanal­sa­nie­rung im Ober­dorf bie­tet opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen, um Syn­er­gie­ef­fek­te beim Tief­bau zu nut­zen.

Der Öko­en­er­gie­ver­sor­ger NATUR­STROM mit Sitz in Eggols­heim stell­te das Unter­neh­men und sei­ne Erfah­run­gen mit rege­ne­ra­ti­ven Nah­wär­me­pro­jek­ten vor. Ab 2019 sol­len im Ober­dorf der Gemein­de Adels­dorf Kanal­ar­bei­ten statt­fin­den. Die anste­hen­den Tief­bau­ar­bei­ten eröff­nen die Gele­gen­heit, gleich­zei­tig ein Nah­wär­me­netz zu ver­le­gen. „Die Wär­me­ver­sor­gung der Zukunft ist regio­nal und dezen­tral. Dass die Ver­sor­gung funk­tio­niert, zeigt unser bestehen­des Adels­dor­fer Nah­wär­me­netz“ betont Bür­ger­mei­ster Kar­sten Fisch­kal wäh­rend der zwei­ten Ver­an­stal­tung in der Aisch­grund­hal­le. Um das Inter­es­se unver­bind­lich abzu­fra­gen, bit­tet die Gemein­de daher zusam­men mit NATUR­STROM um Abga­be eines Fra­ge­bo­gens zum Ener­gie­be­darf der Haus­hal­te noch bis zum 30. April 2018.

Besich­ti­gung der Ener­gie­zen­tra­le in Hal­lern­dorf

Für die­ses Früh­jahr ist außer­dem eine Besich­ti­gung der Hal­lern­dor­fer Ener­gie­zen­tra­le für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Gemein­de Adels­dorf geplant. Inter­es­sier­te kön­nen sich bei der Gemein­de anmel­den. Der Ter­min wird noch bekannt gege­ben und im Amts­blatt ver­öf­fent­licht.

Seit Ende 2016 ver­sorgt NATUR­STROM in Hal­lern­dorf das Bestands­ge­biet und ein Neu­bau­ge­biet mit rege­ne­ra­ti­ver Nah­wär­me. Die inno­va­ti­ven Tech­ni­ken – Holz­pel­lets und Holz­hack­schnit­zel aus der Regi­on und Bay­erns bis­her größ­te Solar­ther­mie­an­la­ge in Kom­bi­na­ti­on mit einem Nah­wär­me­netz – haben das Pro­jekt zu einem Vor­zei­ge­pro­jekt gemacht. Die Nah­wär­me­ver­sor­gung in Hal­lern­dorf zeigt, wie eine umwelt­freund­li­che Wär­me­ver­sor­gung und Kli­ma­schutz auf Gemein­de­ebe­ne funk­tio­nie­ren kann. Der Rat für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Bun­des­re­gie­rung ver­lieh dafür die Aus­zeich­nung „Pro­jekt Nach­hal­tig­keit 2017“.

Loka­le Hack­schnit­zel statt Erd­öl­im­port

Der Begriff Nah­wär­me bezeich­net die Wär­me­ver­sor­gung eines klei­ne­ren Gebiets durch eine Ener­gie­zen­tra­le, die sich in der Nähe der ange­schlos­se­nen Haus­hal­te befin­det. Mit Hil­fe von Wär­me­er­zeu­gern auf Basis Erneu­er­ba­rer Ener­gien wird Was­ser erwärmt und über ein ver­zweig­tes Rohr­lei­tungs­netz – das Nah­wär­me­netz – zu den Wär­me­ab­neh­me­rin­nen und ‑abneh­mern trans­por­tiert. Durch eine Über­ga­be­sta­ti­on wird die Wär­me auf deren Hei­zungs­sy­stem über­tra­gen. Das abge­kühl­te Was­ser fließt über den Rück­lauf zurück zur Heiz­zen­tra­le.

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