Peg­nit­zer Jäger­ver­ei­ni­gung zieht Bilanz: Arbeits­rei­ches Jahr 2017

Die Versammlung während des Vortrages von Karl-Heinz Inzelsberger. Foto: Hans-Jürgen Groß

Die Ver­samm­lung wäh­rend des Vor­tra­ges von Karl-Heinz Inzelsber­ger. Foto: Hans-Jür­gen Groß

Auch Jäger blei­ben nicht von der Grip­pe ver­schont. Dies stell­te der Vor­sit­zen­de der Peg­nit­zer Jäger­ver­ei­ni­gung, Karl-Heinz Inzelsber­ger anläß­lich der Jah­res­haupt­ver­samm­lung fest. Trotz einer Rei­he krank­heits­be­ding­ter Absa­gen kamen noch zahl­rei­che Mit­glie­der zur Zusam­men­kunft in das Schna­bel­wai­der Sport­heim.

Inzelsber­ger konn­te wie­der­um von einer Stei­ge­rung der Mit­glie­der­zahl auf inzwi­schen 329 Mit­glie­dern berich­ten. Die Attrak­ti­vi­tät des Ver­eins spie­gelt sich auch in den vie­len Ver­an­stal­tun­gen im Jah­res­lauf wider. Feste Pro­gramm­punk­te sind dabei das jähr­li­che Grill­fest in der Bären­schlucht, die ange­bo­te­nen Hun­de­dress­ur­kur­se, die Ver­eins­mei­ster­schaft im jagd­li­chen Schie­ßen und inzwi­schen auch der Weih­nachts­markt im Vel­den­stei­ner Forst, den die Jäger zusam­men mit dem Forst­be­trieb Peg­nitz der baye­ri­schen Staats­for­sten ver­an­stal­ten. Über die­sen Weih­nachts­markt berich­te­te sogar das Baye­ri­sche Fern­se­hen, schließ­lich wur­de dabei ein Rein­erlös von über 5.300 € für die „Akti­on Stern­stun­den“ erzielt.

Die Schatz­mei­ste­rin Petra Leiß­ner konn­te von einem erfreu­li­chen Kas­sen­stand berich­ten. Gün­ther Schmitt ver­wies auf die zahl­rei­chen Akti­vi­tä­ten im Hun­de­re­fe­rat. So konn­te man bei der Aus­bil­dung von Jagd- und Begleit­hun­den wert­vol­le Unter­stüt­zung lie­fern und eine gan­ze Anzahl von Hun­den erfolg­reich auf ihre Eig­nung prü­fen. Im Rah­men des Grill­fe­stes wur­den ins­ge­samt 26 ver­schie­de­ne Hun­de­ras­sen vor­ge­stellt.

Micha Heinz, als Schieß­re­fe­rent berich­te­te von der regel­mä­ßig ange­bo­te­nen Trai­nings­ge­le­gen­heit für das Schrot­schie­ßen und von der Ver­eins­mei­ster­schaft im jagd­li­chen Schie­ßen. Die näch­ste Ver­eins­mei­ster­schaft ist übri­gens bereits am 26. Mai in Gra­fen­wöhr. Zum Auf­gang der Bock­jagd wird außer­dem ein Anschie­ßen der Geweh­re ange­bo­ten.

Die Jagdhornbläsergruppe. Foto: Hans-Jürgen Groß

Die Jagd­horn­blä­ser­grup­pe. Foto: Hans-Jür­gen Groß

Der stell­ver­tre­ten­de Horn­mei­ster, Seba­sti­an Hünsch konn­te erfreu­li­ches aus dem Bereich der Jagd­horn­blä­se­rei berich­ten. So ist die Blä­ser­grup­pe auf inzwi­schen 10 Akti­ve ange­wach­sen und hat­te bereits im ersten Jahr ihrer neu­en Zusam­men­stel­lung zahl­rei­che Auf­trit­te auch außer­halb des Ver­eins­ge­bie­tes. So trat man unter ande­rem beim Kul­tur­som­mer im Schloß Gold­kro­nach und auch bei der Eröff­nung eines gro­ßen Jagd­aus­stat­ters in Nürn­berg auf.

Die zahl­rei­chen Akti­vi­tä­ten der Jäger­ver­ei­ni­gung erfor­dern auch vie­le Fahr­ten im Auf­trag des Ver­eins. So ist es schließ­lich kon­se­quent, dass dafür von den Mit­glie­dern der Abschluß einer Dienst-Rei­se-Kas­ko-Ver­si­che­rung befür­wor­tet wur­de.

Zum Abschluß infor­mier­te der Vor­sit­zen­de Inzelsber­ger bereits über die näch­sten anste­hen­den Ver­eins­ter­mi­ne. Am 21. April fin­det die Hege­schau in Bie­bers­wöhr statt und bereits am 6. Mai das Grill­fest in der Bären­schlucht.

Die Jagd­horn­blä­ser­grup­pe umrahm­te die Zusam­men­kunft musi­ka­lisch.