Trick­be­trü­ger am Tele­fon – Warn­mel­dung

Höchstadt an der Aisch (ots) – Ein älte­rer Herr aus Höchstadt an der Aisch wur­de am Diens­tag (06.02.2018) Opfer von Trick­be­trü­gern. Der Geschä­dig­te fiel auf den soge­nann­ten “Enkel­trick” her­ein und wur­de dabei um einen fünf­stel­li­gen Betrag gebracht.

Eine noch unbe­kann­te Frau hat­te gestern mehr­fach bei dem Senio­ren ange­ru­fen und ihn offen­bar durch geschick­te Gesprächs­füh­rung davon über­zeu­gen kön­nen, dass sie sei­ne Enke­lin sei. Sie über­re­de­te den über 90-jäh­ri­gen Mann ihr eine fünf­stel­li­ge Sum­me zu lei­hen und gab vor es nicht selbst abho­len zu kön­nen. Die­ses geschah an eine ihm frem­de Per­son, die er kaum beschrei­ben kann.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei nimmt die­sen Fall zum Anlass, um erneut vor die­ser kri­mi­nel­len Masche zu war­nen und rät zu fol­gen­den Ver­hal­tens­wei­sen:

  • Sei­en Sie miss­trau­isch, wenn sich jemand am Tele­fon nicht selbst mit Namen vor­stellt.
  • Legen Sie ein­fach den Tele­fon­hö­rer auf, sobald Ihr Gesprächs­part­ner Geld von Ihnen for­dert.
  • Ver­ge­wis­sern Sie sich, ob der Anru­fer wirk­lich ein Ver­wand­ter ist: Rufen Sie die jewei­li­ge Per­son unter der bis­her bekann­ten und benutz­ten Num­mer an und las­sen Sie sich den Sach­ver­halt bestä­ti­gen.
  • Geben Sie kei­ne Details zu Ihren fami­liä­ren oder finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen preis.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld an unbe­kann­te Per­so­nen.
  • Infor­mie­ren Sie sofort die Poli­zei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt.
  • Wenn Sie Opfer gewor­den sind: Wen­den Sie sich an die Poli­zei und erstat­ten Sie Anzei­ge.

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