Bräu­nings­ho­fer Ehe­paar unter­stützt Wai­sen­häu­ser in Indi­en

Zuwendung und Unterstützung: Irmgard Castelhun mit einem Waisenkind in einem der beiden Waisenhäuser in Südindien. Foto: privat

Zuwen­dung und Unter­stüt­zung: Irm­gard Castel­hun mit einem Wai­sen­kind in einem der bei­den Wai­sen­häu­ser in Süd­in­di­en. Foto: pri­vat

Gute Kun­de von den Hem­la­ta-Wai­sen­häu­ser in Süd­in­di­en – hohe Stan­dards erfüllt – Spon­so­ren mach­ten es mög­lich

Gute Kun­de für die Spon­so­ren der Hema­la­ta-Wai­sen­häu­ser in Süd­in­di­en! In Madras und Suru­tu­pal­li ist Dank der kon­ti­nu­ier­li­chen Unter­stüt­zung aus Fran­ken der vom Mini­ster für „Social Wel­fa­re“ vor­ge­ge­be­ne hohe Lebens­stan­dard für die der­zeit 300 Slum- und Wai­sen­kin­der erreicht wor­den, so dass die mitt­ler­wei­le sehr kri­ti­schen Behör­den „grü­nes Licht“ für die Aner­ken­nung der bei­den „Wai­sen­häu­ser“ erteilt haben. Das tei­len Irm­gard und Die­ter Castel­hun, die seit 30 Jah­ren zusam­men mit der evan­ge­li­schen Pfar­rei Bai­ers­dorf die Hei­me betreu­en und regel­mä­ßig besu­chen, in ihrem Advents­brief 2017 mit.

Vie­le NGO’s (Nicht Gou­ver­ne­ment Orga­ni­sa­ti­ons), so stellt das Ehe­paar aus Bräu­nings­hof fest, konn­ten die­se hohen Stan­dards aus finan­zi­el­len Grün­den nicht erfül­len und muss­ten ihre Ein­rich­tun­gen schlie­ßen. Vie­le die­ser Kin­der suchen des­halb ein neu­es Zuhau­se. „Wir sind vor­be­rei­tet“ beto­nen Irm­gard und Die­ter Castel­hun. Wie sie berich­ten, wur­de in Madras (Chen­nai) ein neu­es Haus gebaut und 2017 mit einem zusätz­li­chen zwei­ten Stock­werk ver­se­hen. Für das Haus-Dar­le­hen haben sie an die Heim­lei­te­rin Hema­la­ta Edwards 3.500 Euro über­wie­sen. „Wir kön­nen die­se Vor­schrif­ten der neu­en Zen­tral-Regie­rung Modi nach­voll­zie­hen, denn sie möch­te so schnell wie mög­lich inter­na­tio­na­le Stan­dards errei­chen“ sagt „Finanz­chef“ Die­ter Castel­hun. Und er ist den vie­len Unter­stüt­zern im Raum Forch­heim-Erlan­gen dank­bar: „ Mit der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung konn­ten wir die gefor­der­ten Gebäu­de, Ein­rich­tun­gen und zusätz­li­che Mit­ar­bei­ter für die Betreu­ung finan­zie­ren“. Bei der letz­ten Rei­se im März 2017 konn­te sich das Ehe­paar selbst über den Fort­gang der Maß­nah­men infor­mie­ren.

Im Zuge der all­ge­mei­nen Auf­bruchs­stim­mung des Staa­tes beschloss das zen­tra­le „Mini­stry of Skill Deve­lo­p­ment“ (New Delhi) im Jahr 2014, 11.000 Indu­stri­al Trai­ning Insti­tu­tes in 126 ver­schie­de­ne tech­ni­sche Spar­ten zu för­dern. Trä­ger sind staat­li­che ITI‘ u. NGO-Insti­tu­te. Auf Grund der bei Hema­la­ta vor­han­de­nen Gebäu­de und Ein­rich­tun­gen erhielt man 2016 vom „Gou­ver­ne­ment of Andhra Pra­de­sh“ (Labour, Employ­ment, Trai­ning) die Vor­ab-Geneh­mi­gung, die Errich­tung eines ITI’S bei der Zen­tral­re­gie­rung in New Delhi zu bean­tra­gen. Nur ITI’S sind berech­tigt, in Zwei­jah­res­kur­sen Jugend­li­che als Fach­ar­bei­ter aus­zu­bil­den. Die­se Aus­bil­dung ist stark an der dua­len Aus­bil­dung (z.B. in Deutsch­land) aus­ge­rich­tet. Auch hier will man „Inter­na­tio­na­le Ein­heits-Stan­dards“ errei­chen. In 2017 wur­den die Vor­schrif­ten (z.B. Nach­weis des Eigen­tums der Grund­stücke) erwei­tert und ver­schärft. Eine Men­ge Büro­kra­tie war hier zu lei­sten.

Die halb­jäh­ri­gen Basis­kur­se lau­fen lei­der nur schlep­pend (Com­pu­ter 40 Stu­den­ten, Elek­tro fünf und Nähen 20 Mäd­chen in 2017) berich­ten die Castel­huns im Advents­brief. „Die Jugend­li­chen war­ten sehn­lichst auf den Start der zwei­jäh­ri­gen Fach­ar­bei­ter­kur­se, denn nur die­se garan­tie­ren gut bezahl­te Jobs in Indu­strie und Hand­werk. Wir haben lan­ge War­te­li­sten!“ Offen­sicht­lich habe die Zen­tral­re­gie­rung in Delhi die Flut der Anträ­ge zur Errich­tung eines ITI stark unter­schätzt, so ist ein Stau bei den Geneh­mi­gun­gen ent­stan­den. „Dar­un­ter haben auch wir zu lei­den, denn wir war­ten seit eini­gen Mona­ten auf die Ein­la­dung, unse­rer ITI errich­ten zu dür­fen. Die Finan­zie­rung ist gesi­chert“.

Wich­tig ist dem Ehe­paar, das mitt­ler­wei­le auch von der Fami­lie unter­stützt wird, dass man den Lebens­stan­dard der 300 Kin­der ver­bes­sern konn­te. Als näch­ste grö­ße­re Inve­sti­ti­on ist die Anschaf­fung eines VAN für das Zion-Home für den Trans­port der Kin­der zu den Schu­len und Ein­käu­fe vom Lebens­mit­tel­groß­markt geplant.

Irm­gard und Die­ter Castel­hun sowie Heim­lei­te­rin Hema­la­ta sagen allen Spon­so­ren gro­ßen Dank für die Treue und Bereit­schaft, die Unter­hal­tung der Hei­me und Pro­jek­te zu unter­stüt­zen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Web-Doku­men­ta­ti­on www​.hema​la​ta​-wai​senhae​u​ser​.de sowie www​.zio​n​tech​ni​cal​in​sti​tu​te​.com

Spen­den­kon­to :
IBAN : DE 08763510400005759485
BIC : BYLADEM1FOR
Spen­den­be­schei­ni­gun­gen erstellt die Kir­chen­ge­mein­de Bai­ers­dorf

Auch gibt es einen Hema­la­ta-Kin­der­ka­len­der, den man bei der Fami­lie Castel­hun, Bräu­nings­hof, Am Fasa­nen­holz 5 erwer­ben kann.

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