Forch­heim ist ab jetzt baye­ri­scher Genussort

Forchheimer Bier (c) Stadt Forchheim
Forchheimer Bier (c) Stadt Forchheim

Der Frei­staat Bay­ern hat die 100 besten Genus­sor­te Bay­erns gesucht! Die Stadt Forch­heim hat am umfang­rei­chen Bewer­bungs­ver­fah­ren teil­ge­nom­men und darf sich jetzt ganz offi­zi­ell Genus­sort nennen.

Genie­ßen hat in Bay­ern Tra­di­ti­on. Des­halb hat sich der Frei­staat Bay­ern zu sei­nem 100-jäh­ri­gen Jubi­lä­um ein gro­ßes Ziel gesetzt: Die 100 besten Genus­sor­te in Bay­ern zu fin­den und auszuzeichnen.

„Ich war von Anfang an von dem Wett­be­werb begei­stert und habe mich mit den Forch­hei­mer Regio­nal-Erzeu­gern aus­ge­tauscht um am Bewer­bungs­ver­fah­ren teil­zu­neh­men. Jetzt bin ich sehr stolz, dass sich Forch­heim offi­zi­ell Genus­sort nen­nen darf“, so Nico Cies­lar, Lei­ter der Tou­rist-Infor­ma­ti­on. „Mit so einer Akti­on kann die Ein­zig­ar­tig­keit unse­rer hei­mi­scher Pro­duk­te her­vor­ge­ho­ben und deren Wert­schät­zung geför­dert wer­den, dies kommt am Ende vor allem den Erzeu­gern zu Gute, so Cies­lar weiter.

Die Stadt Forch­heim hat sich mit einer gan­zen Rei­he von regio­na­len Pro­duk­ten und kuli­na­ri­schen Ideen bewor­ben. Dazu zäh­len die Tra­di­ti­ons­be­trie­be wie die vier fami­li­en­geführ­ten Braue­rei­en und die Bier­kel­ler, die zwei Bäcke­rei­en mit zahl­rei­chen haus­ge­mach­ten Spe­zia­li­tä­ten wie zum Bei­spiel Urräd­la oder auch die fünf Metz­ge­rei­en, die Frän­ki­sche Wurst- und Schin­ken­spe­zia­li­tä­ten her­stel­len. Dazu kommt noch eine Kaf­fee­rö­ste­rei, ein Fisch­ge­schäft mit eige­ner Teich­wirt­schaft und ein Meer­ret­tich-Bau­er. Sehr wich­tig für einen Erfolg der Bewer­bung war auch, dass die Regio­nal­pro­duk­te in der Stadt für Gäste erleb­bar sind. Das ist bei­spiels­wei­se mög­lich bei Röst­vor­füh­rung in der Kaf­fee­rö­ste­rei, bei der Gam­bri­nus­füh­rung – eine Füh­rung zu Forch­heims Brau­kunst, beim Tag der offe­nen Braue­rei­en, bei der Kuli­na­ri­schen Bier­ver­ko­stung oder auch bei der Genie­ßer­tour. Wei­te­re zu erfül­len­de Kri­te­ri­en waren bei­spiels­wei­se, dass der Genus­sort direkt in Ver­bin­dung zu regio­nal­ty­pi­schen Spe­zia­li­tä­ten gebracht wer­den kann, wel­che sozia­len Aspek­te für den Genus­sort und die Men­schen in der Regi­on eine Rol­le spie­len und auch die hand­werk­li­che Tra­di­ti­on in der Lebens­mit­tel­ver­ar­bei­tung im Genussort.

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