Forch­hei­mer Kara­te­kas domi­nie­ren Ober­frän­ki­sche Meisterschaften

Svenja Kindler(Rot) mit einem Gyako Tsuki

Sven­ja Kindler(Rot) mit einem Gya­ko Tsuki

Das 1. Sho­to­kan Kara­te Zen­trum Forch­heim ist auf dem besten Wege die Domi­nanz frü­he­rer Jah­re im Bezirk Ober­fran­ken zurück zu erobern. Bei den Mei­ster­schaf­ten am ver­gan­ge­nen Sams­tag in Coburg hat­ten die Forch­hei­mer sage und schrei­be 42 Star­ter im Ein­satz und hol­ten mit 35 Medail­len den 1. Platz in der Ver­eins­wer­tung. Alle Alters­klas­sen waren besetzt, von den Kin­dern über die Schü­ler bis hin zu Lei­stungs­klas­se und Masters. Und die mei­sten lan­de­ten auf den vor­de­ren Plät­zen, 15 mal Gold 11 mal Sil­ber und 9 mal Bron­ze waren die Aus­beu­te der Forch­hei­mer bei die­sen Meisterschaften.

Bemer­kens­wert war dabei in erster Linie, dass gera­de bei den Kin­dern und Schü­lern inso­fern eine Kon­ti­nui­tät zu beob­ach­ten ist, als vie­le von ihnen bereits im ver­gan­ge­nen Jahr bei den „ Ober­frän­ki­schen“ gestar­tet sind und heu­er mit zum Teil enor­men Lei­stungs­stei­ge­run­gen beein­druckt haben. Die Erfol­ge in den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben sowohl bei den Kin­dern und Schü­lern als auch bei den Masters eine gewis­se Sog­wir­kung ent­fal­tet. Denn es ist zu beob­ach­ten, dass je mehr Erfol­ge zu ver­zeich­nen sind, umso mehr Ath­le­ten sich beru­fen füh­len, dar­an mitzuwirken.

Waren es bei den Masters in den letz­ten Jah­ren gera­de mal 2 oder 3 Star­ter so waren es die­ses Mal 6 Masters und dabei war dann der eine oder ande­re, der vor vie­len Jah­ren sei­ne Wett­kampf­kar­rie­re been­det hat­te und nun­mehr wie­der Spaß dar­an gefun­den hat.
Aller­dings macht im Beson­de­ren der Nach­wuchs den Forch­hei­mer Trai­nern sehr viel Freu­de. Eine Grup­pe von fast 30 Kin­dern und Schü­lern sind der­zeit nahe­zu in jedem Trai­ning dabei und ent­wickeln sich sehr zielstrebig.

Eine her­aus­ra­gen­de Vor­stel­lung lie­fer­te dabei aller­dings die Forch­hei­me­rin Livia Lowry ab. Man­gels Teil­neh­mer in ihrer Alters­klas­se bei den Kin­dern, durf­te Livia bei den Jungs star­ten. Und dort leg­te sie rich­tig los. Ihre Vor­run­den­kämp­fe gewann sie sou­ve­rän und traf dann im Fina­le auf den amtie­ren­den Baye­ri­schen Mei­ster Paul Hör­ner vom Kara­te Dojo Nai­la. Paul ging dann auch schnell mit 2:0 in Füh­rung, aber offen­bar hat­te er Livia kom­plett unter­schätzt. Sie setz­te ihm der­ma­ßen zu, dass selbst ein unge­woll­ter Tref­fer von Hör­ner unter­halb des lin­ken Auges von Livia, sie nicht stop­pen konn­te. Mit einer bemer­kens­wert klu­gen Tak­tik und unge­heu­rem Mut und Kampf­geist hol­te sie Punkt für Punkt und gewann am Ende mit sage und schrei­be 6:2.

Für eine wei­te­re Über­ra­schung sorg­te das neu for­mier­te Kata Team der Masters. Oli­ver Schna­bel, Jut­ta Zim­mer­mann und Georg Git­tel­bau­er tra­ten dies­mal nicht an und so waren Andre­as Pol­ster, Ste­fan Metz­ger und Hans Rose­mann als Kata Team 2 am Start. Und sie tra­fen, wie Team 1 im Vor­jahr, auf die Mann­schaft aus Kulm­bach, die sich heu­er einen Sieg aus­ge­rech­net hat­ten, aber auch hier zeig­ten die Forch­hei­mer eine star­ke Lei­stung und gewan­nen völ­lig uner­war­tet die­sen Wettbewerb.

Hier nun alle Ober­frän­ki­schen Mei­ster aus Forch­hei­mer Sicht : Rosen Stefanov(Kata und Kum­ite), Livia Lowry(Kata und Kum­ite), Andre­as Polster(Kata), Andrea Michel(Kata), Kum­ite Team Schü­ler weib­lich, Oli­ver Schnell(Kata), Lina Berisha(Kata), Kata Team Masters, Kili­an Grant(Kumite), Mile­na Stefanova(Kumite), Nova Lowry(Kumite), Sven­ja Kindler(Kumite), Luan Berisha(Kumite)

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